ZAGG InvisibleShield: Ist eine Displayfolie für die Apple Watch sinnvoll?

Heute greifen wir das Thema Displayfolien für die Apple Watch auf.

zagg apple watchZum Thema Displayschutzfolien habe ich meine eigene Meinung. Schon für das iPhone konnte ich mich mit einer „zweiten“ Oberfläche nicht anfreunden. Die berechtigte Frage die sich da stellt: Ist eine Displayschutzfolie für die Apple Watch sinnvoll?


Meiner Meinung nach: nein. Auch wenn viele Folien sehr dünn sind, finde ich, das diese das Gerät abwerten. Es sieht einfach nicht mehr so wertig aus, da ein Fremdkörper das Gesamtbild schmälert. Ebenfalls eine berichtigte Frage: Habt ihr jemals eine „normale“ Uhr mit einer Folie ausgestattet, weilt ihr Angst hattet, dass ein Kratzer ins Glas kommt? Ich jedenfalls nicht.

Doch ich bin mir auch sicher, dass einige Nutzer sehr vorsichtig sind und aus diesem Grund eine Displayfolie auch auf der Apple Watch anbringen wollen. Die Zubehör-Hersteller möchten auch diese Nutzer zufriedenstellen und bietet solche Lösungen an. Die Firma ZAGG hat uns mit dem neuen ZAGG InvisibleShield versorgt, eine einfache Folie für die Apple Watch 38mm und 42mm.

Die Folie wird dabei mit einem Spray befeuchtet und dann auf die zuvor gesäuberte Apple Watch geklebt. Die noch vorhandenen Luftblasen werden einfach herausgedrückt. An den Rändern sind die Ecken der Folie deutlich zu merken, wer die gewohnten Gesten ausführt, spürt jedes Mal die Kante der Folie. Klar: Das Display wird geschützt, die teilweise kratzeranfälligen Ränder der Apple Watch bleiben frei.

Starkes Displayglas der Apple Watch

Bevor man sich eine Folie auf das Glas der Apple Watch klebt, sollte man zudem wissen, dass dieses ziemlich robust ist. Selbst die Sport-Edition, die mit  Ion-X-Glas ausgestattet ist, hält ziemlich viel aus, wie folgender Video-Test zeigt.


(YouTube-Link)

Die Apple Watch kommt mit einem Saphirglas daher und ist quasi unkaputtbar. Das folgende Video zeigt: Eine Displayschutzfolie ist überflüssig. Gerne könnt ihr an der nachstehenden Umfrage teilnehmen und eure Meinungen in den Kommentaren posten.


(YouTube-Link)

[poll id=126]

Anzeige

Kommentare 28 Antworten

  1. Jeder überall vorkommende Sand kann das Glas zerkratzen, zudem schrammt man mit der Uhr gerne mal an einer Wand oder sonstwo entlang. Der Test mit Messern und Münzen ist übrigens total sinnfrei…
    Allerdings habe ich den Eindruck als ob das Gehäuse x-fach einfacher zerkratzt als das Glas. :p

    1. So what? Es ist ein Gebrauchsgegenstand.

      ACPPP drauf und wenn einen etwaige Kratzer stören, austauschen, nicht anders mit dem iPhone. Polierter Stahl zieht immer Kratzer an, nichts was sich nicht wieder rauspolieren lässt. Ich mag allerdings kein Stahl, und bei meiner Alu ist nix zu sehen. Folien verunstalten letztlich und Cases produzieren mit höherer Wahrscheinlichkeit Kratzer als ohne (Ecken etc).

      Wer es mag, OK, ich sehe da kein Sinn mehr drin.

      1. Sehe ich auch so. Eine Uhr ist ein Gebrauchsgegenstand und kann auch zerkratzen.

        Wenn ich mir den Ersatz/Reparatur eines solchen Gegenstands nicht leisten kann sollte ich mir die Anschaffung gut überlegen.

        Meine Citizen Uhren haben nach ein paar Jahren immer zerkratzte Armbänder aber nie zerkratzte Gläser.

