Fitbit Zip: Günstiger Fitness-Tracker mit iPhone-Anbindung

Vor einiger Zeit haben wir euch mit dem Fitbit Ultra einen Fitness-Tracker vorgestellt. Nun gibt es einen Nachfolger.

Wie viele Schritte bin ich gegangen, welche Distanz habe ich zurückgelegt und wie viele Kalorien habe ich verbraucht? All diese Fragen beantwortet nicht nur der Fitbit Ultra, sondern auch sein neuer, kleinerer Bruder, der Fitbit Zip. Mit einem Preis von knapp 60 Euro (Amazon-Link) ist er deutlich günstiger, verfügt über neue Funktionen – nur auf den Höhenmesser und den Schlaf-Tracker muss man verzichten.

Die Grundfunktionen sind, wie schon angemerkt, quasi unverändert. Als Begleiter am Körper, zum Beispiel in der Hosentasche oder am Gürtel, misst der Zip nicht nur die Schritte, sondern errechnet aas Größe, Körpergewicht und Alter auch die verbrannten Kalorien und die zurückgelegte Distanz. Neben den verschiedenen Farben, unter anderem gibt es den Tracker in schwarz, weiß oder grün, hat sich vor allem technisch einiges getan.

So verzichtet Fitbit bei seinem neuesten Modell zum Beispiel auf einen integrierten Akku, stattdessen wird eine mitgelieferte Knopfzelle verwendet. Die kostet in der Anschaffung wahrlich nicht viel und soll bei täglicher Nutzung satte sechs Monate halten. Der integrierte Akku des Vorgängers machte nach einigen Wochen schlapp und musste dann erst ausgetauscht werden.

Die nächste große Neuerung ist Bluetooth 4.0 – als Alternative zum herkömmlichen USB-Dongle für den Computer, der weiterhin im Lieferumfang beliebt. Wer neben dem Fitbit Zip auch ein iPhone 4S oder iPhone 5 (ältere Modelle unterstützen kein Bluetooth 4.0) besitzt, kann die Daten vom Zip drahtlos in die kostenlose Fitbit-App (App Store-Link) übertragen.

Auch die Einrichtung ist direkt am Gerät, wie übrigens auch mit der Software für Mac oder Windows, kein Problem. Man verbindet das Gerät, legt sich einen Account an und trägt seine Daten ein. Danach kann es eigentlich auch schon losgehen.

Besonders spektakulär ist die Nutzung natürlich nicht. Der kleine Fitness-Tracker ist ein stiller Begleiter, auf Wunsch kann man allerdings die aktuellen Tagesdaten ablesen. Mit einem Klick auf das Display bekommt man die Werte für Schritte, Distanz und Kalorien angezeigt – auch der aktuelle Status in Form eines Smilies (lächeln = ausreichende Bewegung) kann abgerufen werden.

Praktisch ist, dass der Fitbit Zip spritzwassergeschützt ist. Ein paar Regentropfen oder Schweiß beim Sport machen dem kleinen Begleiter nichts aus. Zusätzlich wird ein kleiner Gummiclip mitgeliefert, um den Tracker einfach am Hosenbund oder am BH zu befestigen.

Letztlich stellt sich natürlich immer die Frage, ob man einen solchen Tracker benötigt. Klar, man kommt auch ohne gut zurecht, gerade wenn man sich aber nur schwer motivieren kann, kann ein solcher Tracker für zusätzliche Motivation sorgen. Laut einer Aussage der Hersteller bewegen sich Leute, die einen entsprechenden Tracker benutzen, nämlich mehr als zuvor. Ein kleines Video zu dem kleinen Gadget findet ihr auf YouTube.

Kommentare 8 Antworten

  1. Das der Hersteller das sagt ist ja logisch.
    Wobei ich ein Schrittzähler suche für die Arbeit.
    Aber knopfzelle hört sich teuer an und nicht gerade umweltfreundlich an.

  2. Für den Ultratracker hatten wir vor 14 Tagen auch mal eine ausführliche Videorezension vorgenommen. Das Teil ist nun seit 3 Wochen im Einsatz und wirklich cool. Freue mich schon drauf, auch den kleineren Bruder zu testen.

    Hier die Rezi: http://goo.gl/prHDK

    1. Da gebe ich Dir absolut Recht: Letztendlich erfährt man nur, warum man sich morgens wie gerädert fühlt (nämlich wegen es unruhigen Schlafes) – die Anzeige „wach“ ist nämlich nix anderes als „hat sich hin und her gewälzt“, sofern sie im unteren Bereich liegt.
      Betrechtet man den „Schlaf-Traker“ aber nur als nettes zusätzliches Gimmick, ist’s dennoch in ORdnung, finde ich.

  3. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass so ein Teil tatsächlich die eigene Motivation steigern kann. Zumindest bei mir hat es absolut geklappt, seit ich hier was dazu gelesen hatte und seit August einen ULTRA mein Eigen nenne: von 10.000 Schritte pro Tag (die übrigens je nach Gelände und Aktivität wirklich sehr, sehr genau messen) mit rund 50 km/Woche bin ich mittlerweile bei 102.000 Schritten und 76 km pro Woche geladet, habe das Nordic Walking angefangen und 3 kg verloren.
    Ja, MIR hat das Gerät die Motivation verschafft, die ich (auch lt Arzt) dringend brauchte, dem inneren Schweinehund Paroli zu bieten.

    1. ich laufe berufsbedingt (verkaufsberater) sehr viel. erstdurch den tracker war ich über die tatsächlichen distanzen erstaunt. die genauigkeit ist wirklich enorm. bei mir sinds um die 20000 schritte am tag.

  4. Solltet ihr nicht besser auch erwähnen, dass man für detailliertere Auswertungen ein Abo für 50 EUR pro Jahr abschließen soll (wenn es nach dm Anbieter geht), aber man selbst dann keinen echten Zugriff auf die Daten erhält. Die Auswertung auf der Webseite ist aber in beiden Fällen (mit und ohne Abo) grottenschlecht. Mein Fazit: Super Hardware, extrem bescheidene Software/Auswertung. Hier ist noch eindeutig Bedarf für eine wirklich gute App eines Drittanbieters.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de