Revolut Junior: Ab sofort auch mit Apple Pay kompatibel

Teenager-Konto funktional erweitert

Revolut Junior wird von einem Elternteil eingerichtet und verwaltet, richtet sich an Kinder und Teenager im Alter zwischen 6 und 17 Jahren und unterstützt jetzt auch Apple Pay. Die Eltern verknüpfen das Junior-Konto mit dem eigenen Konto und können dieses mit Geld aufladen. Ein eigenständiges Konto gibt es also nicht, allerdings wird eine eigene Debitkarte ausgestellt.

Und ab sofort unterstützt auch Revolut Junior Apple Pay. Das Junior-Konto lässt sich aber nur dann in Apple Pay integrieren, wenn die Kids mindestens 16 Jahre alt sind. Diese Vorgabe kommt von Apple.


Tara Massoudi, Produktleiterin von Revolut Junior, erklärt:

Unsere Kundenbefragungen bestätigen, dass die jüngere Generation eine starke Präferenz für digitale Geldbörsen hat. Die Einführung von Apple Pay für Teenager vereinfacht das Bezahlen mit Revolut Junior und erhöht die Sicherheit der Transaktionen – zum Vorteil von Eltern und Kindern. Wir bewegen uns in Richtung einer bargeldlosen Gesellschaft und die Pandemie hat die digitalen Zahlungstrends noch weiter beschleunigt. Auch Sparschweine werden jetzt digital: Wir möchten Kinder damit vertraut machen.

Ziel solcher Konten ist es, dass Kinder und Jugendliche schon früh lernen mit Geld umzugehen. Über die Junior-App können alle Transaktionen eingesehen werden, die Kontrolle obliegt weiterhin den Eltern.

Das kostenlose Revolut Konto beinhaltet ein Junior-Unteraccount, beim Plus- oder Premium-Konto sind es zwei Accounts für zwei Kids. Wer bis zu fünf Revolut-Junior-Konten anlegen möchte, muss zum Metal-Konto greifen. Alle Details zum Junior-Konto gibt es hier.

‎Revolut Junior
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Entwickler: Revolut Ltd
Preis: Kostenlos
‎Revolut
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Kommentare 6 Antworten

  1. „Ziel solcher Konten ist es, dass Kinder und Jugendliche schon früh lernen mit Geld umzugehen“

    Mit 6 Jahren lernen diese Kinder bestimmt nicht, wenn das Geld, das sie ausgeben, virtuell irgendwo rumliegt, wie man mit Geld umgeht. Das ist viel zu abstrakt. In dem Zusammenhang versteht ein Kind unser Geldsystem nur mit Bargeld.

      1. Es geht mir doch nicht um „Bares ist Wahres“, sondern darum, dass es pädagogisch keinen Sinn macht, 6-Jährigen den Umgang mit Geld per Apple Pay bzw. Revolut beizubringen. Das ist schlichtweg Marketing. Ich selber nutze überall wo es geht Apple Pay.

