Day One 2: Tagebuch-App nach über fünf Jahren mit neuer Bezahl-Version

Es gibt überraschende Neuigkeiten aus dem App Store: Day One 2 ist als komplett neue App für iPhone, iPad und Mac veröffentlicht worden.

Day One 2

Wer ein digitales Tagebuch führen möchte, wird früher oder später über Day One stolpern. Die bislang immer sehr positiv bewertete App ist das Maß aller Dinge und bietet neben vielen Funktionen auch ein ansprechendes Design. Über fünf Jahre lang wurde die App regelmäßig aktualisiert, nun fordert der Entwickler seine Nutzer zu einer erneuten Zahlung auf: Day One 2 (App Store-Link) wurde als separate Universal-App für iPhone und iPad veröffentlicht und kostet 4,99 Euro. Day One 2 ist auch im Mac App Store erhältlich und kostet dort 19,99 Euro. In beiden Fällen handelt es sich um Einführungspreise mit 50 Prozent Rabatt.


Bevor wir uns um die neuen Funktionen kümmern, wollen wir zunächst ein paar allgemeine Worte über die Entscheidung des Entwicklers verlieren. Mehr als ein halbes Jahrzehnt lang hat er die App mit Updates versorgt und teilweise zum Schnäppchenpreis angeboten. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man erst vor ein paar Tagen oder wenigen Wochen zugeschlagen hat, aber wir können ebenso verstehen, dass dort jemand sitzt, der seine Arbeit und auch sein Leben finanzieren muss.

Day One 2 unterstützt mehrere Fotos pro Eintrag

In Day One 2 bekommt man dafür auch zahlreiche Verbesserungen geboten, die bei vielen Nutzern ganz hoch im Kurs standen. So können in Day One 2 erstmals mehrere voneinander getrennte Tagebücher erstellt werden. Erlaubt sind bis zu zehn Stück mit verschiedenen Namen und einer eigenen Farbgestaltung. Zudem erlaubt es Day One 2 endlich, dass einem Eintrag im Tagebuch mehrere Fotos zugewiesen werden können, was sich sehr viele Nutzer gewünscht haben.

Ebenfalls neu ist eine überarbeitete Kartenansicht, die dem Nutzer vorherige Tagebucheinträge in der Nähe zeigt. Solltet ihr also nach langer Zeit wieder zu einem Ort reisen, liefert euch Day One 2 automatisch die passenden Erinnerungen, die ihr am jeweiligen Ort in die App eingetragen habt. Neben der Kartenansicht bietet Day One 2 zahlreiche weitere Filter, mit denen man seine alten Einträge im digitalen Tagebuch schneller und einfacher finden kann.

Die Synchronisation mit Daten aus dem klassischen Day One soll laut Entwickler-Angaben kein Problem sein. Die Synchronisation in Day One 2 wurde komplett überarbeitet und heißt jetzt Day One Sync. Statt auf iCloud oder Dropbox setzt der Entwickler auf einen eigenen Dienst. Dabei werden alle Daten verschlüsselt und sicher übertragen. Weitere Informationen zur neuen Synchronisation gibt es auf dieser Webseite.

Zahlreiche Features sollen in den kommenden Wochen folgen

Auf der Roadmap der Entwickler stehen aktuell noch viele weitere Punkte. Unter anderem soll der Internet-Dienst IFTTT in Day One 2 integriert werden, ebenso soll man eine Möglichkeit bekommen, seine digitalen Tagebücher als Buch zu bestellen. Eine Sache dürfte für uns in Deutschland aber ganz oben auf der Liste stehen: Bislang ist Day One 2 nur in englischer Sprache erhältlich, eine Lokalisierung in verschiedene internationale Sprachen werden die Entwickler nachreichen.

Abschießend die Frage an euch: Habt ihr Day One im Einsatz und interessiert euch auch für den Kauf von Day One 2? Oder empfindet ihr die neue App als pure Abzocke? Wir sind gespannt auf euer Feedback.

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Kommentare 66 Antworten

  1. Hallo, ich nutze Dayone seit Jahren und möchte es nicht missen. Mittlerweile hab ich soviel eingetragen das es eine Katastrophe wäre es zu verlieren. Ich habe auch die Macversion und hoffe einfach, dass auch die „alten“ Versionen weiter supported werden, ansonsten ist es für mich Abzocke! 40€ für die neue Macversion ist mir echt zu viel. Ansonsten ist es auch bisher schon eine tolle App, also bitte weiter so! VG Jörn

    1. Erstens kosten die neue MacVersion momentan 20 € und nicht 40 €. Das heißt, wenn Dir 40 zu viel sind, solltest Du die neue Version jetzt kaufen.

