MacBook Pro: Alle Ports, erste Benchmarks, weitere Spezifikationen & mehr

Mit neuen Apple-Chips

Das neue 14″ und 16″ MacBook Pro sind seit gestern verfügbar und werden kommende Woche ausgeliefert. Wir haben uns die Details zu den neuen Maschinen noch einmal genauer angesehen und wollen die wichtigsten Infos folgend auflisten.

Gewicht und Abmessungen

14″ MacBook Pro 2021:


  • Höhe: 1,55 cm
  • Breite: 31,26 cm
  • Tiefe: 22,12 cm
  • Gewicht: 1,6 kg

Zum Vergleich: 13″ MacBook Pro 2020:

  • Höhe: 1,56 cm
  • Breite: 30,41 cm
  • Tiefe: 21,24 cm
  • Gewicht: 1,4 kg

16″ MacBook Pro 2021:

  • Höhe: 1,68 cm
  • Breite: 35,57 cm
  • Tiefe: 24,81 cm
  • Gewicht: 2,1 kg

Zum Vergleich: 16″ MacBook Pro 2019:

  • Höhe: 1,62 cm
  • Breite: 35,79 cm
  • Tiefe: 24,59 cm
  • Gewicht: 2,0 kg

Benchmarks

Erste Benchmarks für den neuen M1 Max Chip im MacBook Pro gibt es auch schon. Das Modell mit 10-Core CPU und 32-Core GPU hat ein Single-Core Ergebnis von 1749 und Multi-Core Ergebnis von 11.542 Punkten erreicht. Damit liefert der M1 Max Chip doppelt so viel Leistung wie der aktuelle M1 Chip.

Unterschiedliche Netzteile

Das neue 14″ MacBook Pro wird in der Basis-Version mit einem 67W USB-C Netzteil ausgeliefert, das 14″ MacBook Pro mit mehr CPU-Kernen hingegen mit einem 96W USB-C Netzteil. Alle 16″ MacBook Pro-Modelle werden mit einem leistungsstarken 140W USB-C Netzteil ausgeliefert. Zudem gibt es das neue MagSafe 3-Ladekabel, das auf der anderen Seite natürlich USB-C hat. Wer sich an das Aufladen via USB-C gewöhnt hat, kann auch das neue MacBook Pro weiterhin über USB-C aufladen.

Alle Anschlüsse

Nachdem wir uns jahrelang nur mit USB-C Ports und Adapter herumschlagen mussten, gibt es im neuen MacBook Pro 2021 wieder mehr Anschlüsse. Auf der linken Seite gibt es MagSafe 3, 2x Thunderbolt 4 mit bis zu 40 Gbit/s und einen Kopfhöreranschluss. Dieser unterstützt jetzt auch Kopfhörer mit hoher Impedanz.

Auf der anderen Seite findet man einen SD-Kartenleser, einen weiteren Thunderbolt 4 Port und einen HDMI-Anschluss. Hier handelt es sich leider nur um HDMI 2.0, leider verbaut Apple keinen HDMI 2.1. Mit HDMI 2.0 erreicht man bei 4K maximal 60 Hz, mit HDMI 2.1 wären bei 4K bis zu 120 Hz möglich.

Mit dem M1 Pro Chip können bis zu zwei Pro Display XDR angeschlossen werden, der M1 Max unterstützt sogar drei Pro Display XDR und einen 4K Fernseher gleichzeitig.

Display

Das neue Liquid Retina XDR Display liefert beim 14″ MacBook Pro eine Auflösung von 3024 x 1964 Pixel mit 254 ppi. Beim 16″ MacBook Pro sind es sogar 3456 x 2234 Pixel mit 254 ppi. Das Display kann wie das neue iPhone 13 Pro die Bildwiederhol­raten adaptiv anpassen und auf bis zu 10 Hz reduzieren und auf bis zu 120 Hz maximieren. Pros, die feste Aktualisie­rungs­raten benötigen, können in den Einstellungen 47,95 Hz, 48 Hz, 50 Hz, 59,94 Hz und 60 Hz manuell fixieren.

