Metapho bearbeitet Metadaten von Fotos: Datum & Ort ganz einfach ändern

Die Universal-App Metapho ist ein praktischer Helfer für alle Foto-Fans. Mit der App lassen sich Metadaten im Handumdrehen bearbeiten.


Metapho 2

In der heutigen Zeit wird immer wieder über den Datenschutz diskutiert, zumeist stehen Soziale Netzwerke oder Messenger im Mittelpunkt. Dabei dürften die wenigsten von uns wissen, dass selbst ein mit dem iPhone oder iPad aufgenommenes Bild viel über uns verrät – ganz egal was auf dem Bild selbst zu sehen ist. Die Rede ist von den Metadaten eines jeden Fotos. Dort sind nicht nur Aufnahme-Datum und Uhrzeit hinterlegt, sondern auch das iPhone-Modell, die Kamera-Einstellungen und der Aufnahmeort. Wer diese Daten nicht mit Freunden (oder im Zweifel sogar der ganzen Welt) teilen möchte, sollte einen Blick auf Metapho (App Store-Link) werfen.

Die App ist bereits seit einigen Jahren im App Store erhältlich, wird aber immer wieder mit aktualisiert und mit neuen Funktionen ausgestattet. So wurde in dieser Woche Version 2.0 der Universal-App veröffentlicht, mit der man das Datum eines aufgenommenen Fotos ändern kann. Das kann vor allem dann hilfreich sein, wenn man Bilder aus mehreren Quellen auf dem iPhone oder iPad vereint und die Sortierung nicht stimmt. Mit einer neuen Uhrzeit oder gar einem neuen Datum schiebt man das Foto wieder an die richtige Stelle.

Alle Funktionen von Metapho per In-App-Kauf freischalten

Neben zahlreichen Verbesserungen und Bugfixes bietet Metapho diese folgenden neuen Funktionen: Mehrere Fotos lassen sich ab sofort gleichzeitig bearbeiten, außerdem lässt sich der Dateiname überprüfen. Ebenfalls verbessert wurde die integrierte Suche, ab sofort kann man Fotos in der eigenen Bibliothek nach Orten, Favoriten oder Typ filtern.

Neben diesen neuen Funktionen hat sich an den grundlegenden Möglichkeiten von Metapho nicht viel verändert: Aufnahmeort und Daten zur Kamera lassen sich auf einen Schlag entfernen. Besonders praktisch: Man kann das Foto ohne Metadaten teilen, ohne das Original-Bild bearbeiten zu müssen. Und selbst wenn man die Metadaten aus einem Bild löscht, behält Metapho sie im Hintergrund. So können die Daten später wiederhergestellt werden.

Metapho kann zunächst kostenlos auf iPhone und iPad installiert werden, funktioniert danach aber nur beschränkt. Wer den kompletten Funktionsumfang freischalten möchte, muss einen einmaligen In-App-Kauf in Höhe von 2,99 Euro tätigen.

Kommentare 12 Antworten

  1. Ich traue mich nicht, das Update zu machen, weil vorher nicht klar ist, ob die bisherige Funktionalität, GPS Daten zu entfernen, nachher nur noch kostenpflichtig möglich ist oder auch OHNE inApp Kauf weiter funktioniert. Für umfangreichere Metadaten Manipulationen habe ich sowieso eine andere App.

    1. @Salix, wenn es Dir nur um die GPS Daten geht dann schau Dir mal Photogene4 an.
      Ja die App kostet ein wenig (was vermutlich das kleinere Problem ist) und ja sie wurde schon ewig nicht mehr aktualisiert.
      Aber als Bildbearbeitungsprogramm ist sie immer noch einer der besten Apps im Store.
      Du kannst GPS Daten entfernen und hinzufügen. Du hast eine umfangreiche Einsicht in die EXIF Daten.
      Und vieles, wie automatische Wasserzeichen, mehr.

    1. ?? PhotosInfoPro macht ist ein Spezialist für Metadaten wie Exif usw.
      ?? ViewExif arbeitet genau so wie Metapho, gefällt mir aber eigentlich besser, weil es mehr Meta Daten anzeigt. Mit ViewExif kann man auch Fotos ohne Meta Daten weitergeben (ohne weitere in Appkäufe).
      Außerdem kann irgend eine meiner Foto Apps auch mit Meta Daten umgehen, ich bin mir aber gerade nicht völlig sicher, welche.

  2. Ich habe es mir jetzt zum ersten Mal heruntergeladen. Man kann mit der aktuellen Version ohne Premium-in-app-Kauf nichts(!) bearbeiten. „Share without Metadata“ funktioniert auch nicht.

    1. Sauerei, also wird die App durch das aktuelle Update, dass gerade rausgekommen ist, nachträglich geschnitten. Leider kann man im App Store nirgendwo einstellen, dass eine App zukünftig nicht mehr upgedatet werden soll.
      Mit diesem Schritt ist die App für mich sowieso unseriös und unten durch.

  3. Gibt es eine entsprechende Alternative für OS X? Ich hab da zwar ein Programm, dessen Name mir gerade nicht einfällt, aber das ist in der Massenbearbeitung ungeeignet… Und das war auch nur ne Notlösung. Denn: das bekannte Exiftool kenn ich zwar, hat sich mir aber nie erschlossen, da nur über Kommandozeile bedienbar. Und exiftoolGUI funzt bei mir seit El Capitan nicht…!? (Glückwunsch an mich selbst, mein erster Kommentar! ;-))

    1. Man hat schon Pferde vor der Apotheke, nech. Gerade wenn man Fratzenbuch hat, sollte man höllisch aufpassen. Die Zerstörwut Partybesucher sind so schnell dabei und dann fragt sich immer jeder, wo sie doch die Adresse her hatten? So blauäugig durch die Welt zu laufen ist einfach ungesund.
      Truestorybro.jpg

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