      Zweitens wird die alte Version vermutlich eine Weile weiter funktionieren, aber irgendwann (spätestens nach einigen MacOS / iOS Updates) wird es Probleme geben. Und die alte Version wird irgendwann nicht mehr gepflegt.

      Drittens finde ich, dass man Apps die man jahrelang und intensiv nutzt auch ab und zu mal Upgraden kann und damit den Entwickler supporten kann. Wenn kein Geld mehr reinkommt, weil der Markt gesättigt ist und es keine Neukunden mehr gibt, dann würde irgendwann die App-Entwicklung eingestellt werden und Du hättest auch nichts mehr von der App.

      1. Auch 20 Euro sind ne ganze Menge im Vergleich dazu, dass die Mac App zuvor 10 Euro gekostet.
        Das hat nichts damit zu tun, dass ich die Entwickler nicht unterstützen würde und die neue App kaufen würde, aber sowohl 20 als auch 40 Euro sind einfach zu viel für diese App, das ist Abzocke, nach dem Motto „mit den Apple Usern kann man’s ja machen“.

        Zudem wurde aus der neuen App der iCloud-Sync rausgenommen und es kann nur noch über deren Server synchronisiert werden!

        Mit dieser Geschäfts-/Preispolitik werden sie mit Sicherheit keinen Erfolg haben und das wird der Anfang vom Ende dieser App sein. Für die App würde ich max.15 Euro ausgeben, aber keinen Cent mehr. Für diesen Preis würden sich auch sicherlich wesentlich mehr Käufer finden. Weniger ist eben manchmal mehr. Wer gibt denn, bitte schön, 40 Euro für eine Tagebuch-App aus?

        1. Die Zeit wird es zeigen, ob die Entwickler damit Erfolg haben werden.

          Zu Deiner Frage, wer dafür 40 € ausgibt: Die Leute, die die alte Version seit Jahren mehrfach täglich genutzt haben und darauf nicht verzichten wollen oder können.

        2. Die Leute, die die alte Version bisher genutzt haben, zahlen 20 Euro. Der Preis ist für eine Woche reduziert.
          Neue Nutzer, die bereit sind 40 Euro auszugeben, werden sich schwerlich finden lassen, imho.

      2. Hallo, ich hab extra 40€ und nicht 20€ geschrieben, weil das ja der reguläre Preis für den Mac sein wird, gern unterstütze ich App- Entwickler aber es ist ja nicht so als wenn ich dir Apps für Mac und IOS nicht schon bezahlt hätte. Es gibt andere Zahlmodelle, wie z. Bsp. eine Upgrade für Nutzer die bereits gekauft haben. Ich darf gar nicht an die Leute denken, die erst in letzter Zeit die Macversion gekauft haben, da wär ich richtig sauer:( VG Jörn

        1. Dann bitte bei Apple beschweren. Reguläre Upgrades und Upgradepreise werden nicht von Apple im App Store unterstützt. Daher können die Entwickler dies nicht oder nur umständlich (Bundle mit negativen Auswirkungen, da die Alt-App weiterhin zum Kauf angeboten wird) ermöglichen. Da ist nun ausnahmsweise mal nicht der Entwickler von Day One schuld.

          Und das Problem mit neuen Versionen ist immer das Gleiche. Heute ein Auto gekauft und nächsten Monat bringt der Hersteller ein neues Modell raus.

  2. Alle Daten werden verschlüsselt und verschlüsselt übertragen. Aber das Tagebuch kann ich dann doch als Buch (im Klartext) bestellen? An irgendeiner Stelle ausserhalb des iDevice liegt es dann unverschlüsselt vor. Und was der Druckdienst (welcher und dessen Schutzrichtlinien) damit anstellt…

    1. Die Verschlüsselung und das Buch bestellen widersprechen sich aber nicht. Wenn Du das Buch bestellen willst, müssen die Daten dann unverschlüsselt, obwohl der Transportweg vermutlich verschlüsselt ist, an einen Druckservice gesendet werden. Wo siehst Du das Problem?

      Außerdem wer zwingt Dich ein Buch zu bestellen.

