Endlich: Offizielle Geocaching-App mit iPhone 5-Support

Auch wenn meine kleine Schwester immer fälschlich von „Geocatchen“ spricht – mit Wrestling hat die neue Outdoor-Beschäftigung  Geocaching rein gar nichts zu tun.

Geocaching 6.0 1 Geocaching 6.0 2 Geocaching 6.0 3 Geocaching 6.0 4

In den letzten Jahren hat sich Geocaching, eine Art digitaler Schatzsuche mittels GPS-Gerät und versteckten kleinen Geocaches, zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung für Outdoor-Fans und Familien entwickelt. Der Einsteig in diese interessante Tätigkeit könnte einfacher nicht sein: Ein iPhone reicht schon völlig aus, um selbst auf Schatzsuche zu gehen.

Als Non-Plus-Ultra hat sich in der Vergangenheit für mich die offizielle Geocaching-App (App Store-Link) herausgestellt, die derzeit zu einem Preis von 8,99 Euro im deutschen App Store erhältlich ist. Mit dieser App bekommt der Geocacher ein Gesamtpaket vorgelegt, mit dem sich nicht nur Caches aller Art suchen lassen, sondern auch viele andere kleinere Features nutzen lassen, beispielsweise das Anzeigen von Beschreibung, Fotos oder das Loggen eines Geocaches.

Mit dem gestrig erfolgten Update auf die Version 6.0 haben die Entwickler von Groundspeak nun endlich eine Anpassung der App an das Display des iPhone 5 vorgenommen. Nutzer dieser iPhone-Generation kommen außerdem zusätzlich in den Genuß, Geocaches im Hauptmenü nach einem bestimmten Standort zu suchen. Diese Funktion ist insbesondere praktisch, wenn man bald einen Urlaub plant, und sich schon einmal im Voraus im Ferienort über vorhandene Caches informieren will.

Weiterhin ist es nun möglich, Koordinaten, die vom Nutzer auf Geocaching.com geändert worden sind, nun auch auf der App-Karte anzeigen zu lassen. Auch der Kompass in der App hat nun ein neues Design bekommen und kommt in einer modernen Grün-Orange-Weiß-Kombination daher. Schaut man sich das App-Icon auf dem iPhone-Display an, meine ich zumindest auch hier eine Überarbeitung hinsichtlich schärferer Grafiken entdeckt zu haben.

Einsteiger mit eigener Gratis-Geocaching-App

A propos entdecken: Neulinge, die das Geocachen einmal ausprobieren wollen, aber nicht gleich 8,99 Euro für die App investieren wollen, finden noch eine kostenlose Geocaching Intro-App (App Store-Link) im deutschen Store. Hier ist der Umfang zwar deutlich beschnitten, da dem Nutzer immer nur drei Geocaches in der Nähe angezeigt werden, aber für ein erstes Hineinschnuppern in die Materie kann man mit der Intro-App nichts verkehrt machen.

Bezüglich des iPhones als GPS-Empfänger werden viele alteingesessene Geocacher bestimmt mit den Augen rollen – „viel zu ungenau, damit lässt sich doch nicht arbeiten“. Meine Erfahrung hat allerdings bisher gezeigt, dass sich mit dem iPhone 4 und 5 doch sehr gut auf Suche gehen lässt. Wer allerdings vorhat, selbst einmal einen Cache zu legen, sollte vielleicht doch über den Kauf eines etwas genaueren Outdoor-GPS-Gerätes nachdenken, z.b. das Garmin eTrex 30 (Amazon-Link).

Vielleicht findet ihr euch ja auch schon bald mit dem iPhone in der Hand auf der Suche nach Geocaches in Form von kleinen Film- oder größeren Tupperdosen wieder. Mit derzeit etwa 2.060.000 Caches auf der ganzen Welt sollte der ein oder andere sicherlich auch in eurer Nähe versteckt sein. Wie immer steht euch bei so einem umfangreichen Thema, das zu Diskussionen einlädt, die Kommentarfunktion offen: Seid ihr aktive Geocacher? Wenn ja, mit welchen Geräten geht ihr auf Suche? Was war euer spektakulärster Fund? Und habt ihr weitere Tipps für Anfänger?

Kommentare 20 Antworten

    1. Die hier vorgestellte App ist die offizielle App.
      Gibt noch z.B. noch inoffizielle Apps wie „Looking4Cache“ und „Geosphere“.
      Wer das Geocaching „richtig“ betreiben will, wird sich aber kurz über lang ein richtiges GPSr anschaffen.