        1. Ich bin zwar weder klar für Folien noch dagegen – ok, Folien mag ich nicht, die gehärteten Gläser dagegen schon – aber nach der Logik sollte man sich also zwei, drei Neuwagen auf Reserve leisten können oder man lässt es besser ganz sein?

          Mal abgesehen davon, dass gerade im Bereich des Kfz zu 95% andere Döspaddel für die Schäden verantwortlich sind und die meisten es entweder nicht merken oder es nicht für nötig halten, dafür gerade zu stehen…

          1. Wer Auto fährt hat keine Kasko und Haftpflicht welche das Auto ersetzen bei TT? Nö… Und er legt auch keine Mittel zurück für Ersatz/Neuwagen inklusive Verkaufswert für den Altwagen? Nö…

            Versicherung hat man um Zahlungen zu „mildern“ und „Kostenexplosionen“ abzufedern. Siehe Neuanschaffung nach TT.

            Daher ist im Vergleich zu AWatch und Apple Care die Anmerkung „jemand“ anderes ist Schuld schlicht Unsinn, wer mir den Kratzer oder das Loch reinrennt ist mir Wurscht. Gegen eine geringe zweistellige Gebühr gibt’s Ersatz, statt +5xx€.

          2. Auto-Haftpflicht ist doch was ganz anderes, das kostet schließlich üblicherweise ab 5-stellig, zudem ist diese so oder so gesetzlich vorgeschrieben.
            Du hast kein Auto, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, aber die Kostenexplosionsmilderung für Personen, die darauf angewiesen sind, mobil zu sein, ist ja wohl um Klassen wichtiger als der Ersatz einer Apple Watch.

          3. Nein, das ist subjektiv. Ein Stadtmensch benötigt kein Auto, er bildet sich ein eines zu brauchen. HPV ist vorgeschrieben, Kasko darfst Du wählen, Erbsenzähler nehmen TK oder ein Folie 😉 – imho.

          4. Eine laufende Versicherung mit einem stark begrenzten Garantiepacket zu vergleichen ergibt einfach keinen Sinn. Man benutzt ein Auto über einen sehr langen Zeitraum, wo entsprechend mehr passieren kann.

            Wer davon zusätzlich beruflich abhängig ist, hat daran ein ganz anderes Interesse als an der Funktionalität eines Konsumobjekts.

          5. Nein 🙂
            Aber wer sich einen Audi A8 kauft obwohl er den nicht ersetzen kann, gehen wir davon aus das kein Geld mehr für eine Kasko da ist und das man auch selbstverschuldet ein Auto schrotten kann, hat sich einfach übernommen.

            Vernünftiger wäre es gewesen eine Nummer kleiner zu fahren und dann noch Geld für eine Kasko zu haben.

            Eine Uhr, auch eine Apple Watch, ist nur ein Gebrauchsgegenstand den man sich leisten können muss. Auch hier sollte man vorher überlegen ob man einen Gegenstand wirklich kauft wenn man ihn nicht ersetzen kann.

            Klar, die Summe ist letztlich kleiner, aber ein Jugendlicher der eventuell lange jobt und spart ist eventuell nicht gut beraten soviel Geld in eine Uhr zu investieren die an so exponierter Stelle getragen wird.

      2. Apple Care ist die größte Dummen-Steuer gleich hinter Lotto. Meine Meinung.
        Dachte bei Gebrauchsgegenstände wären Kratzer und Co. halb so wild? 😉

        1. Apple Care Plus ist eine „Dummen-Steuer“? Private Haftpflicht dann wohl auch.

          Puh, Mathematik ist offensichtlich nicht dein Metier, oder Kosten-Nutzen-Rechnung über die Gebrauchsdauer.

          Aber gut, Meinung sind frei auch wenn sie Stuss sind.

          Mein iPhone 6+ ist voller Kratzer, Macken etc. ist so wenn es mal wegflutscht oder die Kids es zum Videos drehen verwenden. Letztlich ist es ein Gebrauchsgegenstand.

