Incogni: Private Daten automatisch aus dem Netz löschen lassen

Ein neues Tool von Surfshark

Anzeige. Incogni ist ein neuer Service aus dem Hause Surfshark, der dafür sorgt, dass eure privaten Daten im Netz beziehungsweise bei sogenannten Datenbrokern, also Firmen, die mit euren Daten Geld verdienen, gelöscht werden.

Datenbroker sammeln unentwegt personenbezogenen Daten, unter anderem Kontaktinformationen, Webseiten die ihr besucht, Apps die ihr nutzt oder auch Produkte die ihr kauft. Auch sensible Daten wie die eigene Wohnadresse, euer Geburtsdatum oder Telefonnummern werden gerne gespeichert, um das Profil noch detaillierter zu erstellen. Des Weiteren können auch vergangene Arbeitsverhältnisse oder Netzwerkinformationen gespeichert werden. Oftmals bekommt man davon gar nichts mit, allerdings wird so ein erschreckend persönliches Profil erstellt, dass unter anderem zu Identitätsdiebstahl, Online-Stalking oder auch abgelehnten Kreditkartenzahlungen führen kann.

Und das kann ziemlich gefährlich werden, denn die Datenbanken von Datenbrokern ziehen auch Scammer an. Diese versuchen Zugriff auf die Daten zu bekommen und mit großer Wahrscheinlichkeit wird dann Schindluder betrieben. Daher möchte man seine eigene Daten in solchen Sammelstellen unbedingt entfernt haben.

Natürlich könnt ihr jetzt selbst auf die Suche gehen und die Datenbroker auffordern, all eure Daten zu löschen. Doch das ist meist kompliziert und zudem weiß man oft nicht, wer welche Daten überhaupt gespeichert hat. Und hier kommt Incogni ins Spiel. Nachdem man den Service beauftragt hat, wird sich das Team um alles kümmern und mehr als 130 Broker sowie Datenhändlern anschreiben und die Löschung der Daten beantragen.

Die Kommunikation übernimmt nun Incogni. Solltet ihr dennoch eine (automatisch generierte) Antwort der Händler an eure private E-Mail bekommen, könnt ihr diese an Incogni weiterleiten, damit sich das Team weiter mit dem Händler für euch auseinandersetzen kann.

Was könnte mit den Daten passieren? Sollten diese in falsche Hände geraten und eure Daten missbraucht werden, müsst ihr euch beispielsweise mit Anwälten und möglicherweise auch Gerichten herumschlagen, da Betrüger mit euren Daten zum Beispiel Schulden gemacht haben. Wenn die eigenen Daten aufgrund von Missbrauch „in den Dreck gezogen wurden“, könnte man auch beim Antrag von Krediten oder Verträgen Probleme bekommen.

Werden die Daten wirklich gelöscht?

Das ist leider nicht sicher. Da zahlreiche Daten zwischen den Brokern hin und her gehandelt werden, können eure Daten schnell wieder beim gleichen Anbieter auftauchen. Eine Garantie, dass alle Daten gelöscht werden, gibt es nicht. Aber: Wenn ihr Incogni beantragt, wird das Team für euch immer wieder eine Löschung in Auftrag geben. Über einen eigens entwickelten Algorithmus wird bestimmt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob ein bestimmter Anbieter eure Daten gespeichert hat. Im eigenen Incogni-Konto könnt ihr den Status von Löschanfragen einsehen. Im Schnitt dauert es bis zu 45 Tage, bis die Händler eure Daten entfernt haben.

4,99 Euro pro Monat

Wenn ihr Incogni zur Löschung eurer Daten bei Brokern beauftragen wollt, könnt ihr im Jahresabo 50 Prozent sparen. Dann zahlt ihr pro Monat nur 4,99 Euro, aufs ganze Jahr gesehen also 59,88 Euro. Wer den Service erst einmal ausprobieren möchte, kann auch zum monatlichen Abo für 9,99 Euro greifen.

Incogni

9,99 EUR 4,99 EUR

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Kommentare 3 Antworten

  1. Also wer in soetwas Geld investiert, der kann mich auch dafür bezahlen, dass ich für einen bestimmten Tag das Wunschwetter mache – natürlich ohne Garantie.

  2. Oh man sowas lächerliches. Und dann auch noch ein Abo. Wie will man denn sowas beweisen können? Das ihr so einen Sch**ss auch noch postet. Sry

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