    2. ….eine App, welche nicht von Groundspeak ist???!!! Als da wären z.B. „Looking4Cache, Geosphere, GCSolver oder GeocachingBuddy“

      Ich nutze zusätzlich zur offiziellen App selbst noch den GeocachingBuddy und muss sagen, dass diese App mit 6,99€ im Laufe der Zeit einen Euro billiger geworden ist, wobei die offizielle App mit 8,99€ leider um einen Euro teurer geworden ist.

  1. Looking4Cache ist der App im Moment mindestens gleichauf, wenn nicht gar weiter – und das in einem noch sehr jungen Stadium. Es beherrscht das iPad, kann direkt zum Cache navigieren und kommt in einem wesentlich modernerem Design daher.

    Allerdings gibt es auch dort noch einige Nachteile. Caches werden u. a. beim Verschieben nicht automatisch mitgeladen, das Herunterladen und verarbeiten der Cache-Daten dauert meines Erachtens noch viel zu lange. Was besonders störend ist, dass noch keine Multis unterstützt werden und noch kein Sync zwischen iPad und iPhone stattfindet. So kann man nicht am iPad vorbereiten und mit dem iPhone laufen.

  2. Also für mal zwischendurch ist die App echt nett. Mittagspause oder so…
    Aber wenn man mal mehr als einen Cache finden will, nehme ich mein Garmin GPSmap 62s mit Topo Karte.
    Es ist genauer, unterstützt papierloses Cachen und lässt sich bei knalliger Sonne und auch mit halb abgefrorenen Fingern blind bedienen. Und die Akkus halten viel länger 😉
    *winkt Mel*
    Steffi

    1. Danke für den Tipp. 🙂
      Allerdings ist mir eine UVP von 449€ doch etwas zu viel. Und die klobige Antenne würde sich auf dem Vorbau des MTB sicher auch nicht sooo gut machen. Auf Dauer wird bei mir wohl ein eTrex ins Haus kommen.

    2. Wenn ich mit dem iPhone einen Cache suche, ist das doch auch papierlos? Und ein frischer Akku hält auch gut einige Stunden, vor allem, wenn man das Handy nicht auf Dauerbetrieb vors Auge hält und sich jeden Schritt vorbeten lässt. Und Sonne? Ich suche zu zweit, da kann der eine schön Schatten machen.

    3. Wenn ich mit dem iPhone einen Cache suche, ist das doch auch papierlos? Und ein frischer Akku hält auch gut einige Stunden, vor allem, wenn man das Handy nicht auf Dauerbetrieb vors Auge hält und sich jeden Schritt vorbeten lässt. Und Sonne? Ich suche zu zweit, da kann der eine schön Schatten machen.

      1. Klar, wie ich schon im Artikel erwähnt habe, reicht das iPhone fürs Geocachen eigentlich aus.
        Wenn man jedoch wirklich präzise arbeiten will (z.B. beim Legen von Caches) und auf eine längere Akkulaufzeit angewiesen ist (die Garmin Outdoor-GPS-Geräte lassen sich einfach mit 2 AA-Batterien/Akkus befüllen, eine Ladung hält je nach Gerät und Nutzung ca. 20-25 Std.), sowie auch andere Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren, Wandern, Bergsteigen etc. betreibt, ist ein externes GPS-Gerät schon sinnvoll.

  3. Also ich habe mit dem 4s im letzten und in diesem Jahr gerade vor 2 Tagen sehr schön einen Cache gefunden und es ging auch immer Super ….reicht auch mit der Genauigkeit auf ca 2-4 Meter völlig aus .. Schließlich kann man ja wohl auch noch ein Bissel suchen 🙂 beim suchen 😉 lg tj

  4. Wir gehen seit 2011 regelmäßig gerade an den Wochenenden auf „Schatzsuche“ mit unseren Kids. Bis Februar mit meinem iPhone 4 und seitdem mit dem 5er. Die Akkulaufzeit ist ein echtes Problem, es hilft aber, alles unnötige (Bluetooth etc. ) abzuschalten und die App nur an markanten Stellen zu öffnen. Inzwischen lösen wir auch Multis mit dem iPhone und der App.

  5. Wie ist es denn möglich, sich die geänderten Koordinaten in der App anzeigen zu lassen? Ich kann die Option nicht finden…
    Dies war für mich der Hauptgrund, Looking4Cache vorzuziehen, von der iPad-Unterstützung einmal abgesehen.