          Bevor es „geht“ gibt’s für 59€ via ACPPPlus ein Neuwertiges. Warum wohl? OK, hier der Tip „Wiederverkaufswert“ plus Garantie für Neukäufer – macht den Plan wie die Gebühr wieder wett.

          Reine Erfahrungswerte.

          1. Das wiederum ist lediglich das größtmögliche Ausnutzen der Möglichkeiten auf Kosten aller anderen ehrlicher ACPP-Zähler, die ihr Gerät nicht schon mit dem Vorsatz, es auszutauschen, absichtlich verwahrlosen lassen.
            Haftpflicht ist ein GANZ anderes Thema, da zum Einen für einen ganzen Haufen an Gerätschaften, zum Anderen, um seinen Mitmenschen bei eigener Schusseligkeit und Beschädigen derer Sachen Ersatz geben zu können. Zudem für x Geräte nicht zwangsläufig teurer als AC.
            Das du das System für dich ausnutzt hat nichts mit Mathe-Leistungen zu tun, die du natürlich, wie in jedem deiner Posts, dem Op absprichst (ersetze Mathe mit dem jeweiligen Thema).

          2. Dass ACPP in den allermeisten Fällen nur Besteuern der offenkundig ungeschickten oder stark verunsicherten Menschen ist, ist eine alte Tatsache.
            Die Statistik zeigt die Streuung der Defekte, die sich hauptsächlich auf etwa die ersten 3-4 Monate verteilt, wonach es erst ab 3-4 Jahren wieder anfängt (Abhängig vom Modell und Alter des Nutzers). Da gelten keinerlei Versicherungen mehr.

            Wie man sieht ist genau der versicherte Zeitraum bereits der sicherste von allen, was es für Apple zu einem guten Geschäft macht.
            Es lohnt sich – wie hier erwähnt – nur zum Ausnutzen des Refurbishing Programms für das vorsätzliche Reselling von „neuwertiger Ware“.

          3. Besser hätte ich es nicht beschreiben können. Vor allem nicht so neutral. Ich tendiere immer sehr zur provokativen Meinungsäußerung. 😉

          4. Ich spreche von ACPPPlus, nicht von ACPP.

            Apple bietet dir das so an, ihr redet echt Unsinn, vermutlich nie genutzt und nie mit Apple darüber gesprochen. Zudem kauft man mehrere Dienstleistung jenseits der Garantieerweiterung und dem Austausch.

            Ja, die meisten argumentieren sehr oft jenseits simpelster Mathematik die es benötigt um Kosten im H & U zu kalkulieren und dabei die Werte im Auge zu halten.

            Übrigens würde ich auch mehr für den ACPPP zahlen, Apple kalkuliert so, obwohl sie dir anbieten es direkt zu tauschen, was also ist „unlauter“ daran das zu tun was dir der Hersteller anbietet. Echt Schwachfu.

          5. Das zweite Jahr der Absicherung wird von keinem normalen Menschen gebraucht. Die meisten Menschen verkaufen ihre Geräte auch nicht als scheinbar neuwertig weiter oder überhaupt – die meisten Geräte werden in den Familien weitergereicht/ genutzt bis zum Defekt/ verstauben in den Schubladen, alles weit über die 2 Jahresgrenze hinaus.

            Und wenn man rechnen kann, dann wird man sich das Geld getrost sparen.

          6. Wir reden über Produkte mit „Lifecycles“ in denen sie genutzt werden. Die Kosten tatsächlich Geld, somit ist das eine einfache Kalkulation. Und ja, stell dir vor die meisten Topics hier gehen über … Produkte mit Lifecycles die „Kosten“.

            Warum das was mit Mathe zu tun hat? Puhhh, tja warum eigentlich. Frag mal Draghi.