  3. Gestern noch das Update geladen mit der Umbenennung der alten App in DayOne Classic.
    Heute ist diese aus dem Mac App Store entfernt worden und somit nicht mehr verfügbar. Na Klasse!

      1. Was bist du denn für ein Vogel?
        Vielleicht muss ich mal meinen Mac neu aufsetzen oder ich kaufe mir einen neuen Mac, dann kann ich die App nicht mehr laden!

        1. Ein lustiger Vogel. Bei uns ist heute Wieverfasteloveend. 🙂

          Und bist Du Dir sicher, dass Du die letzte Version nicht unter der Sektion „Meine Käufe“ siehst? Dort werden Apps angezeigt, die Du gekauft hast und nicht mehr im App Store sind.

          Wenn die App nicht aus dem Store zum Kaufen entfernt würde, würden Leute die alte Version vielleicht kaufen und sich danach beschweren, dass es eine alte Version ist und warum sie nicht die neue Version bekommen. Die App muss also entfernt werden.

          Und außerdem solltest Du Backups haben. 🙂

        2. Einfach mal die Entwickler fragen. Wird vielleicht wieder eingestellt. Unter iOS kann die alte App noch unter „Meine Käufe“ geladen werden. Manchmal kann es auch an Apple liegen. Der AppStore spinnt auch ab und zu.

        3. Backups sind auch nicht ewig auf der Festplatte oder meinst du ich hab eine 10 TB Festplatte für meine Time Machine Backups. Alte Backups werden irgendwann überschrieben, wenn die Festplatte voll ist.

          Der Vorteil, der im Mac App Store gekauften Apps, war und ist ja, dass man sie jederzeit wieder neu laden kann und auch auf mehreren Macs installieren kann. Natürlich nur, wenn diese nicht aus dem Mac App Store entfernt werden.

        4. Gerade wurde mir über Facebook mitgeteilt, dass die alte Version noch über die entwickler-Seite geladen werden kann und auch noch mit Updates versorgt wird.

  4. Also ich finde es schön okay das er Geld für die neue Version nimmt allerdings hätte ich lieber ICloud Sync. Sonst sind da endlich Sachen bei die ich mir schon lange gewünscht habe. Werde die App denke ich kaufen

  5. Das eine neue Version herausgebracht wird um wieder Geld in die Kassen zu spülen ist ok finde ich. Aber man hätte die neuen Features auch als InApp-Kauf vertreiben können. Der Sync auf den eigenen Servern erschließt sich mir nicht! Das ist Datensammlerei! „Verschlüsselt“ hin oder her..da ist doch irgendwo ein Haken..

  6. Ich empfinde es als Abzockerei. Zumal ich mit Day One nie richtig warm wurde. Es gab mal ein sensationelles Tagebuchprogramm namens Chronories. Dort wurde jeden Tag, neben dem Wetter, was Day One auch macht, RSS-Feeds, die Computernutzung, die Mails, die Termine aus dem Kalender und vieles mehr eingeblendet. Frei konfigurierbar. Leider wurde das Programm eingestellt und verrichtet unter den neuen OS X nur noch sehr eingeschränkt seine Arbeit. Ich sah mir dann etliche Tagebuchprogramme an und blieb, mehr aus Verzweiflung, bei Day One hängen. Für die eingeschränkten Features, die dieses Programm bietet, jetzt nochmal zu zahlen, sehe ich nicht ein.

    1. Chronories gibt es nicht mehr, weil es mit den Funktionen kein Sandbox beherrscht. Die App würde von Apple niemals für den AppStore freigegeben. ?

      1. Allerdings hat Chronories auch Geld gekostet – und könnte dann leider den Apple Weg nicht mitgehen. Außerdem gab es keine Apps sondern nur die Mac Version.

        Ich habe mir also jetzt Day One 2 zugelegt. Die Migration der Daten von Day One hat ohne Probleme blitzschnell geklappt.

        Auch das Verschieben von einem Journal in ein anderes klappt problemlos. So habe ich vorsorglich schon ein Journal angelegt, dass ich später drucken lassen möchte. In meinem Sozial Book möchte ich nämlich nur ausgewählte Ereignisse gedruckt sehen – und nicht alle Seelenergüsse.

        Ein weiteres Journal führe ich für mein Team bei der Arbeit. Das gibt dann eine wunderbare Grundlage für einen Jahresrückblick.

        Bisher finde ich es klasse und bereue den Kauf nicht. 19,99 Euro – für jedes einzelne Papiertagebuch dass ich früher geführt habe, musste ich mehr zahlen.

