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WWDC 2026: Das sind alle Neuerungen in iOS 27 und iPadOS 27

Endlich ist es offiziell

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iOS 27

Mit iOS 27 hebt Apple sowohl die künstliche Intelligenz als auch die Kindersicherung auf ein neues Niveau. Während Siri deutlich smarter wird und künftig komplexe Aufgaben über mehrere Apps hinweg erledigen kann, erhalten Eltern gleichzeitig wesentlich mehr Kontrolle darüber, welche Inhalte ihre Kinder sehen dürfen und mit wem sie kommunizieren können.

Besonders auffällig ist dabei, dass Apple den Fokus nicht nur auf neue Funktionen legt, sondern gleichzeitig Datenschutz und Sicherheit stärker in den Mittelpunkt rückt. Viele der neuen KI-Funktionen arbeiten direkt auf dem Gerät oder werden über Apples Private Cloud Compute verarbeitet. Nach Angaben des Unternehmens werden dabei keine Nutzerdaten gespeichert oder für das Training der Modelle verwendet.


Liquid Glass wird weiter verfeinert

Schieberegler unter macOS 27 Golden Gate

Auch am neuen Liquid-Glass-Design arbeitet Apple weiter. Während die grundlegende Designsprache erhalten bleibt, nimmt das Unternehmen zahlreiche Detailverbesserungen vor, die das Erscheinungsbild flexibler und individueller machen sollen.

Neu ist ein systemweiter Regler, mit dem Nutzer die Stärke des Glas-Effekts anpassen können. Wer den transparenten Look bevorzugt, kann das Design noch „flüssiger“ gestalten. Alternativ lässt sich der Kontrast erhöhen, wodurch Bedienelemente und Inhalte deutlicher hervorgehoben werden.

Spürbar mehr Leistung im Alltag

Neben optischen Anpassungen verspricht Apple auch deutliche Leistungsverbesserungen. Anwendungen sollen im Vergleich zu früheren Versionen bis zu 30 Prozent schneller starten. Dadurch reagiert das System insgesamt direkter und wirkt noch flüssiger.

Auch die Fotos-App profitiert von Optimierungen unter der Haube. Bilder erscheinen laut Apple bis zu 70 Prozent schneller in der Mediathek, was insbesondere bei großen Fotobibliotheken einen spürbaren Unterschied machen dürfte.

AirDrop wird zuverlässiger

Darüber hinaus verbessert Apple die Zuverlässigkeit von AirDrop. Dateiübertragungen sollen stabiler funktionieren und weniger häufig durch Verbindungsprobleme oder Unterbrechungen beeinträchtigt werden. Gerade bei größeren Dateien oder längeren Übertragungen soll sich dies im Alltag bemerkbar machen.

Kinder-Accounts werden deutlich flexibler

Kinder-Accounts in iOS 27

Eine der größten Neuerungen betrifft Familien und Kinder. Bislang mussten Kinder-Accounts meist direkt bei der Einrichtung eines Geräts erstellt werden. Mit iOS 27 können bestehende Benutzerkonten nun nachträglich in Kinder-Accounts umgewandelt werden.

Darüber hinaus erhalten Eltern wesentlich mehr Möglichkeiten, den digitalen Alltag ihrer Kinder individuell zu gestalten. Sie können künftig exakt festlegen, welche Inhalte sichtbar sein sollen und welche nicht. Gleichzeitig lassen sich Freigaben schrittweise erweitern, wenn Kinder älter werden oder mehr Verantwortung übernehmen.

Auch bei App-Downloads verschärft Apple die Kontrolle. Möchte ein Kind eine Anwendung installieren, muss zunächst eine Anfrage gestellt werden. Eltern können diese direkt über iMessage beantworten. Neue Funktionen wie „Ask to Browse“ und „Ask to Buy“ sollen den Freigabeprozess zusätzlich vereinfachen.

