Staubsaugerroboter: Nur mit Laserscan eine Empfehlung

Eine kleine Kaufberatung

Nein, der Staubsaugerroboter kann mit dem Laser nichts zerstören oder abschießen. Allerdings ist meiner Meinung nach ein Staubsaugerroboter nur mit Laserscann wirklich sinnvoll. Ich möchte das ganze gerne an einem Beispiel verdeutlichen.

Hier im Büro haben wir den MinSu Roboter von Gearbest im Einsatz. Dieser ist leider weniger intelligent, denn auf einen Laser haben die Macher verzichtet. Der Nachteil: Der Roboter fährt dumm durch den Raum. Und benötigt so einfach viel mehr Zeit für die Reinigung, die zudem nicht so effizient ist. Mit 160 Euro ist der MinSu-Roboter dafür aber sehr günstig.

Zum Vergleich: Im Büro haben wir zusätzlich den Vorwerk VR300 im Einsatz, der mit einem Laser ausgestattet ist. Bei der ersten Fahrt scannt der Roboter den Raum und erstellt einen Grundriss. Dabei werden auch alle im Weg stehenden Objekte erkannt und auf der Karte markiert. Ein Algorithmus berechnet dann den effizientesten Weg und der Roboter wird fortan intelligent euren Staub und Dreck aufsammeln. Mit 949 Euro ist der Vorwerk-Saugroboter in der Luxusklasse anzusiedeln.

Gerne möchte ich noch einmal auf den 360 S6 aufmerksam machen, der bei mir Zuhause gute Dienste verrichtet. Ohne möchte ich nicht mehr auskommen. Und auch der 360 S6 verfügt über einen Laser, damit die Reinigungsfahrten intelligent erfolgen können. Klickt euch noch einmal in meinen Testbericht für ausführliche Infos. Mit 310 Euro ist das Premium-Modell deutlich günstiger als der Vorwerk-Roboter.

Was ich sagen will: Wenn ihr euch für einen Staubsaugerroboter interessiert, investiert etwas mehr Geld und entscheidet euch für einen Roboter mit Lasescan. Nur mit einem Laser werdet ihr Freude mit eurem kleinen Helfer haben.

Während wir die oben gelisteten Staubsaugerroboter schon selbst ausprobieren konnten, möchte ich euch folgend noch mehr Roboter vorstellen, die ebenfalls einen Laser an Bord haben, von mir aber noch nicht ausprobiert wurden.

  • Roborock S50: Der Xiaomi-Sauger ist sehr populär und das nicht ohne Grund. Er ist zuverlässig, bietet viel Zubehör, reinigt gut und wird stetig aktualisiert. Kostet bei Gearbest aktuell 410 Euro.
  • Neato Robotics Botvac D7: Auch Neato hat mit dem Botvac D7 einen Saugroboter im Sortiment, der einen Laser an Bord hat. Zudem gibt es einen Alexa-Anbindung. Mit 569 Euro nicht ganz so günstig. 
  • Ecovacs Robotics Deebot 900: Für 394,93 Euro gibt es auch hier einen Laserscan für intelligente Fahrten. Auch hier ist eine App- und Alexa-Anbindung an Bord. 
  • iRobot Roomba i7: Mit 899 Euro ebenfalls recht kostenintensiv. Vorteil hier: Ihr könnt mehrere Räume und unterschiedliche Zeitpläne individuell einstellen. Natürlich mit Laserscan.

Die Frage an euch: Habt ihr einen Staubsaugerroboter im Einsatz? Welches Modell reinigt eure Wohnung? Seid ihr damit zufrieden?

Hinweis: Damit bei Bestellungen über Gearbest kein Zoll anfällt, wählt beim Versand immer „Priority Line“ aus.

Kommentare 42 Antworten

  1. Es tut auch der VR200. Der kostet knapp die Hälfte und macht genau das gleiche wie sein Nachfolger. Einziger Unterschied, er zeichnet keine virtuelle Karte in die App. Und ich kann keine NoGo Area eingrenzen, aufgrund Einschränkung des Mappings. Obwohl er das natürlich könnte aber dann gäbe es ja keinen Kaufanreiz ? für den VR300.

      1. So lange es Männer und Frauen gibt mach dir da mal keine zu großen Hoffnungen. Meine Frau musste über den Kommentar übrigens lachen uns sah ihn mit einem Zwinkern als Kompliment.

        1. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Menschen mit schwarzer Hautfarbe dürfen mitlerweile auch mehr als Sklaven sein. Da denke ich doch, dass Frauen auch mehr als nur als Hausrobotter angesehen werden.