  7. Interessant ist doch, dass man hier die Katze im Sack kauft, denn viele Features sollen später erst nachgereicht werden. So wird der User zum Betatester. Die Preise finde ich, verglichen mit den Vorgängerversionen mehr als sportlich. Die vorherige Preisgestaltung hätte sicher wesentlich mehr Erfolg. Jeder, der jetzt kauft, zahlt trotzdem mehr als spätere Kunden, auch wenn es ein Einführungspreis ist.

    1. Die Preise im AppStore sind im Keller. Besonders unter iOS. Wenn man eine ständig aktualisierte App haben möchte, die auch noch nach 3 iOS-Updates läuft, dann muss man auch einmal mehr als 0,99 € zahlen. 4,99 € ist genausoviel wie ein großer Latte bei Starbucks. Die App kann ich aber mehrere Jahre nutzen. Wer es nicht so sieht, braucht die App nicht nutzen.

      Als Entwickler kann man nur noch davon leben, wenn die App ein Hit wird und von mehreren tausend Nutzern gekauft wird. Und bei 99 Cent müssten es noch viel mehr kaufen.

      Und das Features nachgereicht werden ist auch normal. Sonst würde eine App nie fertig und Du würdest selten neue Sachen sehen.

      1. Da gebe ich Dir zu 100% recht Daniel.

        Ich habe mir, mal wieder, ein Notizbuch der Fa. Leuchtturm gekauft. Also ein echtes aus Papier. Das brauche ich halt immer noch, und da lege ich wert auf eine gewisse Qualität.
        Das hat bestimmte Features, wie Seitennummerierung, festen Platz für Datum und ein vorbereitetes Inhaltsverzeichniss und ein bischen mehr :). Das kostet 15€
        Und ich bin super zufrieden damit obwohl ich es, wenn die 250 Seiten voll sind, wieder ersetzen muss.
        Und ich habe auf dem iPad und iPhone Noteboks 7, die war auch viel teurer die App als Day One 2.

        Also ich finde die 4,99€ fair. Wenn ich nicht schon eine gute Notizapp hätte, und ich eigentlich kein Tagebuch brauche, würde ich mir die App ansehen. Wobei mich die Sync Lösung dann aber auch wieder abstossen würde. Das geht so gar nicht, wenn dies die einzigste Sync Lösung ist.

        Einerseits beschweren sich viele User über Freemiun, aber Premium will halt auch keiner.

        Aber irgendwo muss man akzeptieren das sich Apps nicht von alleine produzieren. Und das man für alles andere doch auch bezahlen muss wenn man was haben will.

        Wer die App nicht will MUSS sie ja nicht kaufen. Punkt und aus 🙂

  8. Habe es sofort auf’s iPad Air geladen – bin seit drei Jahren großer Fan und häufiger Nutzer. Einziges Negativum wie schon von anderen gesagt: Der iCloud-Sync fehlt schmerzhaft! Das aufgefrischte Design sowie die Möglichkeit, mehrere Fotos einzubinden, finde ich sehr gut. Dass man für gute Qualität einen gewissen Preis zahlen muss, ist für mich selbstverständlich und wäre mir keine Empörung wert.

  9. Nutze die alte Version. Da hat mir nur die Funktion mit mehreren Fotos gefehlt.
    Die hätte man mit einen InApp-Kauf hinzufügen können.
    Ob viele die späteren 40€ für die Mac Version bezahlen? Hab nichts gegen eine neue Version aber bei den Kurs ist das schon Abzocke…

    1. Vermutlich könnte DayOne es sich leisten, die Mac Version günstiger anzubieten, da die App sehr populär ist und vermutlich viele, viele Leute sich die App auf dem Mac und auf iOS kaufen werden. Neue, unbekannte Apps, die günstiger angeboten werden, würden vermutlich nicht so gut verkauft werden und würden irgendwann eingestellt werden, weil der Entwickler pleite geht.

  10. Also selbst die reduzierten Preise finde ich recht sportlich :/. Die Sync Methode über deren Server gefällt mir auch nicht wirklich. Allerdings habe ich in den FAQ unter http://dayoneapp.com/sync/ im Abschnitt „Data Deletion“ folgendes gefunden: „… You can continue to use Day One without a sync service enabled, or you can switch to Dropbox or iCloud for syncing.“

    Ich verstehe das so, dass man dennoch weiter den Sync über iCloud/Dropbox nutzen kann? Kann das jemand bestätigen, der den Kauf schon gewagt hat?