      3. …ich sehe einen sehr großen Sinn darin,denn für mich ist die Uhr nicht gerde günstig.Außerdem bin ich nicht gleich immer so großartig,von wegen Gebrauchsgegenstand.Auch ein Gebrauchsgegenstand sollte man respektieren.Schließlich habe ich dafür arbeiten müssen.Ich bin in jeder Beziehung ein Ästhet und achte auf meine privaten Dinge schon genau darauf,dass sie gut erhalten bleiben.Und außerdem sitzt sie an meinem Körper und an dem möchte ich auch gern saubere und gut erhaltene Dinge schmücken.

  2. Ich werde zwar sicher nie eine Apple Watch besitzen, kann aber von Erfahrungen mit einer normalen Armbanduhr berichten. Ich habe sie jetzt schätzungsweise 15 Jahre lang in Gebrauch, was man dem Edelstahlgehäuse auch durchaus ansieht. Das Saphirglas sieht aber immer noch wie neu aus!

  3. Die entscheidende Frage ist, finde ich, in wie weit sich die Haptik verändert. Die Technologie des InvisibleShields ist sicher sehr fortschrittlich, ursprünglich wurden, soweit ich weiß, damit Rotorblätter von Hubschraubern vor dem Verkratzen geschützt. Ich hatte früher einmal ein InvisibleShield für mein iPhone 3G, habe dieses aber wieder entfernt, da es einfach „klebrig“ und von der Haptik alles andere als unsichtbar war. Wenn sich hier nichts geändert hat, kann ich es nicht empfehlen. Übrigens, dabei angemerkt, ist es komisch, dass es bei den unterschiedlichen Modellen der Applewatch kein Titanmodell gibt. Ich habe eine Uhr von Botta-Design seit 2010. Das Gehäuse ist trotz regelmäßigen Tragens kaum angegriffen…

    1. Das stimmt, das Invisible Shield, welches ich zu Windows Mobile 5 Zeiten mal hatte verschlechterte die Haptik um gleich mehrere Stufen. Und Invisible war es auch nicht wirklich. Eher eingepackt in gefühlt 2mm dickem Weichplastik nahe Gummi.

  4. Eine normale Uhr mit der Apple Watch zu vergleichen (zerkratzen) ist etwas sinnfrei. Bis auf eine Rado, sind fast alle Gläser „verborgen“ hinter einem vorstehen Rand. Somit kann nur etwas, was kleiner als der Durchmesser des Randes ist, das Glas auch treffen!

    1. Naja, aber Kratzer werden eh nur von harten Spitzen Kanten hinterlassen.
      Da ist es egal wie groß das Glas ist.
      Wenn es getroffen wurde ist es getroffen. Dann entscheidet nur noch die Güte des Glases ob ein Schaden entsteht oder nicht.

  5. keiner sagt was zu den preisen! 10, bzw 12€ für ein paar Quadratzentimeter plastikfolie!!! haben die noch alle nadeln an der tanne???

      1. Für iPhone wollte die früher mal 50$, glaub jetzt sind es noch 35 oder so.

        Hatte die mal, sind OK, mich hat es letztlich in der Haptik gestört.

  6. Also ich habe meine Apple Watch seit 3 Monaten und für mich ist ein Displayschutz Pflicht. Das Display ist jetzt bereits ziemlich zerkratzt. Sonderlich alt wird die Uhr so wohl nicht werden. Das Metall ist absolut ok, aber das Display scheint schon recht empfindlich zu sein, keinesfalls unkaputtbar, wie hier geschrieben wurde.

    Ok, ich trage die Uhr natürlich auch beim Sport. Aber dafür soll das Ding ja eigentlich da sein. Ich habe weder lange Fingernägel, noch kann ich mich daran erinnern, dass ich mit dem Ding öfter mal wo dagegen gerempelt bin.
    Wenn die in dieser Geschwindigkeit weiter kratzt, müsste ich mir alle halbe Jahr eine neue kaufen. Und das hatte ich nun nicht vor. Ich bin schon davon ausgegangen, dass so ein Gerät doch wenigstens ein Jahr moderate Benutzung aushält.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de