      2. Ich kann natürlich nicht vorhersagen ob Du Kinder hast oder nicht, aber Guerkan4 hat vollkommen recht.
        In der Grundschule, ab Klasse 1 und damit ungefähr mit 6 ist der bargeldlose Zahlungsverkehr vollkommen irrational. Dort fängt man mit den Zahlen 1-20 an und sämtliche Übungen werden mit Äpfel, Bonbons etc. erklärt, weil Kinder mit Gegenstände lernen. Mein Sohn hat jetzt in der 2. Klasse das Thema „Geld“ und kann so langsam nachvollziehen wie sich der Alltag im Bezug auf Geld und Ware verhält. Natürlich weiß er, dass ich mit meiner Uhr irgendwie bezahle, aber wenn ich ihm 5 echte Euro am WE mit auf den Sportplatz gebe, dann weiß er was er hat und wieviel er damit anfangen kann.
        Das Problem bei Kartenzahlung und auch mit dem schicken Apple Pay (was ich fast nur noch nutze) ist die Gefahr, dass man den Überblick über sein eigentliches Guthaben hält.
        Ein Kind in dem Alter lernt mit Apple Pay erstmal überhaupt nichts anders als solange sein Gerät zu benutzen bis nichts mehr geht. Dann wird es fragen was los ist.
        Und es ist auch bekannt, dass selbst Erwachsene damit ziemliche Schwierigkeiten haben.
        Für Kinder bis 12 halte ich es für völlig mit Apple Pay um die Ecke zu kommen, weil gerade in den ersten Jahren Kinder Komplexität nur mit „Dinge“ erlernen. Natürlich muss man nach und nach die Kinder daran heranführen, aber doch nicht mit 6 Jahren. Übrigens halte ich es bis zur 3. oder 4. Klasse bedenklich, dass Kinder schon voll funktionsfähige Smartphones haben. Bei uns gibt es einen Konsens in der Grundschule unter den Eltern darauf zu verzichten (zumindest in der Schule). Mit der erweiterten Schule ist das dann okay. Und nahezu alle Eltern (mit Ausnahme der 4. Klasse) halten sich daran.
        Und ich wehre mich auch gegen den eventuellen Vorwurf, dass sei nicht mehr zeitgemäß. Kinder müssen lernen, in dem sie mit und in der Umwelt spielen. Die lernen Dinge auszutauschen, die der eine nicht mehr braucht, dafür aber der andere. Dafür gibt es tolle Schulaktionen wie Tauschtage. Wenn sie das dann mal kapiert haben, dann kann man auch ne Ebene höher gehen und ihnen virtuelles Geld erklären.
        STR

  2. Ich muss gerade an Apples Spot denken, wo Kids ganz selbstverständlich mit Apple Watch, iPad und dem dicksten iPhone rumflitzen aber noch in der Grundschule sind. Hm, da darf dann aber ein Apple Pay Konto nicht fehlen.

    Irgendwann müssen wie alten Säcke lernen, dass wir die Kids völlig falsch einschätzen. Fahrerlaubnis, Alkoholverbot, Warnhinweise auf Pharmaartikel und Kippen und Bankkonten ab 18 … alles Unsinn.

    1. Nee. Hat damit nix zu tun.
      Kinder lernen in dem ersten Jahren schlicht anders als Erwachsene. Daher ist der Spot vl lustig, aber das hat nichts mit alte Säcke vs Kids in der Neuzeit zu tun. Natürlich lernen und wachsen Kinder anders auf als früher, weil schlicht andere Einflüsse auf sie wirken.
      Aber unabhängig davon lernt ein Kind in der Regel ab 6 ordentlich Schreiben und Rechnen. Und ein Kinderhirn lernt aus seiner „echten“ Umgebung und kann nur schwer so etwas wie Apple Pay und Finanztransaktionen. Das ist schlicht nicht in dem Alter wirklich greifbar und gehört auch nicht an Kinder mit 6 Jahren.
      Auch wenn es in 100 Jahren nur noch Kryptowährung gäbe, dann sollte man in dem Alter die Geldgeschäfte prinzipiell den Eltern überlassen.
      Dagegen spricht natürlich nichts, den Kindern mit etwas „Greifbares“ wie aktuell Bargeld, den Weg zu weisen. Ich schicke meine Kinder auch mit Geld zum Bäcker, aber nur weil sie praktisch das von der Schule „erleben“ können. Trotzdem wissen sie noch nicht warum ich wegen meiner Arbeit wieviel Geld bekomme und wie man das einschätzt.
      Wir müssen noch heute dem kleinen erklären, dass man bei der Bank nicht unendlich viel Geld bekommt.
      Eine Bank und deren Aufgabe und Geschäfte werden 6 jährige auch in Zukunft nicht verstehen. Apple Pay hin oder her.
      Das Gehirn eines Kindes ist schlicht anders und lernt anders.
      Aber mei, jedes Elternpaar ist für die Erziehung seiner Kinder selbst verantwortlich. Nur sollte man dann nicht auf die Grundschulen einprügeln, wenn sie die Aktiengeschäfte der 7 jährigen Mia unterbindet, nur weil sie gerade meint den idealen Verkaufszeitpunkt gefunden zu haben 😉

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