    1. Das ist vermutlich noch nicht upgedatet worden auf der Webseite. Neue Version funktioniert nur mit dem DayOne Sync Service oder rein lokal.

      Was ist an den Preisen sportlich? Unter iOS finde ich den Preis in Ordnung. Mac war schon immer etwas teurer. Dafür findest Du dort aber auch Software, die Du unter Windows nicht findest. Durch die höheren Preise und das Mac User in der Regel auch gewillt sind, Geld für eine funktionale und schön gestaltete App auszugeben, motiviert die Entwickler dort auch Nischenprodukte wie Tagebücher, Pinboard Clients, etc. zu programmieren.

      Für Geld bekommst Du als ein besseres App Eco System. 🙂

      1. Hallo Daniel,

        kannst du mir vielleicht einen Tip geben, ob und wie man den Day One Sync aktivieren / deaktivieren kann?

        Vielen dank und Gruß

  11. Ähh.. Ok.. Nachtrag: In den FAQs unter http://help.dayoneapp.com/day-one-2-0-faq/ liest es sich wieder so, dass iCloud/Dropbox-Sync doch nicht länger unterstützt werden. Unter „What’s next“ gefällt mir eine Sache gar nicht:
    „Apple ID Login—Day One will use your device’s Apple ID for enabling Day One services, including Day One Sync, Publish, and more.“
    Ich händige denen doch nicht meine Apple ID Logindaten aus?!

  12. Weiß noch nicht – erst mal die deutsche Version abwarten. Wenn es sich für mich als sinnvoll erweist, gebe ich auch was dafür aus. Bisher bin ich eigentlich zufrieden mit dieser App…

  13. Was ist eigentlich mit meinen Daten in der alten App? Werden diese in die neue übernommen oder muss ich dann beide Versionen behalten, wenn ich den Inhalt nicht verlieren will?

  14. Bedenklich finde ich auch die Zugriffsrechte aus die dann möglicherweise persönlichen Daten. Und die Speicherung in USA von einer kleinen Firma, die mit Sicherheit nicht so transparent wie Apple oder Dropbox ist (die beiden genannten sind im übrigen für ihre Standhaftigkeit und Transparenz ausgezeichnet worden?)

    1. Das ist das einzig rationale Argument gegen die neue Version. Leider sind viele innovative Produkte international und unterliegen damit unterschiedlichen Rechtssystemen. Jeder muss für sich selbst entscheidend, welche Daten er in welchem Cloud-Service speichert.

      Gegen Dropbox und iCloud spricht meines Erachtens, dass die Macher von Day One keinen Einfluss auf Datenmodelle und Verfügbarkeit haben und sie deshalb inflexibler bei Ihren Lösungen sind. Ein eigener Sync-Service ermöglicht Ihnen ein eigenens Backend zu liefern, dass u.a. auch einen Web-Frontend oder das Veröffentlichen von öffentlichen Journalen direkt automatisiert. Das ist bei den Standardsync-Formaten nicht gegeben.

      Ironischerweise ist der Sync zum Neustart direkt ausgefallen, da überlastet. Aber das ist ein Anlauf-/Migrationsproblem, da viele jetzt ihre Journale importieren.

      1. Grundsätzlich kann es einem Entwicckler völlig egal sein was Dritte Cloudanbieter so an Datenmodell und Verfügbarkeit anbieten.
        Ich werde keine App akzeptieren die mir ein Syncsystem aufzwingen will das keine Anbindung zu mindestens einem bekannten System hat.

        Notebooks zum Beispiel bietet mir keine iCloud Anbindung. Aber DropBox ist vorhanden.
        Damit kann ich leben.
        Mocrosoft bietet mir neben seiner OneDrive Lösung, iCloud und sogar DropBox an.

        Ich kann mir keinen Grund vorstellen warum ein Entwickler keinen Standart unterstützt der allgemein anerkannt ist. Dies ist für mich nicht verhandelbar, egal wie gut die App ist, an der Stelle ist schluss mit Lustig.
        Aber egal, es gibt ja genügend alternativen.

        1. Grundsätzlich ja. Viele Anbieter sind aber gerade nach dem Wechsel zu iCloud massiv beeinträchtigt worden, da iCloud häufiger mal nicht korrekt funktioniert hat und man als App-Anbieter negative Kommentare/Bewertungen der Benutzer abbekommt und man weder die iCloud-Probleme analysieren noch beheben kann. Daher kann ich das Unbehagen der Entwickler schon verstehen.

