Smarter Stand: Mehr Möglichkeiten für das Smart Cover

Mit dem Smarter Stand wollen wir euch ein weiteres Kickstarter-Projekt vorstellen. Wir haben sogar schon einen Prototypen testen können.

Eigentlich ist das Smart Cover ja nicht gerade flexibel, denn man kann es nur in zwei Winkeln aufstellen. Eine Lösung für dieses Problem hat Dotan Saguy, der daraufhin den Smarter Stand entwickelt hat. Wir haben bereits ein Exemplar der Vorserienproduktion erhalten und können euch daher unsere Eindrücke von dem einfachen, aber wirklich genialen Produkt schildern. Zusätzlich gibt es ein kleines Interview mit dem Entwickler.

Der Smarter Stand funktioniert wirklich spielend einfach. Mit zwei Clips, die sich frei am Smart Cover oder Smart Case bewegen lassen, blockiert man einfach die Falten, an denen das Cover normalerweise geknickt wird. Durch die verschiedenen Falten ist es möglich, sein iPad in unterschiedlichen Winkeln aufzustellen – neben 33 und 45 Grad ist es sogar möglich, sich einen kleinen Sichtschutz zu bauen.

Weiterlesen


Tiny Wings: Entwickler arbeitet an Nachfolger

Auf unserer Facebook-Seite haben wir das Interview mit Andreas Illiger, dem Entwickler von Tiny Wings, bereits veröffentlicht. Nun wollen wir die Infos für alle Leser zusammenfassen.

Tiny Wings (App Store-Link) hat einen bis dahin völlig unbekannten Entwickler zum Millionär gemacht – zu Recht, wie wir finden. Noch immer erwische ich mich dabei, wie ich in Minuten von Langeweile das 79 Cent teure iPhone-Spiel starte und versuche, meinen Highscore zu brechen.

Im Interview mit dem Flow Studio Blog hat Illiger jetzt einige Details ausgeplaudert. Darin gibt er sich überraschend gelassen und scheint – im Gegensatz zum Charakter aus seinem Erfolgstitel, auf dem Boden der Tatsachen geblieben zu sein. „Ich bin ein ruhiger Zeitgenosse und lebe mein ruhiges Leben“, berichtet Illiger, der sich von seinem Gewinn nicht einmal ein neues Auto gekauft hat – „ich habe ja auch gar keinen Führerschein…“

Weiterlesen

ARD-Chefin: Tagesschau bleibt gratis, Sportschau fraglich

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau hat sich ARD-Chefin Monika Piel auch zur Tagesschau-App und einer zukünftigen Sportschau-App geäußert.

Das Geschrei der Konkurrenz war groß, als die ARD eine eigene Tagesschau-App angekündigt hat, die zudem kostenlos angeboten werden sollte und seit Dezember auch kostenlos zu haben ist. Gerade die anderen Verlage, welche ebenfalls mit Gratis-Apps im App Store vertreten sind oder sogar Geld für ihre Inhalte verlangen (müssen), waren davon alles andere als begeistert.

„Diese Kostenloskultur kann nicht Ziel führend sein. Das kann für die Verlage nur heißen, man muss dahin kommen, die journalistischen Inhalte zu verkaufen“, meint die ARD-Chefin im Interview. Doch wer einen kleinen Überblick über die Download-Zahlen im App Store hat wird schnell feststellen, dass sich selbst 79 Cent-Apps deutlich schlechter absetzen lassen als kostenlos Angebote.

Die Verleger fühlen sich also nicht zu unrecht im Markt behindert, wenn es als Konkurrenz zu ihren Apps kostenlose Angebote gibt. „Wenn der Verlegerverband die Apps kostenpflichtig macht, dann werde ich mich auch vehement dafür einsetzten, dass unsere öffentlich-rechtlichen Apps kostenpflichtig sind“, so Piel gegenüber der Frankfurter Rundschau.

