Feedy jetzt für 89 Cent: RSS-Reader mit tollen Ideen

RSS-Reader sind eine praktische Geschichte. Für den Mac haben wir eine tolle Neuerscheinung entdeckt.

Update am 1. Februar um 13:35 Uhr: Aktuell ist Feedy für 89 Cent im Angebot. Momentan gibt es zwar noch ein paar Kinderkrankheiten, aber die Basis ist sehr gelungen – wie ihr auch im folgenden Artikel lesen könnt. Wer noch auf der Suche nach einem innovativen RSS-Reader ist, sollte sich Feedy für den Mac auf jeden Fall genauer ansehen.


Feedy (Mac Store-Link) ist eine echte Empfehlung, falls ihr auf der Suche nach einem neuen RSS-Reader seid. Die 4,49 Euro teure Applikation macht bereits in Version 1.0 einen aufgeräumten und sehr ansprechenden Eindruck, dafür sorgen auch zahlreiche interessante Funktionen, die wir euch in diesem Artikel vorstellen wollen.

Zunächst muss man Feedy natürlich mit Daten füttern. Die Eingabe der Feeds erfolgt manuell, an Dienste wie etwa den Google Reader ist Feedy nicht gebunden. Auf der einen Seite hat das Vorteile, denn so ist man unabhängig. Kleine Nachteile gibt es allerdings auch, so wird momentan etwa noch keine Synchronisation der gelesenen Artikel über mehrere Computer hinweg angeboten.

In dem übersichtlichen Interface werden in der kleinen linken Spalte einige Menüpunkte wie Favoriten oder eine Suche angezeigt. Rechts werden die einzelnen Beiträge untereinander aufgelistet, jeweils inklusive eines kleinen Bildes und etwas Textinhalt. Mit einem Klick auf das Bild oder einem Doppelklick auf den Text (lässt sich in den Einstellungen anpassen), wird der Artikel in einem neuen Fenster geöffnet.

Dort gibt es direkt eine Überraschung, die sich vor allem bei den leider weit verbreiteten gekürzten Feeds auszahlt. Statt auf der Webseite zu landen, kann Feedy automatisch eine Readability-Ansicht laden – hier bekommt man den reinen Artikel ohne Werbung, Webseiten-Menüs und mehr angezeigt.

Sehr interessant ist die automatische Hervorhebung bestimmter Themen, das geht nicht nur automatisch, sondern auch manuell. In den Einstellungen kann man bestimmte Schlagwörter festlegen – taucht ein Begriff in einem Artikel auf, wird dieser hervorgehoben. Das ganze macht Feedy aber auf Wunsch auch automatisch – und erkennt besonders interessante Artikel an der Anzahl an Tweets und Shares.

Ein kleines Manko: Bei unserem heutigen Test ist Feedy leider zwei Mal abgestürzt. Uns gegenüber hat der Entwickler aber betont, dass er weiterhin am Ball bleiben möchte und in Zukunft auch neue Funktionen nachreichen will.

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Kommentare 5 Antworten

    1. Hab’s mir für den Sparpreis auch geladen. Funktioniert einwandfrei, lässt sich sehr gut auf seine persönlichen Bedürfnisse einstellen und ist bei mir noch kein einziges mal abgestürzt. Eine Synchronisation vermisse ich persönlich nicht, da ich Nachrichten auf iPad und iPhone anderweitig abrufe.

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