  6. Ich nutze die App mit meinem iPhone4S und davor auf dem iPhone4. Sie ist ziemlich genau und wenn man die Beschreibung und den Hinweis gelesen hat, weiß man genug, um den Cache zu bergen. Ein iPad würde ich allerdings nicht mit in den tiefen, dunklen Wald schleppen.

  7. Ich bin seit 2 Jahren auf der Jagt nach den Caches und mit der App super zufrieden. Auch mit den Multis klappt das ganz gut, da man in der Karte ja zusätzliche Wegpunkte einsetzen und sich dahin navigieren kann.
    Wenn das ganze dich mit zuviel Rechenarbeit verbunden ist nutze ich zusätzlich noch GCBuddy. Die App übernimmt das denn für einen.
    Bezüglich Genauigkeit, hier bin ich mit dem Iphone 4 bisher super klargekommen. Das noch zusätzlich eingesetzte eTrex hat da nicht mehr viel weitergeholfen.

  8. Mich würde das ganze auch mal interessieren, aber ich hab keine Ahnung was die Leute da so verstecken… Findet man dann da nur irgendwelchen Müll oder sin da tatsächlich mal ganz nette Sachen dabei?

    1. Es kommt auf die Größe des Caches an. Aber selbst in den kleinsten Caches, meist in Filmdosen oder Petlings untergebracht, gibt es eigentlich immer ein kleines Logbuch in Papierform, in das man sich mit dem eigenen Geocaching-Namen, Datum und Uhrzeit eintragen kann.

      Größere Caches haben oft auch kleine Dinge zum Tauschen, Ü-Eier-Figuren oder ähnliches. Man nimmt dann einfach ein Teil raus und legt ein neues wieder hinein. Manchmal gibt es auch sog. Trackables, z.b. in Form von Geocoins, die vom Geocacher mitgenommen und in einen anderen Cache weitertransportiert werden können. Dadurch, dass diese Trackables im Internet geloggt werden, weiß man immer, wo sich der Gegenstand gerade auf der Welt befindet.

      Für mehr generelle Infos zum Geocachen schau mal bei http://www.cachewiki.de/wiki/Hauptseite vorbei, da findest du detaillierte Infos. 🙂 Oder einfach mal eine der Geocaching-Apps laden und selbst losziehen… 😉

    2. Das ist unterschiedlich, in manchen Caches gibt es nur kleine Logbücher um sich einzutragen, es geht ja nicht um den Inhalt sondern um den Weg zum Ziel, das finden steht klar im Vordergrund. Es gibt aber auch Caches mit richtig großen Behältern, in denen man auch durchaus interessante Tauschobjekte findet. Das hängt auch immer vom Besitzer des Caches ab, wieviel dieser investiert. Ich z.B. betreibe auch einen eigenen Multicache mit einer großen Box und warte diesen regelmäßig, damit vor allem Familien mit Kindern immer schöne Tauschobjekte finden (Spielzeugmünzen, Muscheln, kleine Spielzeugfiguren, Plaketten, Anhänger usw.)!

  9. Für Caches in einfachen Geländen ohne großen Schwierigkeitsgrad reicht ein iPhone mit der passenden App zum finden völlig aus. Problematisch wird’s erst, bei umfangreichen Multicaches, wenn es ein paar Stunden dauert, um diesen zu finden, dann wird’s irgendwann beim iPhone mit dem Akku eng. In schwierigem Gelände (Täler, im Wald usw.) wird das GPS Signal auch deutlich schwächer, ein reines GPS-Gerät ist hier doch besser geeignet. Der Akku hält deutlich länger und der GPS-Empfang ist auch in schwierigem Gelände, dem des iPhones überlegen. Bei längeren und komplizierteren Caches ist der Einsatz eines reinen GPS-Geräts also zu empfehlen, es muss aber kein Luxusteil für 500 € sein. Ich nutze ein Garmin eTrex 10 für knapp 80 €, das reicht völlig aus. Das hat zwar nur ein kleines Monochrom-Display und fummelige Bedienung, aber der GPS-Empfang ist so gut wie bei deutlich teureren Geräten.

  10. Habe heute die Geocashing intro app auf IPhone 5 aufgespielt. Leider funktioniert sie nicht bei mir. Sie hängt sich bereits nach betätigen des Button “ hab ich verstanden “ auf.
    Vielleicht liegt es an der Softwareaktualisierung IOS 8

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