Helferlein: Schnell und einfach Spenden-SMS generieren

Spenden ist eine gute Sache – das dachten sich auch die Entwickler der Helferlein-App.

Helferlein (App Store-Link) kann seit wenigen Tagen kostenlos auf das iPhone geladen werden. Auch wenn die App direkt nach dem Start Opfer der Marketing-Methode „Wir sorgen selbst für positive Bewertungen“ geworden ist, wollen wir kurz auf das Projekt hinweisen – denn die Idee ist wirklich gelungen.

Mit Hilfe der optisch und funktionell gut umgesetzten Helferlein-App kann man sich über elf verschiedene Hilfsorganisationen informieren und dann ganz einfach eine SMS generieren, mit der man 5 Euro an das DRK, UNESCO, Caritas oder eine andere Organisation spendet. Abzüglich einer kleinen Service-Gebühr, die in Richtung Provider fließt, sollen 4,83 Euro bei der Hilfsorganisation angekommen.

Ihr stellt euch sicher die Frage, wie die Entwickler ihre Arbeit finanzieren? Mit einem optionalen In-App-Kauf über 79 Cent oder 4,99 Euro hat man die Möglichkeit, auch sie zu unterstützen – keine schlechte Lösung.

Falls 5 Euro zu viel sind, man aber unkompliziert und einfach spenden möchte, hilft ein Blick auf Licht an! (App Store-Link). In der 79 Cent teuren App der SOS-Kinderdörfer kann man nach dem Download eine virtuelle Kerze anzünden.

Kommentare 28 Antworten

  1. mit dem spenden ist immer so eine sache.
    das wird zu 95% missbraucht, von daher ist spenden idr ziemlich dumm.
    gibt genug arme menschen auch in deutschland denen man mal was zu essen kaufen kann oder im winter eine decke bringen kann. also immer erst informieren.;)

    1. Genau, dann wird man angepöbelt von denen, weil sie kein Essen wollen sondern sich was anderes von dem Geld kaufen wollten..
      Mir erst letztens passiert 😉

      1. Habe ich so auch leider schon erlebt. Allerdings sollte man auch nicht alle, die nach „nen Euro“ fragen, über einen Kamm scheren.
        Aber als der Typ, dem ich nach einem kleinen Gespräch Kleingeld für ein dringend benötigtes Zugtickt in die Hand gedrückt hab, kurz danach mit nem Flachmann aus dem Netto kam, ist mir auch die Kinnlade heruntergefallen.

        1. Natürlich darf man nicht alle über einen Kamm scheren, nur wenn sowas passiert überlegt man halt wirklich ob man sowas nicht sein lässt..!
          Da gebe ich lieber Sachen bei der Suppenküche oder sonst wo ab und gewünschte Artikel bei Aktionen.

  2. sms-spenden ist sicherlich nicht die effektivsten art und weise zu spenden, aber bei der „Licht an!“ app, gehen ja 30% an apple oder wie funktioniert das? gleicht sos-kinderförfer den abschlag von apple aus eigener tasche wieder aus?

  3. Sorry…
    alleine bei dem Wort Spenden-App läuten bei mir gleich alle Alarmglocken.
    Auf mich wirken solche Bettel-Apps im Übrigen nicht sonderlich seriös.

  4. Ich bin einer der Entwickler der App. Wir freuen uns sehr, dass wir es zu
    appgefahren.de geschafft haben. 🙂

    @Rüdiger & Tickitacki
    Wir haben bewusst nur Hilfsorganisationen aufgenommen, die das DZI-Spendensiegel
    tragen. Das vom Zentralinstitut für soziale Fragen verliehene Gütesiegel erhalten
    nur Hilfsorganisationen, die transparent und sparsam mit erhaltenen Geldern
    wirtschaften. Heisst in Kurzform: Bei allen gelisteten Hilfsorganisationen ist
    sichergestellt, dass der Großteil der Gelder dort ankommt, wo sie benötigt werden.

    @Himbeere
    Helferlein soll die normale Spende keinesfalls ersetzen. Vielmehr möchten wir die
    spontane Spende von kleinen Beträgen „zwischendurch“ mehr fördern. Auch 5€ können
    dabei helfen Leben zu retten oder Gutes zu tun. Wir hoffen damit auch jüngere
    Menschen zu erreichen, die sonst via Bankeinzug oder Kreditkarte nicht spenden
    würden.

    Aud unserer Webseite helferle.in kann übrigens der aktuelle Spendenstand eingesehen
    werden.

    1. Hallo Sven. Das ist sehr nett, dass du auch hierher gefunden hast um das Konzept der angesprochenen App. zu detailieren.