          Standardsync-Verfahren bieten viele Vorteile, sind aber aus Sicht von Entwicklern unbeherrschbar.

          Ein eigenes Sync-Verfahren zu entwickeln ist wiederrum aufwendig und erfordert ganz andere Fähigkeiten, die nicht unbedingt jeder Entwickler hat. Datenschutz ist natürlich auch ein Problem, obwohl das wohl nur die Europäer im Allgemeinen und die Deutschen im Besonderen das sehen. 🙂

          Wenn Du für Dich entschieden hast, nur bewährte Cloud-Services zu nutzen, dann ist das gut so. Und damit sind dann einige Apps für Dich von der Nutzung ausgeschieden. Das ist dann leider so. Es muss jeder für sich selbst wissen, welche Daten er wo gespeichert haben möchte. Vielen ist dies jedoch egal oder viel schlimmer, den meisten ist dies noch nicht einmal bewußt, dass dies Probleme macht.

        2. Dann sollen die Entwickler doch einfach mehrere Cloud Lösungen anbieten.
          Super Hervorragend wäre es doch einen Standart wie WebDav zu unterstützen, dann ist jeder Nutzer selbst verantwortlich wenn er das nutzt und gut.

          Und nein, der erhöhte Mehraufwand ist kein Argument das ich gelten lasse. Genauso wenig wie irgendein unbehagen seitens des Entwicklers.
          Ich bin der Kunde, ganz einfach. Der Entwickler darf seine Unbehagen für sich behalten und soll mir Leistungen anbieten die mich zufrieden stellen.
          Dafür bezahle ich dann auch gerne.

  15. An das Appgefahren-Team:

    Als welche, die sich professionell mit dem iOS-Öko-System beschäftigt, finde ich Eure Artikel bezüglich Upgrades und Abzocke häufig reißerisch. Wenn man es einmal nüchtern betrachtet, gibt es viele hochwertige Apps, die sehr günstig angeboten werden und häufig auch über mehrere Jahre geupdatet werden. Ob sich dies für die meisten Entwickler lohnt, bezweifle ich.

    Mit günstig meine ich nicht nur 0,99 € sondern auch noch 4,99 €. Der Aufwand mit den iOS-Entwicklungen (Betriebssystemwechsel, neue Features) mitzuhalten ist groß und rechtfertig in vielen Fällen nicht den Aufwand des Entwicklers das ganze für wenig Geld weiter zu entwickeln.

    Ich kenne viele Entwickler, die Ihre Apps nur noch als Hobbyprojekte oder als Referenz zur Gewinnung geschäftlicher Neukunden sehen. Der geringe Preis würde sich nur lohnen, wenn die App massig verkauft wird. Das ist leider meistens nicht der Fall. Es gab Apps für 9,99 € die mit 10 Verkäufen am Tag, die meistverkaufte Bezahl-App in ihrer Kategorie waren. Davon können nicht mehrere Entwickler leben. Tut mir leid.

    Ihr, als Appgefahren, solltet Euch dessen bewusst sein und ihr könntet auch durch andere Wortwahl bei Eurer Berichterstattung dem entgegen wirken. Könntet, macht Ihr aber nicht.

    1. Hallo Daniel, ich habe doch in diesem Artikel ausdrücklich geschrieben, dass ich das Bezahl-Update nach so langer Zeit der kostenfreien Weiterentwicklung sehr gut verstehen kann. Reißerisch ist hier doch gar nichts?

      In jedem Falle aber Danke für sein sehr ausführliches Feedback.

  16. Für die App neuerlich Geld zu verlangen (was eigentlich grundsätzlich aus meiner Sicht ok ist) und gleichzeitig einen eigenen Sync-Dienst mit eigener oder zugekaufter Infrastruktur aufzubauen passt nicht zusammen. Außerdem lasse ich mir auch nicht gerne einen Sync-Dienst aufs Auge drücken. Ein absolutes Nogo für die neue Version.

  17. Habe mir eben DayOne2 für Mac und iOS gekauft – und die Upgrade-Woche zu 50% off genutzt – was ich leider vermisse ist die „+ Notes“ Funktion – dachte es handelt sich um eine Art Todo Listen Möglichkeit mit Abhakkästchen – das, was ich bisher sehr vermisst hatte. Wenn „+Notes“ so viel bedeuten soll wie: ich kann ins Tagebuch Notizen schreiben, bitte, was soll das?
    Oder soll dieses feature noch kommen?