Mehr Kontrolle über Kontakte und Kommunikation

Nicht nur Apps, sondern auch neue Kontakte werden künftig stärker überwacht. Möchte ein Kind mit einer bislang unbekannten Person kommunizieren, benötigen die Kids zunächst die Zustimmung der Eltern. Damit geht Apple einen weiteren Schritt in Richtung digitaler Sicherheit. Insbesondere jüngere Nutzer sollen dadurch besser vor unerwünschten Kontakten geschützt werden.

Gleichzeitig erweitert Apple seine Schutzmaßnahmen gegen problematische Inhalte. Nacktbilder werden automatisch ausgeblendet – sogar während FaceTime-Anrufen. Zusätzlich erkennt das System Gewaltdarstellungen und blockiert entsprechende Inhalte.

Bildschirmzeit wird deutlich umfangreicher

Auch die Bildschirmzeit-Funktionen erhalten ein großes Update. Eltern können künftig nicht nur die tägliche Nutzungsdauer festlegen, sondern für jede einzelne App-Kategorie individuelle Zeitlimits definieren.

Zusätzlich lassen sich unterschiedliche Zeitpläne für verschiedene Tagesabschnitte einrichten. So können beispielsweise Werktage und Wochenenden getrennt verwaltet werden. Die gesamte Oberfläche der Bildschirmzeit wurde außerdem neu gestaltet und soll schneller zugänglich sowie übersichtlicher sein.

Siri AI: Apple Intelligence wird deutlich mächtiger

Siri-App auf dem iPad

Neben den Familienfunktionen steht vor allem die Weiterentwicklung von Apple Intelligence im Mittelpunkt von iOS 27.

Apple arbeitet dabei erstmals enger mit Google Gemini zusammen. Je nach Aufgabe können unterschiedliche Modelle genutzt werden, wobei die Verarbeitung entweder lokal auf dem Gerät oder über Apples Private Cloud Compute erfolgt.

Besonders spannend ist der neue personalisierte Kontext für Siri. Die Sprachassistenz kann sich künftig deutlich besser an frühere Interaktionen erinnern und Informationen aus verschiedenen Apps miteinander verknüpfen. Dadurch entstehen völlig neue Einsatzmöglichkeiten.

Fragt ein Nutzer beispielsweise nach einem Konzert, kann Siri erklären, wie Tickets gekauft werden können, den Verkaufsstart überwachen und anschließend automatisch daran erinnern. Gleichzeitig lassen sich passende Songs des Künstlers direkt über Apple Music starten.

Siri versteht endlich, was auf dem Bildschirm passiert

Eine der beeindruckendsten Neuerungen ist die Fähigkeit, Bildschirminhalte zu analysieren und zu verstehen. Siri erkennt künftig Objekte, Orte, Restaurants und andere Inhalte direkt auf dem Display. Dadurch kann die Assistentin deutlich intelligenter auf Anfragen reagieren.

Ein Beispiel: Auf dem Bildschirm erscheint ein Restaurant. Siri kann dieses erkennen, in Nachrichten nach Personen suchen, die bereits dort waren, und anschließend direkt die Navigation starten. Auch Fotos werden intelligenter verwaltet. Nutzer können Siri bitten, Aufnahmen vom vergangenen Wochenende zu finden und diese automatisch einer geteilten Fotomediathek hinzuzufügen.

Neue Siri-App erinnert an moderne Chatbots

Mit iOS 27 führt Apple außerdem eine komplett neue Siri-App ein. Sie erinnert optisch und funktional an moderne KI-Chatbots.

Nutzer können ihre Fragen entweder per Sprache stellen oder direkt eintippen. Gleichzeitig erhält Siri Zugriff auf systemweite Informationen sowie auf Apps, E-Mails und Nachrichten. Dadurch lassen sich Aufgaben wesentlich schneller erledigen als bisher.

Möglich wird dies unter anderem durch sogenannte App Actions. Sie erlauben Siri, Aktionen in Apps direkt auszuführen, ohne dass Nutzer die jeweilige Anwendung selbst öffnen müssen.

