Boulder Dash XL: Das Diamanten-Kultspiel jetzt auch für iOS erschienen

Wie habe ich diesen Titel auf meinen alten Spielkonsolen geliebt!

Alle Spieler älterer Generation werden sich sicherlich noch an Boulder Dash, das knifflige Arcade-Bergbau-Puzzle, erinnern. Seit dem 20. November gibt es nun endlich auch eine entsprechende Version für unsere liebsten Smartphones und Tablets. Boulder Dash XL (App Store-Link) kann für 2,69 Euro aus dem App Store geladen und als Universal-App auf iPad, iPhone und iPod Touch installiert werden. Mit 33 MB hält sich der Speicherplatzbedarf dabei noch in Grenzen. Wir wollen euch Boulder Dash XL in einem kleinen Appgefahren-Redaktionstest näher bringen.


Schon in den 1980er Jahren gab es die ersten Versionen von Boulder Dash, damals noch in der heute als Kult bewerteten Pixel-Grafik. Freunde des Spiels, die sich an diese Zeiten noch erinnern können, wird es sicherlich freuen, dass es auch in dieser ansonsten neu aufgelegten Variante einen Retro-Mode gibt, in dem eben diese Pixel-Level in 25-facher Ausführung angespielt werden können.

Insgesamt finden sich in Boulder Dash XL über 100 verschiedene Level, und ganze fünf Spielmodi, die wohl für jeden Gamer das passende Geschehen bereit stellt. Vom klassischen Arcade-Modus, in denen derzeit 60 Level bestritten werden können, über einen Rätsel-Mode mit vielen kleinen kniffligen Welten, einem Punkte- und Zen-Modus, bis hin zum bereits erwähnten Retro-Mode mit 25 Leveln im Stil der 80er Jahre.

Generell ist das Ziel des Spiels natürlich immer noch das alte geblieben: In zweidimensionaler Grafik muss man mit der Spielfigur Höhlen erkunden, und innerhalb einer bestimmten Zeit nicht nur möglichst viele Diamanten und Boni einsammeln, sondern auch den Ausgang des Levels finden. Die Grafiken sind insgesamt natürlich für die heutige Videogame-Generation aufpoliert worden, und bieten jede Menge neue umherstreifende Monster, die unter anderem mit Dynamit aus dem Weg geräumt werden müssen. Auch herabfallende Gesteinsbrocken, die gerne auch mal Wege versperren, gibt es in dieser neuen Variante zuhauf.

Gesteuert werden die beiden zur Verfügung stehenden Bergbauroboter Rockford oder Crystal entweder über ein virtuelles Joypad, oder über vier Richtungstasten, die jeweils für Links- oder Rechtshänder entsprechend an den unteren Ecken des Screens angeordnet werden können. Meine ersten Spielerfahrungen haben ergeben, dass die Joypad-Varianten doch sehr hakelig ist, und nicht annähernd so schnell bedienbar ist wie die vier Richtungstasten. Allerdings braucht es auch hier eine gewisse Eingewöhnung, bis die Movements schnell und flüssig von der Hand gehen. Bei einem Spiel wie Boulder Dash, bei dem schnelle Richtungsänderungen essentiell für den Spielerfolg sind, besteht in diesem Bereich durchaus noch Verbesserungsbedarf.

Insgesamt jedoch kommt bei diesem Titel so richtig Spaß auf, und das nicht nur dank der Erinnerungen an frühere Spielsessions. Ganze fünf Spielmodi, eine tolle Grafik und einige Retro-Level sorgen für anhaltenden Nervenkitzel und bringen die Hirnmassen mal wieder so richtig in Schwung. Ganz nebenbei gibt es natürlich auch noch eine Anbindung an das Game Center, mit dem man Erfolge und Highscores mit Freunden und der Welt teilen kann. Wer sich mit der zunächst gewöhnungsbedürftigen Steuerung näher auseinander setzt, bekommt einen Klassiker der Videogame-Geschichte in einem ganz neuen Licht präsentiert.

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Kommentare 5 Antworten

  1. Also ich glaube ich kann ohne Übertreibung sagen: auf dieses Spiel warte ich seit meinem I Phone 3G.
    Hier hätte ich auch mehr bezahlt. Man was ham wir uns damals dumm und dusselig gezockt.
    Das werden dann wohl ein paar Wochen mit vieeel gezocke und wenig Schlaf.
    Danke für den Hinweis Appgefahren!

  2. Yo, Boulder Dash haben wir früher endlos gespielt, allerdings passte das Game damals auf eine 0,7 MB Floppy Disk. Unvorstellbar wenig. Allerdings denke ich,dass es mit nem Joystick wohl,am besten zu spielen ist.

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