  18. Sofern die alte Version weiterhin funktioniert (insbesondere auch die Synchronisation über Dropbox und iCloud), sehe ich kein Problem darin, dass es nun auch eine neue App mit neuen Funktionen gibt.
    Ich hätte mir allerdings wieder die Synchronisation über Dropbox gewünscht. Einige der neuen Möglichkeiten sehen doch sehr interessant aus, besonders reizen mich nun mehrere Bücher, die man in der App verwalten kann.
    Hat schon jemand ausprobiert, ob der Import der Daten aus Day One funktioniert (einschließlich Tags, Favoriten, Bilder etc.)?

    1. Soweit ich das kurz geprüft habe, ist alles mitgekommen. Sync über den hauseigenen Server funktioniert sehr gut nach den ersten Anlaufschwierigkeiten. Habe mir gleich zwei weitere „Fachtagebücher“ angelegt auf dem Mac, die umgehend auf den mobilen Devices auftauchten. Alles erste Sahne!

  19. Ich nutze Day One seit mehreren Jahren. War bisher immer zufrieden. Das Problem mit mehreren Fotos löste ich, indem ich Fotomontagen anfertigte und dieses dann hochludt. Ich werd die neue Version auch kaufen. Der syncronisieraufwand war früher auch schon auf deren eigenen Servern. Sie haben dann irgendwann das alles in die Cloud verschoben. Also ist es mir egal. Es hat immer geklappt. Auch wenn es noch Beta ist.

  20. Day One verwende ich seit dem 16. Juni 2012, auf Mac und iGeräten. Bis auf die Begrenzung auf ein Foto hat mir da nie was gefehlt. Ach ja doch, ab einer bestimmten Menge an Daten konnte man auf den iGeräten nicht mehr in PDF exportieren. Machte die App dann einfach nicht mehr. Ging dann nur noch über den Mac. Ich habe heute viel zu Day One 2 gelesen und muss sagen, dass mir der Sync auf Servern eines 11 Mann Unternehmens doch etwas gegen den Strich geht und auch, dass der Password Schutz erst nachkommen soll. Ich habe mir heute mal die App My Wonderful Days: Daily Journal/Diary angeschaut. Ich hatte sie auch schon lange für Mac und iOS Geräten gekauft aber nie benutzt. An Hand des heutigen Tages einfach mal alles eingegeben, mehrere Bilder gehen da sowieso und der Sync läuft über iCloud und Dropbox. iCloud läuft super. Passwort geht auch und Export z.B. als PDF auch. Ich werde erst einmal diese benutzen und mir die Entwicklung von Day One weiter anschauen.

  21. Im Prinzip kann ich den Unmut vieler Nutzer bezüglich der Cloud verstehen. Ich hätte zumindest eine Auswahl an Cloud Diensten erwartet oder sogar eine Möglichkeit, den eigenen Server zu nutzen.

    Da bin ich auch schon beim Thema. Benutzer eines Sonology NAS könnten sich DS Note ansehen. Vom Funktionsumfang kann diese allerdings (noch!) nicht mit Day One mithalten.

    Bin ich schon so viel älter? 5 Jahre Updateversorgung ist schon eine lange Zeit. Allerdings hätten die Preise (selbst im Angebot) auch etwas niedriger sein können.

    Letztendlich habe ich Day One öfters und sehr gerne genutzt. Ein paar Tage Zeit hätte ich schließlich noch, um die Apps rabattiert zu erhalten. Mal sehen, was die ersten Eindrücke hergeben…

    1. Also ich habs gekauft. Der Import meiner bestehenden Day One Einträge (ich habe nur 261, halte nur wichtige Ereignisse fest) hat bis auf 2 Bilder geklappt. Leider wird am rechten Bildrand bei sehr vielen Einträgen nicht das Datum angezeigt. Ich hoffe das das ein Bug ist, die Tagsortierung und nach Datum funktioniert. Ich lösche die alte App aber noch nicht. Alles in allem bin ich zufrieden. Sie sieht ein wenig anders aus, hat aber mehr Funktionsumfang. Mal schauen wie das noch weitergeht. Bisher ist die App ganz gut

  22. Ich finde den neuen Preis von DayOne 2 völlig überzogen. Für einen Bruchteil bekommt man schon Diaro, welches schon lange die Funktionen besitzt, für die DayOne jetzt so vehement wirbt und außerdem auf allen Plattformen erhältlich ist.

