Update verfügbar: Corona-Warn-App funktioniert jetzt länderübergreifend

Version 1.5.0 steht zum Download bereit

Vor einigen Monaten wurde die Corona-Warn-App (App Store-Link) als der große Heilsbringer angekündigt, zwischenzeitlich mutierte die App zur großen Lachnummer und mittlerweile muss man sagen, dass sie wohl einfach von zu wenigen Personen genutzt wird. Ich persönlich sage mir aber: Die aktivierte App auf meinem iPhone stört mich nicht und hilft vielleicht irgendwann sogar.

Falls ihr die Anwendung auf installiert habt, werft doch mal einen Blick in den App Store. Dort steht seit heute Version 1.5.0 zum Download bereit und es gibt durchaus interessante Neuerungen, wie die Entwickler verraten:


Diese App-Version unterstützt die länderübergreifende Risiko-Ermittlung, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Zufalls-IDs sowie Positivkennungen im Falle eines positiven Corona-Tests mit den Corona-Apps der teilnehmenden Länder zu teilen.

Aktuell funktioniert diese Geschichte neben Deutschland auch in Irland und Italien, weitere Länder sollen folgen. Nähere Informationen zur Funktionsweise der länderübergreifenden Risiko-Ermittlung bekommt ihr nach dem Update direkt in der App angezeigt.

Außerdem kann man nun nun beim Hochladen eines positiven Testergebnisses angeben, wann Corona-Symptome wie Fieber und Husten bei aufgetreten sind.

Abschließend kann man eigentlich nur sagen: Bleibt auch in den kommenden Wochen und Monaten wachsam und vernünftig. Aktuell entwickelt sich die Geschichte ja wieder in eine Richtung, die nicht unbedingt erfreulich ist – und dem können wir nur gemeinsam entgegenwirken.

‎Corona-Warn-App
‎Corona-Warn-App
Entwickler: Robert Koch-Institut
Preis: Kostenlos

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Kommentare 34 Antworten

    1. Solange es nicht derart viele Nachbesserungs-Updates benötigt wie bei jeder neuen iOS-Version, muss man eher über die Dummheit der Nutzer lachen (weinen)…

    1. Tut sie ja auch!
      Dann sag doch mal all deinen Bekannten und Verwandten, dass sie die App nutzen sollen, dann funktioniert sie sogar noch besser!!

    2. Na das liegt wohl wie so oft eher an den Nutzern. Wenn keiner was einträgt, kann auch keiner gewarnt werden.
      Das es trotz der Entwicklung viele nicht nutzen wollen spricht Bände.
      Man hätte das einfach in WhatsApp integrieren sollen. Dann würde es einfach benutzt 😂

      1. Selbst wenn man den Test macht und den QR-Code unmittelbar danach einspannt funktioniert die App nicht richtig! Ich hatte einen Test vor 14 Tage. Am nächsten Tag rief mich mein Doc an und meinte der Test wäre negativ – zum Glück. In der App steht allerdings nach wie vor, dass mein Ergebnis noch nicht vorliegt. Wenn das passiert bei jemanden der positiv getestet wird…

        1. @axeld: Sie mag ja nicht richtig gut funktionieren, aber Cpx3‘s Einwand war ein anderer und IMHO liegt DAS an der zu geringen prinzipiellen Akzeptanz.

          1. @zini_1 Wie er es meinte ist mir schon klar. Aber selbst wenn die Akzeptanz da wäre und die App rege genutzt würde, zeigt mein Beispiel, dass es doch etwas hakt. Zumindest bei mir hinterlässt das einen faden Beigeschmack. Man kann nur hoffen das mit der Eingabe priorisiert wird und zuerst die positiven eingegeben werden und dann die negativen Test wenn sie nicht mehr nachkommen sollten…

      2. Ich habe diese Schnüffel App nicht installiert und ich werde sie nicht installieren. Wenn das Ding wie von Dir genannt einfach in whatsapp integriert wäre, wäre das der finale Grund gewesen whatsapp endgültig zu deinstallieren.