Notch bietet kein FaceID

Da die MacBook-Ränder verkleinert wurden, bleibt nur noch eine kleine Notch am oberen Displayrand übrig, die die neue FaceTime HD Kamera beheimatet. Diese liefert jetzt 1080p statt nur 720p und verfügt über eine 2.0 Blende, die mehr Licht einlässt. Mit einem größeren Sensor bietet die Kamera die doppelte Performance in dunklen Umgebungen, ebenso profitiert die FaceTime Kamera von Computational Video, wodurch Videos besser dargestellt werden. Aber: In der Notch gibt es keinen Sensor für Face ID. Weiterhin gibt es in den neuen MacBooks nur Touch ID.

Kaufen?

Ich persönlich bin beeindruckt. Die neuen Pro MacBooks sind auf dem Papier unglaublich gute Maschinen. Schon in der nächsten Woche werden wir selbst Hand anlagen und uns die neuen Modelle ansehen. Wie sieht es bei euch aus? Hat das neue MacBook Pro euch überzeugt? Habt ihr zugeschlagen?

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Kommentare 15 Antworten

  1. Phil sollte endlich zu geben dass ein Fehler war so viel und dann so aggressiv die Macbooks weg zu nehmen.

    Jetzt sind die Macbooks wieder so klobig wir damals die 2012er Modelle und alle feiern das so 🥳🥳🤩🤩

  2. Ja, habe zugeschlagen. 16“, 64 GB Arbeitsspeicher, bin schon sehr gespannt und ich freu mich sehr drauf.
    Klar – der Preis ist happig, aber ich habe lange drauf hingeplant und auch wenn man den Namen ordentlich mitbezahlt: Ich bin sicher, dass dieses MacBook für lange Zeit Maßstäbe setzen und in Sachen Qualität und Ausstattung unerreichbar sein wird.

    1. Also das Gerät wird dir sicher super lange halten und tolle Dienste leisten, ich nutze privat noch ein 2014er MacBook Pro und das läuft noch richtig gut.

      Aber erreicht wird dein Gerät was Qualität und Ausstattung angeht wahrscheinlich schon mit den nächste MacBook Pros in einem Jahr sein, was ja okay ist.

  3. Überzeugt, ja. Aber ich kaufe nicht. Zu teuer für das nicht benötigte „mehr an Leistung“ gegenüber meinem aktuellen rMBP. Muss ja doch ein wenig Haushalten mit meinem Geld, was ich als Pöbel zur Verfügung habe.

  4. Es heißt zB bis zu 2 externe XDR Pro Displays nutzbar. Gilt die Info generell für „alle“ externe Monitore beliebiger Art, also kann ich mit dem M1 Pro 2 beliebige Bildschirme anschließen oder nur die von Apple?
    Und mit dem M1 Max dann 4 belieber Marke/Sorte?

  5. Zu teuer für meine Zwecke. Klar setzen die Teile neue Maßstäbe, ABER…Für Graphiker, Videobearbeiter und schlimmeres ist die Anschaffung ein Must have. Für die meisten User und das tägliche Arbeiten und Surfen sind das Perlen vor… Habe immer noch ein Mitte 2012 15“ MBP, an dem der Zahn der Zeit immer mehr Spuren hinterlässt. Ghost-Effekte im Display usw. Insgesamt ist es sehr träge geworden. Und genau so würde es mit dem neuen auch nach 6,7,8 Jahren aussehen. Da kauf ich mir lieber alle 3-4 Jahre ein neues günstiges Modell. Hab mir ein MB Air mit M1 Chip mit 512 GB für 1198€ bestellt, also fast 1/3 vom Preis eines 16“. Dazu noch ein 400€ 4k-Monitor mit 28“ und gut ist.

  6. Nach 6 Jahren Foto und Video Bearbeitung wurde es jetzt Zeit für ein Upgrade und glücklicherweise hab ich die ganzen Probleme mit dem Mangel an verfügbaren Ports damit übersprungen. 😅
    Kann also hoffentlich dann Ende November mein neues MBP in den Dienst stellen. Das sollte dann auch hoffentlich wieder ein langes und produktives Leben haben.

  7. Ist beim Notch eigentlich sicher gestellt, dass bei dem 14 Zöller die Menüs der Programme links neben den Notch passen? Oder machen die Programme dann einfach rechts neben dem Notch weiter? Das sähe ja ein wenig panne aus.

    Bei meinem 13 Zoll MBP gehen z.B. bei Affinity Photo die Menüs bis zur Mitte unter die Kamera.

    1. Die Menues, die nicht in den Platz bis zur Notch passen werden sich bestimmt hinter der Notch weiter aufbauen. Alles andere wäre ja ne Katastrophe.

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