  23. Ich persönlich freue mich demnächst auf eine 25€ Euro Gutschrift des App Stores.

    Ich bin seid Jahren zufriedener Nutzer von Day One auf allen Plattformen und habe eigentlich blind die 2’er Versionen gekauft und die Vorfreude war dementsprechend als ich zuerst die iPad Version gestartet habe. Der erste Eindruck war Begeisterung, die Möglichkeit mehrerer Journale, mehrerer Fotos, der Sync von Day One Classic, alles funktionierte zuverlässig, die Bedienoberfläche wie immer erste Sahne bis ich in den Einstellungen über den Sync gestolpert bin. Account? Wie? Warum?

    Jetzt nachdem ich mich ein wenig belesen habe wird mir einfach nur noch schlecht. Sync nur noch über den Hauseigenen Server, immer noch keine Verschlüsselung, PDF Export nur mit Branding Made by Day One.

    Seid Jahren erzählt der Entwickler von Verschlüsselung und was ist passiert – Nichts. Jetzt mit der neuen Version legen die Burschen die gleiche Platte auf und was wird passieren, nichts und an alle die darauf hoffen – träumt weiter.
    Wohin die Reise bei Bloom Built geht sieht man ja in dem Plan, die Apple ID zum einloggen benutzen zu wollen.

    Die Entwickler eigene Cloud ist in der heutigen Zeit reichlich verbreitet, ich persönlich habe bei 4 weiteren Apps Erfahrungen diesbezüglich gesammelt aber alle 4 Anbieter sind wenigsten so fair den Usern weiterhin die Wahl zu lassen ob zusätzlich iCloud oder Dropbox oder beides. Bei Bloom Built scheint man anders zu ticken – Alles oder Nichts. Na ja, Millionen Bilder, Millionen Einträge – Millionenfaches Potential, ein Millionenfacher Pool an Informationen und alles auf den eigenen Servern. Willkommen bei Bloom Built, willkommen gläserner User.

    Was den Preis betrifft, von 10€ (Classic) zu 40 € (2.0), bedarf es eigentlich keines weiteren Kommentars, den den Mehrwert von mehreren Bildern pro Eintrag und mehreren Journalen, dazu eine frischere Oberfläche bezahlt man mit den kompletten Verlust der Datenfreiheit. Preis- Leistungstechnisch ist Day One für 40€ ein wirtschaftlicher Totalschaden.

    Ich bin jetzt betrachtet zufrieden das Bloom Built Version 2.0 veröffentlicht hat und mir persönlich die Augen geöffnet hat. Ich habe auch jahrelang gehofft das die Versprechungen erfüllt werden, jetzt weis ich, es wird nie passieren, träumt weiter von Verschlüsselung und das vielleicht die iCloud oder Dropbox wieder zurück kehren. Ich werde mich der Konkurrenz anvertrauen und freue mich auf die Entscheidung – iCloud, Dropbox oder doch lieber das lokale Netzwerk.

    Bye, Bye Day One Classic und Day One 2.0

  24. Funktioniert bei Euch das update auf 1.10.3 (Dayone 1 „classic“)

    Bei mir am Mac mini ja, am Macbook, wo ich Day One hauptsächlich verwende, wird mir das update nicht angeboten.
    (Oder kann man auch von 1.10.2 auf Version 2 updaten? Komisch ist es dennoch, dass nur eine Maschine das update bekommt …) (Day One support gibt nur nichtssagende Antworten, ich hoffe hier weiß jemand mehr : )

  25. Hallo zusammen
    Ich habe letzte Woche auf dem iPad das aktuelle Update 1.17.7 installiert (2.03.2016). Seither kann ich die App nichr mehr starten. Es erscheint „preparing your journal“, dann schmiert die app ab. Restart etc hilft nichts.
    Habe mal eine Nachricht an den Hersteller gesendet.
    Hat jemand das gleiche Problem? Bitte Vorsicht mit dem neusten Update!
    Gruss Philipp

  26. Hallo ich bin neu hier und habe die aktuelle Version Premium auf meinen iPhone6 installiert.
    Ich habe eine technische Frage:
    wie veröffentliche ich ein Tagebuch für definierte Personen die ich per Link einlade?

    Grüßle Ulric

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