Natürlichere Stimme und Unterstützung für CarPlay

Auch bei der Sprachqualität hat Apple nachgelegt. Siri klingt künftig deutlich natürlicher und menschlicher. Darüber hinaus können Nutzer Geschwindigkeit, Ausdrucksstärke und weitere Eigenschaften der Stimme individuell anpassen.

Die Neuerungen beschränken sich dabei nicht nur auf das iPhone. Viele Funktionen werden auch in CarPlay sowie auf kompatiblen AirPods verfügbar sein.

Datenschutz bleibt zentrale Säule

Trotz der zahlreichen KI-Funktionen betont Apple weiterhin den Schutz persönlicher Daten. Das Unternehmen verspricht, dass keine Nutzerdaten gespeichert oder für das Training der Modelle verwendet werden. Gerade weil Siri künftig auf deutlich mehr Informationen zugreifen kann, dürfte dieser Aspekt für viele Nutzer eine entscheidende Rolle spielen.

Weitere KI-Funktionen in iOS 27

Apple Intelligence zieht sich durch nahezu das gesamte Betriebssystem und erweitert zahlreiche Apps um neue Funktionen. Besonders praktisch: Visual Intelligence ist nun direkt in die Kamera-App integriert. Nutzer können die Kamera auf Objekte, Orte oder Dokumente richten und sofort zusätzliche Informationen erhalten. Wer tiefergehende Fragen hat, kann direkt mit der neuen Siri-App nachhaken und die Unterhaltung fortsetzen.

Auch die bekannte „Look Up“-Funktion wird intelligenter. So lassen sich beispielsweise Rechnungen automatisch analysieren und Beträge bequem auf mehrere Personen aufteilen. Darüber hinaus erkennt iOS 27 Screenshots deutlich besser. Inhalte werden automatisch analysiert, indexiert und können später über die systemweite Suche wiedergefunden werden.

Apple Intelligence hilft außerdem beim Schreiben. Texte werden nicht nur in Apples eigenen Anwendungen verbessert, sondern auch in zahlreichen Apps von Drittanbietern automatisch auf Grammatik, Stil und Formulierungen geprüft.

Siri startet zunächst auf Englisch

Trotz der umfangreichen Neuerungen gibt es zum Start eine Einschränkung: Die neue Siri-KI wird zunächst ausschließlich auf Englisch verfügbar sein. Apple kündigt jedoch an, die Unterstützung weiterer Sprachen zeitnah nachzuliefern.

Safari wird deutlich intelligenter

Auch Safari profitiert massiv von Apple Intelligence. Offene Tabs können automatisch nach Themen gruppiert werden, wodurch die Übersicht insbesondere bei vielen geöffneten Webseiten deutlich steigt. Während des Surfens organisiert Safari Tabs sogar eigenständig und sortiert verwandte Inhalte automatisch zusammen.

Besonders spannend: Nutzer können sich mithilfe von Apple Intelligence sogar eigene Safari-Erweiterungen erstellen lassen. Statt Programmierkenntnisse zu benötigen, genügt eine Beschreibung dessen, was die Erweiterung leisten soll.

Passwörter, Nachrichten und Kalender profitieren ebenfalls

Die Passwörter-App erhält ebenfalls KI-Unterstützung. Künftig sollen mehrere Passwörter gleichzeitig aktualisiert werden können, ohne jede einzelne Webseite manuell besuchen zu müssen.

In der Nachrichten-App erkennt Apple Intelligence den Kontext von Unterhaltungen und schlägt passende Aktionen vor. Werden beispielsweise Termine oder Verabredungen erwähnt, kann das System automatisch Erinnerungen oder Kalendereinträge anbieten.

Passend dazu versteht die Kalender-App natürliche Sprache deutlich besser. Nutzer können Termine künftig in Alltagssprache formulieren, während die App automatisch Datum, Uhrzeit und weitere Informationen erkennt.

Auch Telefonate werden intelligenter. Spricht man beispielsweise mit einer Fluggesellschaft, kann Apple Intelligence wichtige Informationen wie Flugnummern oder Reisedaten erkennen und übersichtlich darstellen.

