Paul Pixel – The Awakening: Neues Point-and-Click-Abenteuer im kultigen Pixel-Design

Mal eben kurz die Welt retten – warum nicht? In Paul Pixel wird dieses Unterfangen zur Realität.

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Ganz frisch im deutschen App Store erschienen ist Paul Pixel – The Awakening (App Store-Link). Die Universal-App für iPhone und iPad benötigt zur Installation auf dem Gerät neben 106 MB an freiem Speicher auch mindestens iOS 8.0 oder neuer. An eine deutsche Lokalisierung wurde seitens der Entwickler von Xoron bereits gedacht.


Paul Pixel wird von den Machern im App Store mit den Worten „Ein Point-and-Click-Adventure im wunderschönen Pixel-Art-Stil mit bombastischem Retro-Sound“ beschrieben. „Das Spielprinzip ähnelt alten Spielen wie Maniac Mansiion, Zac McKraken, Beneath A Steel Sky und Monkey Island, aber das Spiel hat ein neuartiges Interface, das für Touch optimiert wurde. Im Gegensatz zu anderen Point-and-Click-Adventures hält die Spielfigur den aktuellen Gegenstand in der Hand.“

In Paul Pixel schlüpft man dann in die Rolle eines Otto-Normal-Menschen, der dem Spiel als Namensgeber zuträglich wurde. Er findet heraus, dass der Stadtteil, in dem er wohnt, plötzlich unter Quarantäne gestellt wurde – und das aufgrund einer Zombie-Apokalypse. Nun heißt es nicht nur, dem Ganzen zu entkommen, sondern auch als großartiger Held gleich die ganze Erde zu retten.

Soundtrack wurde vom Commodore C64 inspiriert

Die von den Entwicklern handgefertigten Pixel-Art-Umgebungen wurden zudem mit einem Retro-Soundtrack versehen, der von originalen Commodore C64 Chip Sounds inspiriert wurde, aber in polyphoner Form und mit professionellen Effekten vorliegt. Nichts desto trotz habe ich mich schnell an der Musik überhört und konnte selbige glücklicherweise in den Einstellungen des Spiels stummschalten.

Die Steuerung erfolgt Point-and-Click-typisch mit simplen Fingertipps auf dem Display. Man muss Paul Pixel dann nicht nur durch sein eigenes Haus, sondern auch auf den gefährlichen Straßen seiner Heimatstadt begleiten, und bekommt es gleich zu Beginn mit einer Zombie-Konfrontation beim Reparieren seines Hippie-Busses zu tun. Im Verlauf des Spiels erkundet man weitere Umgebungen, trifft auf merkwürdige Zeitgenossen, hat kleine Logik-Rätsel zu lösen und Gegenstände für das eigene Inventar einzusammeln.

Vorhanden ist in Paul Pixel eine Game Center-Anbindung, um insgesamt neun Erfolge mit anderen Spielern teilen zu können. Verzichtet werden muss dafür allerdings auf eine Hilfe-Funktion – man ist in diesem Spiel also ganz auf sich allein gestellt. Positiv zu vermerken ist auch der Verzicht auf jegliche In-App-Käufe oder Werbung, so dass sich Paul Pixel ganz entspannt und ohne Einschränkungen spielen lässt. Für weitere Eindrücke haben wir euch abschließend den YouTube-Trailer zum neuen Point-and-Click-Game eingebunden.

‎Paul Pixel - The Awakening
‎Paul Pixel - The Awakening
Entwickler: Xoron GmbH
Preis: 2,29 €

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Kommentare 8 Antworten

    1. Ja, ich frage mich auch immer was an schlechter Grafik Kultig sein soll. Mag ja sein dass dieses Spiel gut ist, aber hier bekommt man echt augenkrebs.

    1. „An eine deutsche Lokalisierung wurde seitens der Entwickler von Xoron bereits gedacht.“

      Dem entnehme ich ein Ja. (Siehe erster Abschnitt)
      Sollte also vorhanden sein.

  1. Also ich für meinen Teil bin ja ein Fan der guten, alten Adventures (Monkey Island u.v.a). Da sah die Grafik nur unwesentlich besser aus. Ich glaube ja, dass dies mit „kultig“ gemeint ist.

    Für den Preis kann ich mir das Spiel mal geben und sehen, ob ich mir den Schokoriegel an der Tanke dafür verkneife 🙂

      1. Bin im Spiel bis zu einem Wald gekommen und mach jetzt erstmal Pause. Mir gefällt es soweit echt gut und es gibt kleinere Seitenhiebe auf andere Adventures, was mich immer wieder zum schmunzeln bringt. Erinnert halt wirklich stark an die alten Klassiker aus den Anfängen der PC-Adventures. Die Rätsel sind für ein Spielen zwischendurch meiner Meinung nach genau passend vom der Schwierigkeit.

        Pocketgamer.co.uk bewertet es übrigens mit 8 von 10 Punkten. Ich bin jetzt nicht so der Englisch-Pro aber ich glaube, dass die es ähnlich resümiert haben.

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