60 Seconds! Atomic Adventure: Wie überlebt man eine nukleare Apokalypse in einem Bunker?

Diese Szenario möchte man sich eigentlich nicht vorstellen – im schwarzhumorigen 60 Seconds! Atomic Adventure kann man den Ernstfall eines apokalyptischen Atomschlags simulieren.

60 Seconds

60 Seconds! Atomic Adventure (App Store-Link) kann zum Preis von 2,99 Euro aus dem deutschen App Store heruntergeladen werden und benötigt zur Installation auf iPhone oder iPad mindestens 345 MB sowie iOS 6.0 oder neuer. Die Entwickler von Robot Gentleman geben zudem an, dass ein iPhone 5, ein iPad 3 oder ein iPad mini 2 eingefordert wird. Entgegen der Beschreibung im App Store ist der Titel auch in deutscher Sprache spielbar.


Die Macher von 60 Seconds! Atomic Adventure beschreiben ihren kürzlich im App Store veröffentlichten Spiele-Titel als „atomares Sammel- und Überlebensabenteuer voll schwarzem Humor“. „Sammle Vorräte und rette deine Familie, ehe die Bombe hochgeht. Überlebe in deinem Bunker. Triff harte Entscheidungen, rationiere Essen und jage mutierte Kakerlaken. Überlebe. Oder auch nicht.“ – so wird das Gameplay dieses leicht makaberen Adventures von den Entwicklern zusammengefasst.

Spielen lässt sich 60 Seconds! Atomic Adventure in insgesamt vier verschiedenen Szenarien: Atomschutzübung, Apokalypse, Sammeln und Überleben. Als Protagonist Ted, einem verantwortungsbewussten Bürger und Familienmenschen, der in einer wohl amerikanischen Vorstadt ein beschauliches Leben führt, wird man mit den Folgen einer nuklearen Apokalypse konfrontiert und hat in 60 Sekunden bis zum Einschlag einer Atombombe alles zu tun, um das eigene Überleben zu sichern.

Überleben im Bunker als langweilige Tagebuch-Episode

Wenn die Uhr zu ticken beginnt, hat man sich im eigenen Haus – das bei jeder Partie zufällig arrangiert wird – bestmöglich zurecht zu finden und Gegenstände sowie Familienmitglieder einzusammeln. Natürlich sind die Grenzen der menschlichen Belastbarkeit schnell erreicht, und so heißt es zwischendurch immer wieder, Objekte durch die Bunker-Falltür zu werfen, und sich wieder auf den Weg zu machen.

Sitzt man dann erst einmal im Bunker selbst, heißt es, zu überleben und aus den vorhandenen Vorräten das beste zu machen. An dieser Stelle gibt es eine tagebuch-ähnliche Geschichte, bei der man selbst Entscheidungen zu treffen hat – wagt man sich hinaus in das kontaminierte Landschaft, verzichtet ein Mitglied der Familie auf Essensrationen?

Besonders spannend ist aber sowohl das Sammeln von Objekten im eigenen Haus als auch der postapokalyptische Überlebensmodus im Bunker nicht. Hinzu kommt eine äußerst hakelige Steuerung des Protagonisten Ted beim Durchstreifen des eigenen Domizils, so dass er häufig gegen Mobiliar stößt und wertvolle Zeit verliert. Ob man für dieses eher kurzweilige Gameplay 2,99 Euro zahlen sollte, bleibt dahingestellt.

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Kommentare 1 Antwort

  1. Am PC wars mir immer zu teuer, fand immer schon es ist das ideale Spiel für’s Handy. Für die paar Euro kann man echt nicht viel falsch machen.

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