Apple Home wird smarter

Im Smart-Home-Bereich setzt Apple ebenfalls verstärkt auf künstliche Intelligenz. Benachrichtigungen verschiedener Geräte werden künftig sinnvoll zusammengefasst, sodass Nutzer weniger Meldungen erhalten und dennoch keine wichtigen Ereignisse verpassen.

Besonders spannend sind die Neuerungen für Überwachungskameras. Apple Intelligence analysiert den Inhalt von Videos, erkennt relevante Ereignisse und kann passende Aufnahmen automatisch zusammenführen. Zudem lassen sich Videoarchive künftig durchsuchen. Wer beispielsweise nach einer Paketlieferung sucht, kann gezielt nach entsprechenden Ereignissen suchen, statt stundenlang Aufnahmen durchzusehen.

Darüber hinaus unterstützt Apple Home endlich Kamerastreams und Aufzeichnungen in 4K-Auflösung. Bislang lag die Obergrenze bei 1080p.

Kurzbefehle werden einfacher denn je

Auch die Kurzbefehle-App erhält eine umfangreiche KI-Integration. Nutzer müssen künftig keine komplexen Automationen mehr manuell zusammenbauen. Stattdessen genügt eine Beschreibung in natürlicher Sprache. Apple Intelligence erstellt daraufhin automatisch den passenden Kurzbefehl und verknüpft die benötigten Aktionen.

Image Playground wird deutlich leistungsfähiger

Image Playground in iOS 27

Apples Bildgenerator erhält mit iOS 27 ebenfalls ein großes Upgrade. Bilder lassen sich nun noch einfacher über kurze Texteingaben erstellen.

Anschließend können die generierten Grafiken direkt per Sprache bearbeitet werden. Nutzer beschreiben einfach die gewünschten Änderungen, während Apple Intelligence die Anpassungen automatisch umsetzt. Auch einzelne Bildbereiche lassen sich gezielt verändern. Markierte oder eingekreiste Objekte können ausgetauscht, angepasst oder komplett neu gestaltet werden. Zusätzlich wird die Ausrichtung von Motiven einfacher steuerbar.

Die Technologie soll sich unter anderem für die Erstellung von Hintergrundbildern, Kontaktpostern und anderen personalisierten Grafiken eignen.

Fotos-App erhält mächtige Bearbeitungswerkzeuge

Die Fotos-App gehört zu den größten Gewinnern des Updates. Apples Clean-Up-Funktion wurde deutlich verbessert und liefert insbesondere bei komplexen Motiven wesentlich realistischere Ergebnisse.

Neu ist außerdem die Funktion „Extend“. Damit können Fotos über ihre ursprünglichen Grenzen hinaus erweitert und sogar Hintergründe angepasst oder komplett verändert werden.

Mit „Reframing“ geht Apple noch einen Schritt weiter. Nutzer können den Bildausschnitt nachträglich verändern oder sogar den Blickwinkel eines Fotos anpassen. Fehlende Bereiche werden dabei automatisch ergänzt.

Besonders bemerkenswert: Die Berechnung erfolgt direkt auf dem iPhone. Darüber hinaus funktionieren die Werkzeuge nicht nur mit neuen Aufnahmen, sondern auch mit älteren Bildern sowie Fotos, die ursprünglich mit anderen Kameras aufgenommen wurden.

Zuerst nicht in der EU

Wie erwartet: Die Neuerungen von Apple Intelligence und Siri kommen zum Start nicht bei uns auf iPhone, iPad und Mac. Der Grund: Die EU. Apple arbeitet aber mit Hochdruck daran, um alle Neuerungen auch auf Geräte in der EU zu bringen.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 4 Antworten

  1. Der letzte Absatz ist der Killer…iPhone mirroring funktioniert glaube ich immer nicht nicht bei uns obwohl diese Option bereits 1 oder schon 2 Jahre da ist?

    1. Gejammer ist das meiner Meinung nach nicht. Es wurde ja schließlich klar begründet und auch Lösungsvorschläge unterbreitet. Aber danke für den Link

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