Da gibt es nur ein Problem: Spätestens wenn die neue Haushaltsabgabe kommt, zahlen wir alle Rundfunkgebühren. Man könne es derzeit einfach keinem Gebührenzahler erklären, dass er für eine App der ARD Geld bezahlen soll, heißt es weiter.

„Wir denken zum Beispiel über eine Sportschau-App nach und haben überlegt, ob wir diese nicht kostenpflichtig anbieten könnten. Aber es gibt hundert kostenlose Sport-Apps in Deutschland. In so einer Situation können wir, die wir gebührenfinanziert sind, nicht sagen, bei den Kommerziellen kriegt ihr das alles kostenlos, bei uns, für die ihr Gebühren gezahlt habt, müsst ihr das noch mal bezahlen“, berichtet Piel, die eine Bezahl-App der Sportschau erst dann für machbar hält, wenn andere Angebote auch kostenpflichtig wären.

Und wie ist das nun mit der Tagesschau-App? Die wird kostenlos bleiben, denn solange jede Zeitung im Netz kostenlose Internetangebote zur Verfügung stellen würde, könnte „auch die Tagesschau-App nicht funktionieren. (…) Zudem ist die Tagesschau-App nichts anderes als eine bequemere Konfiguration für den User, darin ist kein anderer Inhalt als auch im stationären Netz.“

Weiterlesen


Jobs: Tablet-Idee gab es schon vor dem iPhone

Steve Jobs hat gestern aus dem Nähkästchen geplaudert. Wir wollen euch seine interessantesten Aussagen, die er auf der D8 Conference gegenüber dem Wall Street Magazine gegeben hat, nicht vorenthalten.

Die wohl größte Überraschung des Abends: Das iPhone entstand eigentlich aus einer Idee für einen Tablet-Rechner. „Ich hatte diese Idee für ein Glas-Diplay mit Multitouch, auf dem man mit seinen Fingern schreiben kann“, so Jobs. Während sich die ersten Mitarbeiter an die Umsetzung machten, hatte Jobs einen folgenschweren Einfall: „Mein Gott, wir können ein Telefon daraus machen. Also haben wir das Tablet zur Seite geschoben und angefangen am iPhone zu arbeiten.“

Mittlerweile erreicht das iPhone die vierte Generation, das neue Modell soll bereits bald vorgestellt werden, immer mehr Einzelheiten tauchen auf. Als Höhepunkt gilt sicherlich der gestohlene Prototype, den Jobs nicht mehr verheimlicht: „Wenn man ein kabelloses Produkt entwickelt, muss man es testen. Man kann es nicht im Labor behalten. Es ist unklar, ob er es verloren hat oder es ihm aus der Tasche gestohlen wurde. Es ist eine tolle Story, es wurde gestohlen und verkauft. Vielleicht gab es auch irgendwo Sex – man sollte einen Film daraus machen.“

Der letzte Schrei ist jedenfalls das iPad. Über zwei Million Mal würde der große iPod Touch bereits verkauft. Immer wieder wird diskutiert, ob das iPad Computer ersetzen wird – natürlich hat Jobs auch dazu eine umfassende Meinung.

„Als wir noch eine Nation der Landwirtschaft waren, gab es nur Trucks als Fahrzeuge, denn das war es, was man auf den Farmen brauchte. Autos sind dann interessanter geworden, als es die Menschen in die Städte gezogen hat. PCs werden die Trucks sein, sie werden immer noch herumfahren, aber es wird eine Veränderung kommen, die es für eine Menschen nicht einfach macht. Ist es das iPad? Wer weiß? Erfahren wir es im nächsten Jahr oder erst in fünf?“

Die volle Kraft wird das iPad laut Aussagen von Jobs eh erst in einiger Zeit erreichen, wenn es für alles eine App gibt – wie beim iPhone. Und für diejenigen, die einen 35-seitigen Bericht auf dem iPad verfassen wollen, legt Jobs die Bluetooth Tastatur ans Herz.

Foto: Apple

Weiterlesen

Copyright © 2022 appgefahren.de