MacBook: Plant Apple ein preisgünstiges Einstiegs-Modell schon für September?

Bisher wurde eifrig spekuliert, welche neuen iPhone-Modelle im September auf den Markt kommen und wie sie aussehen werden. Dass Apple aber anscheinend auch noch ein neues MacBook-Modell in der Hinterhand hat, war bisher nicht bekannt.

Apple_MacBook_Pro_update_13in_15in_07122018

Wie das Magazin DigiTimes aktuell berichtet, plant Apple, noch im September ein neues Einsteiger-MacBook zu veröffentlichen. In einem Artikel berichten die Redakteure Monica Chen und Joseph Tsai auch gleich von ersten Spezifikationen: So soll im Inneren des neuen MacBooks ein Intel Kaby Lake 14nm Prozessor werkeln und das Exemplar zu einem Preis von 1.200 USD (ca. 1.053 Euro, zzgl. Mehrwertsteuer) erhältlich sein. 

DigiTimes beruft sich bei diesen Informationen auf „Quellen aus der Industrie“, die aber nicht näher genannt werden. Das 13“-Einsteigermodell des MacBook sollte bereits im vierten Quartal des letzten Jahres veröffentlicht werden, aber wurde aufgrund von Intels Produktionsproblemen mit dem 10 nm-Prozessor weiter nach hinten verschoben. Apple hat sich aus diesem Grund entschieden, auf eine verbesserte Version des 14 nm Kaby Lake-Prozessors zu setzen.

Geschätzte acht Millionen Exemplare im Jahr 2018

Wie DigiTimes weiter berichtet, soll im Jahr 2018 ein voraussichtliches Produktionsvolumen von rund acht Millionen Einheiten des preisgünstigen MacBooks erreicht werden. Aufgrund des niedrig angesetzten Preises kann Apple damit die Nachfrage nach ähnlichen Geräten der Konkurrenz untergraben. 

Im Rahmen der September-Keynote wird von Apple aber weitaus mehr als nur ein Einstiegs-MacBook erwartet. Analysten gehen bisher davon aus, dass gleich drei neue iPhone-Modelle vorgestellt werden: Ein 5,8“- und 6,5“-Exemplar mit OLED-Display sowie eine 6,1“-Version mit LCD-Screen. Letzteres gilt als das preisgünstigste und soll auf den Massenmarkt ausgelegt sein. Man darf also gespannt sein, was Apple in der September-Keynote alles an Neuvorstellungen im Köcher haben wird.

Kommentare 12 Antworten

    1. Vielleicht jemand, der das Teil relativ häufig rumtragen muss und keine Lust hat, ein größeres Display und somit auch mehr Gewicht mit sich rum zu schleppen… und für normale Standard Anwendungen reichen 13 Zoll völlig aus. Ich habe noch ein 2012er MacBook Pro mit 13 Zoll und bin damit noch super zufrieden. Aber ein günstiges neues ebenfalls 13 Zoll Gerät wäre so langsam tatsächlich mal eine Alternative.

      1. Habe ein 13Pro von 2011 und noch sehr zufrieden, seit 18Monate ist eine ein TB Hybrid Platte drin, gefühlt läuft es besser als am Anfang. Da einzige was ich mir bei den 13er Modellen wünschen würde wäre die Option einer besseren Grafikkarte, so das man auch mal ein Game genießen kann.

        1. Ich habe meins auch mit 16 GB RAM und eine 512 GB SSD ausgerüstet. Das schnurrt noch fast wie am ersten Tag. Das ist kein Problem. Aber das Gewicht ist bei dem Teil schon relativ heftig.

    2. Ich liebe meinen Macbook mit 12″ und arbeite sehr viel damit. Unterwegs reicht diese Bildschirmgröße völlig aus und zu Hause wird der Macbook bei Bedarf mit einem Monitor gekoppelt.

  1. Ich!
    Wüsste nicht warum… für Menschen wie mich stellt das den idealen Formfaktor dar…. aber ich würde nicht so weit gehen, zu behaupten das müsste für alle anderen auch gelten… und das ist auch gut so….

    1. @edvku: Dito hier. Habe bei meinem Arbeitgeber gerade einen neuen 12,5-Zöller (von Lenovo) als Arbeitsgerät bestellt, da Leasingperiode vorbei. Für unterwegs ist diese Größe für mich ideal, im Homeoffice hängt das Ding ohnehin in der Dockingstation am 24-Zöller.

  2. Ich bin mal gespannt was das Book kosten mit einer 512 SSD – Ubd 8GB Ram – ich arbeite auch mit einem 12er MacBook Pro – Festplatte brauche ich in der Größe – – vielleicht wäre das dann ein Umstieg wert auf ein neues Book wenn die CPU Leistung auch höher ist – – denn das aktuelle pro ist einfach zu teuer für mich –

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de