        1. @bernd: Manche lassen wirklich keine Gelegenheit aus sich lächerlich zu machen. Einer open source-App zu unterstellen, ihr Zweck sei zu spionieren. Während andere Apps aus dem Facebook-Konzern das Nutzerverhalten viel genauer tracken und da noch nicht mal ein Geheimnis daraus machen. Als ob man zum Spionieren die Corona-App bräuchte 🤦🏼‍♂️

    1. Das iPad haben wohl die wenigsten (niemand) ständig in der Hosentasche. Wenn mich nicht alles täuscht kann man doch reine iPhone Apps installieren?

  1. Hinsichtlich des Datenschutzes ist die App mustergültig und funktionieren tut sie offensichtlich auch.

    Der App zufolge hatte ich kurz Kontakt mit einer infizierten Person (Kontakt mit niedrigem Risiko), also kein Grund zur Sorge (meint die App ;-).

  2. 60ziger Jahre. Ich erinnere mich an Reihenuntersuchungen (Röntgen im Schulalter auf Tuberkulose) und ebenfalls die obligatorische Schluckimpfung gegen Kinderlähmung. Ebenfalls in der Schulzeit.
    Beides war ein MUSS und es haben ernsthafte Konsequenzen bei Nichtteilnahme gedroht.

    Heute 2020. Ein Witz was in Deutschland abgeht. Als ob man mit einer App Corona bekämpfen kann.
    Deutschland, ein einziger Flickenteppich ohne wirklich gemeinsame Regeln. Wie schrieb ein gewisser Thilo Sarazin? Deutschland schafft sich ab. (ok, im anderen Zusammenhang)

    Und, das Klopapier im Laden ist auch schon wieder alle…..

    1. Gegen Tuberkulose und Kinderlähmung gab es Impfstoffe. Man war froh, das die Wissenschaft ein Mittel gefunden hat, um das Übel auszumerzen und ist dieses angegangen (wie bei anderen Krankheiten auch).

      Heute, 2020, gibt es gegen Corona KEINEN Impfstoff. Die Krankheit ist hoch ansteckend, OHNE das ÜberträgerInnen Symptome haben, manchmal sogar nicht mal richtig erkranke. Aber jeder weiß dank Internet alles besser, zweifelt jede Maßnahme an.

      Die App hilft natürlich nur bei konsequentem Einsatz – womit wir das Kernproblem schon erkannt haben – und nur dabei, die Infektionsketten zu verkürzen (man wird gewarnt, das man ansteckend sein KÖNNTE, ohne es selbst zu wissen.

      Einzig das Fehlen gemeinsamer, schwellenbasierter Regeln, ist tatsächlich ein Armutszeugnis.

      Dabei wäre es wirklich so einfach. Kontakte, Familienfeiern, Parties und sich einfach mal nicht für wichtiger nehmen, als man wirklich ist. Schon hätten wir oft eine ganz andere Situation als die, die wir aktuell vorfinden. Einfach mal weniger EGO.

  3. Alles, was hier steht hat seine Berechtigung, wir leben nun mal in einer Demokratie.
    Ich würde gern mal zu einen anderen Aspekt mit reinbringen.

    Die Natur erledigt schon alles für uns. Die Pest erledigte um 1350 die Problematik dermaßen akkurat, dass 50% aller Europäer starben. Der Klimawandel – auch ein von uns forciertes Naturphänomen – wird es schaffen, dass Küstenbewohner mit Sack und Pack und Wohnwagen das Sauerland einnehmen werden. Und dann kommt eines der winzigsten Kreaturen und versucht den Großteil der Menschheit zu strafen. Warum sucht es sich nicht die Hohlköpfe mit deren hirnlosen Papppamphleten aus – ich kann auf die verzichten.
    Ich schlage mich jetzt mal auf die Seite der Verschwörer. Ich glaube, dass diese Winzlinge längst wissen, wie sie die Natur retten können, und danach verschwinden sie still und heimlich wie wir es dann schon sind. Die Natur reagiert, die Evolution findet Lösungen, die Wissenschaft läuft hinterher und arbeitet unaufhörlich an Hilfen (nicht immer erfolgreich). Und damit bin ich nun mal ausnahmsweise mit der Kritik an der Corona-App einverstanden. Nur wenn ich mich jetzt da auch noch reinhänge, schreibe ich morgen noch.
    Rudi Carell hatte mal eine Show „Lass dich überraschen“, die lief bei den Viren im letzte Jahr in Dauerschleife.

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