      Du sprichst davon, dass nur ausgewählte und mit einem Zertifikat versehende Organisationen aufgelistet werden, bei denen der „größte Teil“ des Geldes auch da ankommt, wo es dringend benötigt wird. Das ist zwar schön und gut, aber ICH als potenzieller Spender würde niemals Spenden, wenn ich wüsste, dass ich damit meinen Betreiber, das „Verwaltungspersonal“, Transportkosten (für Lebensmittel) und und und… mitfinanzieren würde. Meinem Betreiber schon gleich dreimal nicht.

      Desweiteren sprichst du davon, dass das nur eine App. sein soll für das „Spenden zwischendurch“. Tschuldige bitte meine Interpretation dieser Aussage, aber das hört sich für mich so an, als wenn man das Geld spenden sollte was man am Monatsende evtl. zu viel hat.

      Außerdem bin ich der Meinung, dass man sehr vorsichtig mit seinem Geld umgehen sollte. Wenn Spendenaktionen laufen sieht man meistens nur die unterernährten Menschen in Afrika und Co. Ich möchte deren Situation auch in keinster Weise herunterspielen, aber jeder sollte sich mal die Frage stellen ob es nicht auch arme und unterernährte Menschen in Deutschland gibt. Man sieht täglich (wenn man in Städten unterwegs ist) Menschen die kein eigenes Heim haben, oder um Geld für Essen (?) betteln…. plant das gelegentlich in eurem Besuch beim Bäcker ein! Dann habt ihr was gutes getan.

      Um nochmal kurz auf das Thema Afrika zu kommen. Stellt euch mal die Fragen:
      Warum sterben so viele an Hungersnot?
      Warum gibt es dort überhaupt eine überdurchschnittliche Kinderquote?

      1. Hallo Dennis,

        ich glaube hier ist nicht ganz der richtige Ort über die Sinnhaftigkeit von internationalen Hilfsorganisationen zu debattieren. Dafür stehen wir als Entwickler der App letztlich auch nicht in der Verantwortung. Ich persönlich halte sehr viel von Hilfsorganisationen und spende regelmäßig.

        Unsere Idee der Impulsspende zielt nicht darauf ab am Monatsende übrig gebliebenes Geld einzusammeln, sondern den Usern eine Möglichkeit zu geben einfach und schnell eine kleine gute Tat zu ermöglichen – egal welcher Tag gerade ist. Für 5€ kann man sich im App Store singende Katzen, Apps mit den lustigsten Versprechern oder Sonstiges kaufen. Man kann aber auch über Helferlein zur sauberen Trinkwasserversorgung einer fünfköpfigen Familie beitragen. Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich für erst genannte Einkäufe entscheidet, wir fanden es aber notwendig auch die zweite Option zu ermöglichen.

        Natürlich hast du Recht damit, dass es auch in Deutschland hilfsbedürftige Menschen gibt. Deshalb haben wir z.B auch die Caritas mit im Portfolio. 🙂

        1. Ich habe auch nichts gegen Hilfsorganisationen. Das ist ja alles schön und gut. Du hast ja extra auch darauf hingewiesen, dass nur ausgewählte Organisationen mit dem so tollen DZI Siegel/Zertifikat in die App. genommen wurden.

          Dass jedoch auch Organisationen dazu gehören, die 35% der Spende als Verwaltungskosten (=sparsam?) verbrauchen wurde wohl vergessen zu erwähnen. Da bleiben von den gut gemeinten 5€ noch etwas mehr wie 3€ über.

          Ich möchte dir hier jetzt auch nicht weiter was vorrechnen. Punkt.

          Ich wollte dir eigentlich nur eins mit auf dem Weg geben: Eine App. die NUR Organisationen enthält, bei denen 100% der Spende an die Familien in Not geht, wäre weitaus sinnvoller gewesen. 😉

    2. von zertifikaten muss man auch nicht unbedingt was halten. vertraue keinem zertifikat welches ich nicht selber gefälscht habe.
      wenn menschen wüssten wo spendengelder überall landen, würde wohl kaum einer mehr spenden. mit solchen geldern werden u.a. terroreinsätze oder false-flag-attacken finanziert.
      oder wwf usw. alles gutmenschen. 😉
      nein, helft den menschen die ihr auf der straße seht, da ist man gut beraten.

    1. Naja, mich ärgert es eher das von meinen 5€, wie oben genannt nur etwas knapp über 3€ wirklich ankommen, möchte keine Verwaltungskosten finanzieren sondern helfen.

