Philips Hue: LED-Lampen mit dem iPhone steuern

24 Kommentare zu Philips Hue: LED-Lampen mit dem iPhone steuern

Licht mit dem iPhone oder iPad steuern? Neu ist diese Idee nicht. Philips geht jedoch einen Schritt weiter.

Steckdosen oder Lichtschalter lassen sich schon jetzt über das Internet und mit passenden Apps steuern. Gerade bei Lichtschaltern ist es dafür aber oft notwendig, Anpassungen an den Schaltern vorzunehmen und zusätzliche Elektronik einzubauen. Einfacher geht es mit dem Philips Hue, das in Kürze exklusive im Apple Store erhältlich und über eine dazugehörige Universal-App steuerbar sein wird.

Für einen Preis von 199 Euro erhält man ein Starter-Paket, das im wesentliche aus zwei verschiedenen Teilen besteht: Einer Smartbridge, die man mit dem eigenen Router verbindet, und drei LED-Lampem mit 600 Lumen. Der Clou: Die drei Lampen stellen eine drahtlose Verbindung zur Bridge her und lassen sich darüber mit über 16 Millionen Farben ansteuern. Zudem besteht die Möglichkeit, das System mit weiteren LED-Lampen zu erweitern (jeweils 69 Euro).

„Die Lampen können in allen denkbaren warmen und kalten Weißtönen leuchten und sie können genauso wie eine herkömmliche Glühbirne gedimmt werden. Gleichzeitig können die hue Lampen 16 Millionen verschiedene Farben erzeugen. Weil das System auf bis zu 50 Lampen erweiterbar ist, kann für jeden Raum in der Wohnung eine individuelle Farbstimmung kreiert und gespeichert werden“, schreibt Philips in seiner Pressemeldung.

Ebenfalls sehr interessant sind die Funktionen zur Zeitsteuerung. Man kann sich morgens sanft wecken lassen oder ein Licht rot leuchten lassen, wenn man den Bus zur Arbeit nehmen muss. Die Lampen lassen sich sogar über das Internet steuern – womit man sich in der dunklen Jahreszeit besser vor Einbrechern schützen kann.

Philips Hue macht jedenfalls einen richtig innovativen Eindruck, der in Zukunft mit weiteren Funktionen ausgebaut werden soll. Laut Hersteller ist des denkbar, die Lampen auf Videosignale des Fernsehers oder auf Sound aus der Hifi-Anlage reagieren zu lassen.

Wie genau sich das System schlägt, können wir bald hoffentlich selbst ausprobieren – unsere Anfrage auf ein Testmuster läuft bereits. Dann werden wir uns auf jeden Fall mit weiteren Eindrücken zurückmelden – und geben euch bis dahin ein kleines Video mit auf den Weg. Der einzige Nachteil, den ich bisher ausmachen konnte: Die Lampen lassen sich mit dem System anscheinend nur noch über die App und nicht mehr über den Lichtschalter steuern.

Kommentare 24 Antworten

    1. Teuer ist relativ. Wenn ich an die Ambilight von Philips denke, die nur eine kleine Ferbedienung bei hat und 129€ kostet, dann find ich das hier, vom Preis-Leistungsverhältnis, wesentlich besser und dazu viiiiel umfangreicher…

  1. Technik und Licht <3

    Wenn man genug Geld für sowas hätte würd ich sowas direkt kaufen. Die Idee mit der Warnleuchte etc. finde ich sehr praktisch, ebenso die genauen Farbeinstellungen 🙂
    Wird auf jeden Fall *gemerkt*! 🙂

  2. Trotzdem brauchs dafür unbedingt passende Lichtschalter. Wäre ja blöd, wenn man eine runter gedimmte Lampe nur mit nem Smartphone oder Pad bedienen könnte und Mitbewohner dann im Dunkeln sitzen.
    Ausserdem läuft bei dieser Umsetzung jede Lampe auf Standby ..

    1. Kann doch jeder bewohner die app installieren. Und wenn die Lampe 0,1 Watt stand by verbraucht, muss man wissen, ob man die technik haben möchte, oder nicht. Sind ja dann doch 3x 0,1=0,3x 24h=7,2 x365= 2628W :1000= 2,628 kwh x28 cent= 73,5 cent pro jahr die man opfern müsste…

      1. es geht nicht ums Geld .. ein Bier weniger im Jahr und das Ganze ist zehn mal bezahlt .. aber rechne das auf alle Bewohner in Deutschland .. da kannste alle Lampen auslassen und trotzdem hast nen riesigen unnötigen Energieverbrauch .. und dass jeder sich die App installieren kann ist doch Quatsch .. soll man Kinder und ältere Mitbewohner mit nem Smartphone ausstatten? Denken die immer dran, das der Akku geladen sein muss .. wir sind vielleicht noch jung, aber es gibt immer noch viele Menschen, die nicht mal ihren eigenen Fernseher bedienen können .. die verzweifeln schon, wenn bei „Bauer sucht Frau“ ne Updatemeldung eingeblendet wird .. und da braucht man nur auf OK drücken

  3. Wow, sehr interessanter Beitrag. Der Preis ist schon happig. Je nachdem wie die Lebensdauer der (LED?) Birnen so ist. Wird es nur die E27 Fassung wohl geben?

    1. Ich beobachte schon lange das LIFX Projekt. So wie die Phillips Anlage beschrieben ist, ist e bis auf die zusätzliche „Brigh“ absolut identisch.

      Zu der Lichtschalterfrage … Bei LIFX geht die Lampe beim aus-/ einschalten per Lichtschalter einfach in den letzten Zustand

  4. Dann hoff ich, dass ihr euren Test noch dieses Jahr durchziehen könnt, denn ab Januar muss ich entscheiden, welche Techniken der Moderne in meiner neuen Wohnung umgesetzt wird!

  5. Nur licht ist mir zu wenig, ich werde demnächst auf smarthome von RWE umsteigen, da kann ALLES mit der App. gesteuert werden. Nur das es noch teurer ist aber ich hoffe auf Preissenkungen im nächsten Jahr. 😉

  6. Klingt cool. Bin gespannt wann die bei uns im AppStore sind – im US-AppStore kann man die schon bestellen. Eigentlich komisch, denn ich dachte Philips ist ein europäischer Konzern!

  7. Wenn ich mir das Video anschaue, dann handelt es sich bei Hue nur um die leuchtmittel, die wohl in jede passende Lampenfassung gedreht werden. Das bedeutet auch, dass man sie mit dem Schalter ein- und ausschalten kann

  8. Hallo,
    bin auch sehr daran interessiert…….wann kann man die Lampen in Deutschland kaufen?????
    Zum Vergleich: meine Unterschrankleuchte in der Küche ist defekt, war heute im Baumarkt und eine LED- Lampe dafür hätte knapp 180, -€ gekostet!
    Hammer,,,, zum Vergleich dazu sind die Lampen doch schon fast ein Schnäppchen 

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