World Clock: Weltzeituhr für den Mac mit Neuerungen & Abo-Modell

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Freddy 06. Februar 2017, 10:02 Uhr

Wie viel Uhr ist es eigentlich in Australien? World Clock bringt die Weltzeituhr auf den Mac.

World Clock

In letzter Zeit haben einige Apps ihr Bezahl-Modell umgekrempelt. Statt auf einen Einmalkauf zu setzen, möchten viele Applikationen langfristig bezahlt werden - aus diesem Grund führen die Entwickler ein Abo-Modell ein. Generell spricht nichts gegen ein Abo, man sollte selbst entscheiden, ob man die Investition für das Gebotene tätigen möchte. Wie dem auch sei: World Clock (Mac Store-Link) für den Mac verlangt jetzt monatlich 99 Cent oder im Jahr knapp 10 Euro - für eine wirklich hübsche Weltzeituhr.

Die gute Nachricht: Für Bestandskunden ändert sich nichts, wer World Clock einmal gekauft hat, kann die App weiterhin ohne Abo verwenden. Zudem profitiert man nun von neuen Funktionen, die mit dem neusten Update eingeführt werden. Unter anderem gibt es jetzt Support für die Touch Bar. Hier könnt ihr die Uhrzeit auf der Touch Bar ablesen, zwischen verschiednen Zeiten springen und die Zeit einfach mit einem Fingerwisch verschieben. Ebenso gibt es jetzt Wetter-Daten, die Datenbank wird automatisch aktualisiert und die Bedienbarkeit wurde erhöht.

World Clock Widget

Mit einem vorherigen Update im letzten Jahr haben die Entwickler einen Modus hinzugefügt. So kann man einen Bildschirmschoner mit entsprechender Uhr einblenden, zudem wird auch das aktuelle Wetter für jede Stadt angezeigt. Natürlich könnt ihr weiterhin mehrere Städte hinzufügen und die aktuelle Ortszeit ablesen. Zudem besteht die Möglichkeit, die Zeit über einen kleinen Schieber am unteren Bildschirmrand manuell einzustellen und sich die entsprechende Zeitverschiebung anzusehen.

Sehr praktisch sind die Kalender-Einträge. Wer nächste Woche Dienstag einen Anruf mit einem Bekannten aus Australien vereinbart, muss nicht groß rechnen. Man legt einfach einen neuen Eintrag für 18:00 Uhr australischer Zeit an und der Termin wird automatisch mit der lokalen Zeit in den eigenen Kalender eingetragen.

Sicherlich kann man mit Apples Weltzeituhr-Widget und ein wenig Kopfrechnen die gleichen Ergebnisse erzielen, wer jedoch des Öfteren mit unterschiedlichen Zeitzonen zu tun hat oder die Idee der App einfach gelungen findet, macht mit einem Download von World Clock sicher nichts verkehrt. Nach der Installation könnt ihr alle Funktionen einen Monat lang kostenlos ausprobieren, beachtet zudem, dass ihr das Abo kündigen müsst, damit es sich nicht kostenpflichtig verlängert.

World Clock Pro
Entwickler: Alex Komarov Inc.
Preis: Kostenlos*

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Kommentare4 Antworten

  1. rana70 sagt:

    Sorry aber beim besten Willen ist ein Programm mit diesem Funktionsumfang ein Abo wert und schon gar keine 10€/Jahr

  2. mimo sagt:

    Sehe ich auch auch so. Es gibt immer alternativen ohne Abo. Jahrelang Photoshop gekauft. Dann wurde auf Abo umgestellt. Tschüss Adobe, hallo Affinity. So mache ich das. Das einzige Abo was ich mir evtl. mal gönnen werde ist ein Musikstreamingdienst.

    Das große Problem bei Abos ist immer, dass du gezwungen wirst auf die aktuelle Version umzusteigen bzw. für die alte weiter zu zahlen. Man hat keine Möglichkeit die „alte Version“ weiterhin unentgeltlich zu nutzen wie bei einem einmalkauf. Selbst wenn einen der Funktionsumfang etc. ausreicht.

  3. steamfan sagt:

    Ein kleines Shell-Skript kann das auch, kostenlos aber weniger hübsch:

    #!/bin/bash

    while true
    do
    clear

    date_cmd=`date +%a“ „%d-%b-%Y“ „%H:%M`

    echo -e „\033[1m============= Weltzeit =============\033[0m“

    export TZ=America/New_York
    echo -n -e „\033[1mNew York : \033[0m“
    date +%a“ „%d-%b-%Y“ „%H:%M

    export TZ=Europe/London
    echo -n -e „\033[1mStafford : \033[0m“
    date +%a“ „%d-%b-%Y“ „%H:%M

    export TZ=Europe/Berlin
    echo -n -e „\033[1mMuenchen : “
    date +%a“ „%d-%b-%Y“ „%H:%M
    echo -n -e „\033[0m“

    export TZ=Asia/Singapore
    echo -n -e „\033[1mSingapur : \033[0m“
    date +%a“ „%d-%b-%Y“ „%H:%M

    export TZ=Australia/Brisbane
    echo -n -e „\033[1mBrisbane : \033[0m“
    date +%a“ „%d-%b-%Y“ „%H:%M

    export TZ=Europe/Berlin

    sleep 60
    done

  4. KaterKarlo sagt:

    „Generell spricht nichts gegen ein Abo“ – dem kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Aber es werden immer mehr Nutzer merken, dass sie ständig mit Kleinbeträgen abkassiert werden – hoffentlich finden sie dann auch noch den Mehrwert. Bei dieser App bezweifle ich das schon mal.

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