TripMode für Windows & Mac: Praktisches Werkzeug für alle Nutzer des persönlichen Hotspots

Mal eben unterwegs mit dem Notebook ins Internet gehen, ist dank des iPhones kein Problem. TripMode schützt dabei vor ungeahnten Gefahren.

TripMode

Genau das ist mir auch schon passiert: Ich sitze im Hotel und habe keine Lust das teure WLAN zu bezahlen, stattdessen surfe ich mit dem MacBook und dem daran angeschlossenen iPhone über die mobile Datenverbindung. Schwups, kommt eine große Pressemitteilung samt Anhänge an und direkt sind 50 MB des teuren Datenvolumens verbraucht. Wer nicht aufpasst und weitere Software im Einsatz hat, beispielsweise die Dropbox, kann sein gesamtes Volumen gerade bei schnellen LTE-Verbindungen in wenigen Minuten verbrauchen.


Die Lösung für dieses Problem heißt TripMode: Mit der für Mac und mittlerweile auch für Windows verfügbaren Software aus der Schweiz können die Datenverbindungen von bestimmten Apps automatisch unterbrochen werden, sobald man sich mit seinem persönlichen Hotspot verbindet. Außerdem misst TripMode, welche Apps wie viele Daten in welchem Zeitraum verbrauchen, um so besonders hungrige Apps schnell ausfindig machen zu können.

Mit einem Preis von etwas mehr als 7 Euro kann TripMode jedenfalls sehr viel Ärger ersparen, wenn man den persönlichen Hotspot des iPhones oder einen anderen mobilen Hotspot benutzt. Gekauft werden kann die Software direkt auf der Webseite der Entwickler.

Mac-Benutzer sollten zudem einen Blick auf die aktuelle Aktion bei BundleHunt werfen. Für gut 18 Euro kann man insgesamt zehn verschiedene Mac-Anwendungen auswählen, darunter auch TripMode, und so noch etwas mehr sparen. Alle Informationen zur Aktion findet ihr in diesem Artikel.

Drei Fragen an den Entwickler von TripMode

Wie bist du auf die Idee gekommen TripMode zu entwickeln?
David Dudok: Ich selbst war frustriert, dass ich hohe Rechnungen für Daten erhalten habe, aber keine Ahnung hatte, wie das passieren konnte. Pierre, mein Mitgründer von TripMode, und ich pendeln jeden Tag mit der Bahn und nutzen meistens die Zeit für Arbeiten mit dem Laptop. Ein paar E-Mails beantworten, etwas im Netz surfen und mehr. Per iPhone-Hotspot wurde die Internetverbindung aufgebaut und innerhalb von nur 20 Minuten war mein 1 GB Datenvolumen aufgebraucht. Und das nur, weil im Hintergrund über das schnelle LTE-Netz ein Online-Backup durchgeführt wurde. Keine App auf dem Markt konnte unsere Probleme lösen: einfach und schnell Apps von der Internetnutzung ausschließen, während der Hotspot genutzt wird. Uns ist aufgefallen, dass viele Leute in der gleichen Situation sind und so wurde TripMode ins Leben gerufen.

TripMode gibt es nicht im Mac App Store. Warum verkaufst du dein Programm nicht weltweit auf der Plattform?
David Dudok: TripMode nutzt die OS X-Funktion „Kernel Extension“, um eben Apps den Internetzugriff zu verweigern. Allerdings verbieten die Mac App Store-Richtlinien Apps den Einsatz von „Kernel Extension“. Genau aus diesem Grund verkaufen wir TripMode nur über unsere Webseite. Vielleicht wird sich das in der Zukunft ändern, aber das liegt bei Apple.

TripMode gibt es seit kurzer Zeit auch für Windows. Wie bist du mit dem Erfolg zufrieden?
David Dudok: Ja, die ersten Rückmeldungen die wir erhalten haben sind großartig. Der meiste Traffic kommt von Unternehmen, in denen Windows-Laptops zum Einsatz kommen. Mit TripMode können Unternehmen erhebliche Roaming-Kosten sparen, wenn ihre Mitarbeiter unterwegs mit dem Laptop arbeiten. Und jetzt ist das sowohl für Mac- als auch Windows-Laptop-Besitzer möglich.

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Kommentare 15 Antworten

        1. In meinem Fall sicher nicht bei regionalzügen und keine hotspotnutzung. lte nutzung und hier wohl auch der ausbau in für andere Netzbetreiber nicht so lukrative gegenden auf der schwäb. alb. Ist aber sicher deutschlandweitbetrachtet eher das Bild das Du beschreibst

  1. Schon schwach das es nicht möglich ist an solchen Strecken schnelles Internet anzubieten. Ganz abgesehen von der WLAN Sache der db

  2. Wollte nun auch gerade ein Paket zusammenstellen. Doch ohne Tripmode kaufe ich nun auch keine anderen Programme „auf Vorrat“, falls mal Bedarf bestünde. Falls Kontakt zu den bundlehunt-Leuten besteht, bitte dies weiterleiten, dass es nun weniger Käufer gibt…

  3. Ich benutze die App nun schon ein halbes Jahr und bin immer noch sehr zufrieden. Sie tut was sie soll. Was will man mehr 🙂 Danke für den Artikel

    Gruß Artur

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