Hattrick.org: Browser-Game wird mobil

Mit Hattrick.org hat es ein browser-basierter Fußball-Manager jetzt auch auf das iPhone geschafft.

Nachdem sich Comunio mit seiner iPhone-App ja nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert hat (eineinhalb Sterne), will es nun ein weiterer Anbieter wissen. Hattrick.org (App Store-Link) ist jetzt auch mit einer eigenen App vertreten – der erste Eindruck scheint dabei ganz gut zu sein, immerhin gibt es derzeit viereinhalb Sterne.

Mir persönlich sagt die Community leider gar nichts, aber laut Entwickler gibt es derzeit über 700.000 aktive Nutzer – darunter müssten ja auch einige appgefahren-Leser sein. Um die App nutzen zu können, muss man natürlich bei Hattrick.org registriert sein.

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Exklusiv: Neuer Fußball-Manager im Anmarsch

Einen wirklich guten Fußball-Manager sucht man im App Store bisher vergeblich. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels…

Bereits seit April 2011 arbeitet ein kleines Entwicklerteam an Goal Tactics , einem umfassenden Fußball-Manager. Wenn alles klappt, soll die App zum Start der Europameisterschaft im Juni für das iPad veröffentlicht werden, eine iPhone-Version soll später folgen. Durch direkten Kontakt zu den Entwicklern können wir euch bereits die ersten Informationen mit auf den Weg geben – und wollen euch gleichzeitig die Chance geben, eure Wünsche und Fragen zu äußern.

„Wir starteten vor einem Jahr als Duo, ein Entwickler und ein Ideengeber. Heute sind wir zu viert und hoffen in Zukunft noch etwas größer zu werden“, hat uns das Entwicklerteam von Goal Tactics verraten. „Die Idee existiert schon seit einigen Jahren. Da wir alle selbst begeisterte Fans von Online-Spielen sind und einige Fußballmanager exzessiv gespielt haben, packte uns die Lust etwas eigenes nach unseren Ansprüchen zu entwickeln.“

Gleich zu Beginn möchten wir euch zwei wichtige Fakten mit auf den Weg geben. Bei dem Titel wird es sich um einen reinen Online-Fußballmanager handeln, der eine aktive Internetverbindung voraussetzt. „Der Spieler kann sich einen eigenen Verein registrieren und tritt dann gegen andere Manager in einer Liga gegeneinander an. Wir setzen dabei auf ein altbewährtes Konzept zur Ligenhierachie: Es gibt eine 1. Liga, zwei 2. Ligen, vier 3. Ligen und so weiter. Dieses Prinzip setzt sich bis zur Kreisklasse fort“, berichten die Entwickler. „So können wir allein in Deutschland über 65.000 Vereine beherbergen und sind immer flexibel wenn der Platz vielleicht mal nicht ausreichen sollte.“

Punkt Nummer zwei sind die Lizenzen. Klar, in einem Fußball-Spiel möchte man am liebsten auf alle echten Spieler und Vereine zurückgreifen, doch das wird es in Goal Tactics nicht geben. „Da es sich bei diesem Spiel um einen Online-Manager mit tausenden Vereinen und Millionen Spieler handelt, bei dem im Prinzip jeder gegen jeden antreten kann, würde es aus unserer Sicht neben den eigentlichen Lizenzkosten keinen Sinn machen, echte Spieler- bzw. Vereinsnamen anzubieten.“ Dafür kann der Nutzer die Spielernamen seiner eigenen Mannschaft ändern – und so Schweinsteiger, Messi und Co für sein Team auflaufen lassen.

Auch zur Finanzierung der App gibt es bereits die ersten Details. Die iPad-Applikation wird als Bezahl-App angeboten, beinhaltet allerdings In-App-Käufe. „Da unser Budget doch sehr beschränkt ist wollen wir mit damit den Unterhalt und die weitere Entwicklung der App finanzieren. Ansonsten wäre ein solches Projekt nicht umsetzbar.“ Gleichzeitig haben uns die Entwickler allerdings versichert, dass man sich durch die In-App-Käufe keinen direkten Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen kann – in einem Multiplayer-Spiel ist das unserer Meinung nach ein sehr wichtiger Punkt.

Über die einzelnen Funktionen, Abläufe und den weiteren Entwicklungsfortschritt wollen wir euch in Zukunft noch weiter informieren. Jetzt seid ihr aber erst einmal gefragt: Welche Ideen oder Wünsche fallen euch zu Goal Tactits ein? Neben den Kommentaren unter diesem Artikel ist auch auf der Facebook-Seite des Projekts genug Platz für Diskussionen. Kreativ sein lohnt sich übrigens – „Hat ein Nutzer eine geniale Idee, die wir dann umsetzen, nehmen wir ihn in die Credits der App auf und erwähnen ihn in dem jeweiligen App-Update im App Store…“

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