Keynote: Mac Studio und Studio Display sind offiziell

Neue Macs mit M1 Ultra

Neben dem M1, M1 Pro und M1 Max Chip, gibt es nun auch einen M1 Ultra Chip, der acht Mal schneller ist als der M1-Chip. In allen Bereichen ist der Ultra-Chip noch einmal deutlich schneller geworden – und kommt natürlich in den neuen Geräten zum Einsatz.

Jetzt ist es offiziell: Apple hat den Mac Studio und das Studio DIsplay vorgestellt. Im Mac Studio kommt der M1 Max und der neuer M1 Ultra zum Einsatz. Auf der Front gibt ed zwei USB-C Ports (mit M1 Ultra 2x Thunderbolt 4) und einen SD-Kartenleser, auf der Rückseite gibt es 4x Thunderbolt 4, Gigabit Ethernet, 2x USB-A, HDMI und einen Pro Audio Port. Unterstützt werden WiFi 6 und Bluetooth 5.


Mac Studio mit M1 Max ist 2,5 Mal schneller als der 27″ iMac und 50 Prozent schneller als der Mac Pro mit 16-Core Prozessor, ebenso ist die Grafik schneller. Mit dem neuen M1 Ultra Chip ist die CPU Geschwindigkeit bis zu 3,8 Mal schneller als beim 27″ iMac und 90 Prozent schneller als beim Mac Pro 16-Core Xeon. In der Praxis wird sich das sicherlich bemerkbar machen.

Der neue Mac Studio mit M1 Max startet bei 1999 US-Dollar, der Mac Studio mit M1 Ultra ist ab 3999 US-Dollar erhältlich. Vorbestellungen werden ab sofort angenommen, die Auslieferung erfolgt am 18. März.

Studio Display

Das neue Studio Display hat kleine Ränder und sieht dem iMac sehr ähnlich. Über den Ständer könnt ihr das Display um 30 Grad neigen, ein optionales Ständer erlaubt mehr Möglichkeiten, wie man es vom Pro Display XDR kennt. Das Display ist 27″ groß, bietet 14,7 Millionen Pixel und eine 5K Auflösung.

Auf der Front gibt es eine 12 Megapixel Weitwinkel-Kamera mit Support für Center Stage – zum ersten Mal im Mac. Gleichzeitig wurden die Mikrofone optimiert für Anrufe, ebenso gibt es sechs Lautsprecher, die einen tollen Sound bereitstellen sollen. Support für 3D Audio ist mit an Bord, für Musik und Videos.

Auf der Rückseite gibt es drei USB-C Ports und einen Thunderbolt Anschluss. Mit nur einem Kabel kann man zum Beispiel ein MacBook Pro anschließen und dieses mit bis zu 96 Watt aufladen.

Das Studio DIsplay kostet 1599 US-Dollar und kann ebenfalls heute bestellt werden und wird am 18. März ausgeliefert.

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Kommentare 9 Antworten

  1. Abgesehen vom Preis ist das Studio der absolute Knaller. Selbst diese Leistung kann wohl kaum ein Anwender jemals nutzen. Wer soll denn dann noch einen Mac Pro kaufen? Und was soll der dann noch mehr können. Was jetzt einfach noch fehlt ist mehr Software für den Mac. Leider gibt es ja unzählig viel Spezialsoftware nur unter Windows und man wird immer wieder gezwungen, sich mit dem Schrammelsystem zu beschäftigen. Bitte liebe Entwickler: Bringt Mac-Versionen raus, damit ich endlich meine Windowskiste einmotten kann.

  2. Die Preiserhöhung vom Thunderbolt Display 2011 zum Studio Display 2022 dürfte nur knapp über der üblichen Preisanpassung bei Apple über die letzten 11 Jahre liegen. Also eigentlich kein Grund, sich aufzuregen.

    Mir ist das Display auch zu teuer, aber ich bin auch nicht bereit, das Geld für ein iPhone 13 Pro Max auf den Tisch zu legen, weil ich die speziellen Features nicht nutze und daher gut mit einem iPhone 12 Mini zurechtkomme.

    1. Bei den damaligen 30″ Cinema Display wusste zunächst auch niemand etwas mit den Features, der Größe und vor allem dem Preis anzufangen. 2560x1600px waren sowas von outstanding genauso wie 30″ auf dem Tisch.

  3. Heißt dass es gibt keinen iMac mehr? Dann werde ich vielleicht doch wieder auf Windows umsteigen. Mein iMac ist mittlerweile so langsam und ich warte schon eine Ewigkeit auf eine neue Version mit einem großen Display.

    1. Schau doch mal, ob du nicht eine SSD und mehr RAM einbaust. Dann kannst du den erheblich schneller machen. Kommt natürlich an, welchen du hast. Aber bei mir hat es geholfen.

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