  5. Die Frage ist ja immer warum es überhaupt so ist wie es ist – vllt. sollte man da ansetzen…

    Wer die App braucht braucht sie – ich persönlich nicht 🙂

  6. Hier scheint es ja viele Personen zu geben, dass HILFSorganisationen nicht helfen, bzw. dass sie 35% der Gelder in Verwaltungskosten „veruntreuen“.
    Ich frage mich wie ihr euch das alle vorstellt? Bei so einer Organisationen arbeiten doch teilweise tausende von Menschen jede Woche 40 Stunden. Sollen die alle für ihre Arbeit kein Geld bekommen? Bzw. wie soll man die den bitte organisiert bekommen? Die Spendengelder fliegen ja nicht von alleine an die Stellen in Deutschland oder auf der Welt, wo sie benötigt werden!
    Diejenigen die meinen Hilfsorganisationen sollten zu 100% ehrenamtlich arbeiten, können ja gerne eine eigene Organisation gründen und mal schauen, wie lange das dann gut geht. 😉

      1. Mach doch einfach Vorschläge, welche Hilfsorganisationen deiner Meinung nach in eine solche App sollten. 😉
        –> Das wäre doch mal konstruktiv. 🙂

        PS: Sehe den Vorteil nicht, wenn ein Unternehmen als Träger auftritt, denn ein Unternehmen handelt ja bekanntlich immer profitorientiert (außer es ist eine NPO) und sollte das Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig sein, würde es die Beteiligung an der Hilfsorganisation wohl mit als erstes aufgeben…?!

        1. Ne, das wäre nicht konstruktiv sondern da würde ich die Arbeit der Entwickler übernehmen!

          Zum Thema: „Unternehmen als Sponsor für Hilfsorganisationen“ kannst du dich selbst mal im Internet schlau machen. Wer was finden will, der findet auch was. 🙂

          1. Gut diese Antwort war nicht sonderlich überraschend, bei dem bisherigen Informationsgehalt deiner Antworten…bis auf Pöbeln kommt da auch anscheinend nicht mehr viel. Schade eigentlich, denn ich wäre sehr interessiert an den ganzen Dingen, die du anscheinend weißt, aber nicht mit der Welt teilen möchtest. 🙁

            Zum Thema: “Unternehmen als Sponsor für Hilfsorganisationen” hast du deine „Keywords“ mal bei Google eingegeben und dir die ersten Treffer angeschaut??? 😀

          2. Ich kann meinen Beiträgen kein „Pöbeln“ entnehmen und wenn du schon bei anderen Kommentaren den „Informationsgehalt“ ankreidest, dann solltest du dir vielleicht erstmal selbst an die Nase packen.

            Ja nach deinem Wunsch habe ich mir mal die Suchmaschinenergebnisse angeschaut und du spielst bestimmt auf die NPO’s an.

            Einer der dir vielleicht auch bekannten oder schon aufgefallenen Organisationen ist die Deichmann-Stiftung oder eher auch als „wortundtat“ bezeichnet. Ja richtig: Deichmann (Schuhe). Da arbeiten die ganzen Mitarbeiter als Ehrenamtliche, und jegliche Verwaltungskosten werden durch eine Sonderspende (von Deichmann) beglichen.

            Was heisst das? Jeder Cent der gespendet wird (vom Bürger) landet auch als Spende dort wo es sich der Spender vorgestellt hat und nicht auf der Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter der Organisation/Stiftung.

            Have a good night!

    1. Also die Mitarbeiter in der Suppenküche oder ähnliches sind alles ehrenamtliche Helfer die nebenher ihren normalen Beruf nachgehen 😉 da gehen keine 35% an ihrendwelche Verwaltungskosten 😉

  7. Ich für meinen Teil käme nicht mal im Traum auf die Idee an wildfremde Leute Geld zu überweisen, egal wer sie sind und für was sie sich angeblich einsetzen.
    Vorsicht und ein gesundes Misstrauen haben bislang noch niemandem geschadet.
    Diese Appelle werden allem Anscheine nach
    genauso wenig auf fruchtbaren Boden fallen, wie die nahezu täglichen Warnungen vor sogenannten Kaffeefahrten.
    Im Ergebnis sind die Busse doch rappelvoll.
    Manchmal denke ich, die Leute wollen veräppelt werden. Somit hält sich hier mein Mitleid in Grenzen.

    1. Die finanzielle Abwicklung der SMS läuft komplett über die Organisationen. Kein Teil des Geldes gelangt zu irgendeinem Zeitpunkt in unsere Hände sondern geht immer direkt an die Hilfsorganisationen. Wir haben uns bewusst für diese Methode entschieden, gerade weil wir jede Intransparenz umgehen möchten.

      Die SMS-Nummern und Keywords werden dem Nutzer grundsätzlich in der App angezeigt, bevor er die Charity-SMS abschicken kann – es öffnet sich die normale SMS-Ansicht, die nicht manipulierbar ist. Diese Keywords und Nummern sind z.B. auf den Internetseiten der Hilfsorganisationen öffentlich überprüfbar.

      Transparenz ist uns wichtig. Gerade deshalb veröffentlichen wir auch auf unserer Internetseite jede Spende automatisch.

      Ich hoffe das beseitigt einige deiner Zweifel. 😉

  8. Eine echt interessante Idee, wenn das Geld dann auch wirklich in dem Umfang bei den Bedürftigten ankommt. Aber da ich grundsätzlich immer erst mal vom Guten im Menschen ausgehen, möchte ich das auf jeden Fall untersützen…

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