Neuer Mac Pro: Benchmarks einiger Modelle zeigen Ähnlichkeiten zum iMac Pro

Benchmark-Ergebnisse sind überraschend

Als Apple vor kurzem den neuen Mac Pro auf den Markt brachte, den teuersten und leistungsfähigsten Rechner im eigenen Portfolio, dauerte es natürlich nicht besonders lange, bis auch erste Analysen zur Performance im Netz zu finden waren. Das Team vom Benchmark-Portal Geekbench hat nun erste Ergebnisse für den Mac Pro veröffentlicht – teils mit überraschenden Vergleichen. 

Mit dem Geekbench 5-Tool gab es für die neuen Mac Pro-Konfigurationen die folgenden Resultate:


  • 8-Core Mac Pro: Single-Core Score von 1008, Multi-Core Score von 7606 
  • 12-Core Mac Pro: Single-Core Score von 1090, Multi-Core Score von 11599
  • 16-Core Mac Pro: Single-Core Score von 1104, Multi-Core Score von 14285

Die drei aufgeführten Mac Pro-Modelle sind in der Einsteiger- und Mid-Range-Klasse zu finden und bieten überraschenderweise ähnliche Benchmark-Ergebnisse wie die des iMac Pro von 2017. Der 16-Core Mac Pro ist dem 18-Core iMac Pro zwar überlegen, aber die Ergebnisse liegen trotzdem sehr nah beieinander. 

„Bei der Single-Core-Leistung übertreffen die neuen Mac Pro-Modelle viele der 2019-Macs von Apple, insbesondere wenn es um die niedrigsten 8-Core-Rechner geht“, berichtet dazu auch MacRumors. „Die High-End-Modelle des MacBook Pro 2019 (13, 15 und 16 Zoll), der High-End-Mac mini und der iMac 2019 schlagen alle die 16-Core-Maschine, wenn es um Single-Core-Scores geht. Bei der Multi-Core-Leistung sind es nur die iMac Pro-Modelle und der High-End-iMac, die den 8-Core-Mac Pro übertreffen, während die 12-Core- und 16-Core-Modelle ganz oben auf der Liste stehen.“

Geht man von Startpreisen von mindestens 6.499 Euro für die kleinste Mac Pro-Konfiguration aus, dürften sich potentielle Käufer die Investition nach diesen Ergebnissen genau überlegen. Vielleicht bieten auch andere Modelle aus dem Apple-Portfolio wie die oben erwähnten MacBook Pros oder ein iMac Pro, bereits für weniger Geld eine nahezu identische, wenn nicht gar bessere Leistung. Nicht zu vernachlässigen ist allerdings die Tatsache, dass der Mac Pro der Rechner ist, der sich am leichtesten erweitern lässt: RAM-, SSD- und CPU-Upgrades sind auch nach dem Kauf austauschbar, anders als beim iMac Pro und beim MacBook Pro.

Alle Ergebnisse der aktuellen Benchmark-Tests können auf der Website von Geekbench eingesehen werden.

(Foto: Geekbench)

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Kommentare 4 Antworten

  1. Das wichtigere ist ja eher die Nutzung der PCI-E Steckplätze mit unterschiedlichsten Karten. Die CPUs sind halt wie sie sind von der Geschwindigkeit.

  2. Ich habe mal eine Frage? Hat der neue Apple Diplay echt keine eingebaute Kamera? Muss man bei diesem x-tausend Euro Bildschirm echt auf eine externe Kamera zurückgreifen. Das hatten wir doch schon beiden ersten Pro Displays vor 10 Jahren und wir alle waren froh als endlich die Kamera eingebaut wurde. Nutzen Pro User kein Facetime & Co mehr?

  3. Mich interessiert auch weniger was der kleinste Prozessor für Benchmarks abgibt, denn den kann ich im Gegensatz zu dem aus meinem iMac Pro tauschen.

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