          Sicherlich mag deine Frau darüber lachen. Es gibt aber genug Frauen, die gerne bei gleicher Leistung, gleiches Gehalt bekommen möchten. Und generell auch die gleichen Jobchancen wie Männer hätten. (Deine Frau womöglich ebenfalls) Denen hilft es nicht, wenn die Gesellschaft sie als günstige Putzkraft ansieht.

          Versteh mich nicht falsch, du meinst das ganz sicher nicht böse. Aber wenn man dafür kein Bewusstsein schafft, dann hemmt das den Fortschritt. Zumal es sicher auch Männer und Frauen gibt, die das Modell „Ehemann“ nutzen und der sicher auch saugen und mehr kann 😉

          1. Mir hat hier vor allem das Wortspiel von Modell und Model gefallen ✌️ Und nein, ich als Behindertenbetreuer verdiene nicht mehr als meine Kolleginen, und meine Frau in der Buchhaltung auch nicht weniger als ihre Kollegen. Mag sein das dies bei Managern oder so anders ist, jedoch in meinem Umfeld kenne ich keine Frau die aufgrund ihrer Weiblichkeit für die gleiche Zeit und Arbeit weniger verdient.

  2. Meiner Meinung nach geht in Sachen Preis Leistung immer noch nichts über den Xiaomi Mi Robot Vacuum.
    Technik wie ein großer und er leistet eine großartige Arbeit ?

    1. Sehe ich genauso: Der Xiaomi Mi ist im Moment unschlagbar in Sachen Preis/Leistung.

      Er ist gleich auf mit den im Artikel genannten (teureren) Robotern wenn nicht sogar besser – und günstiger!

      Ich würde den Xiaomi Mi V1 ohne Wischfunktion empfehlen.

        1. Weil er wirklich nur für kurz feucht durchwischen von kleinen Räumen gut ist. Der Mob kann kaum Schmutz aufnehmen und verteilt ihn einfach nur bei mehr als 15-20qm.

          Ich habe den V1 seit langem im Einsatz und er ist unschlagbar gut. Außerdem hatte ich den neuen Vorwerk 2 Wochen im Test bei mir und er hat sich dauernd verfahren, die Wohnung ist sehr verwinkelt. Xiaomi findet immer zurück und das „Premium Feature“ des Roborock wurde per Update auch für V1 nachgereicht: Ich kan auf der Karte einen beliebig großen Bereich in der Wohnung markieren und er fährt dort hin und saugt nur den angegeben Bereich. Zb nach dem Essen die Küchenzeile und den Bereich um den Esstisch. So kann man die Saugzeit bei Nedarf kurz halten, ohne dauerhaft gestört zu werden.

      1. Stimme euch voll zu.
        Ich würde niemanden ein anderes Modell empfehlen.

        Die Wischfunktionen egal von welchem Hersteller sind ein nettes Plus an verkaufsfördernden Punkten mehr leider (noch?) nicht. Mal schauen was die Zukunft bringt.

        1. Auch ich kann das bestätigen. Erst 2jahre neato im Einsatz gehabt und seit fast 2jahren xiaomi der 1.generation. Nie mehr ohne. Wish Funktion der 2. Generation ist Spielerei. Gutes Update mit zoned cleanup gab es zum Glück auch zur 1. Generation.

  3. Der Roomba hat keinen Laser! Er hat eine Kamera. Und die ist für die Navigation genauso zuverlässig wie der Laser.
    Roboter mit Kameras sind etwas flacher und kommen besser unter Sofas etc. dafür können Roboter mit Laser in absoluter Dunkelheit navigieren.

    1. Bezweifle ich das generell Roboter mit Kamera flacher sind.

      Der oben bereits erwähnte Xiaomi Mi (V1) dürfte es mit Laser unter fast alle Sofas schaffen.

  4. Und wer macht unter dem Tisch (Auchtung Stühle) und auf den Teppichinseln sauber? Und was wenn ein Kabel oder Wauwiesis Spielzeug im Weg liegt? Am Ende muss dann doch wieder der gute Alte Säugling ran.
    Diese Robots sind m.M.n. nicht mehr als ein Nerdspielzeug ohne echten Mehrwert – ausgenommen man lebt in der Hängematte und will den Boden unter sich von Staub befreien.

    1. Hast Du mal einen Roboter getestet?! Mein Xiaomi Mi fährt super unter dem Esstisch mit 6 eng gestellten Stühlen durch ohne hängen zu bleiben.

      Über den großen und nicht gerade niedrigen Wohnzimmerteppich schafft er es auch. Und das meiste Katzenspielzeug schiebt er vor sich her ohne es zu fressen.

      Kabel liegen meist an der Wand entlang wo sie nicht stören. Da wo es mehrere sind, hab ich sie in ein Kabelkanäle gepackt was schöner aussieht.

    2. Habe insgesamt fast 200qm zu saugen, leider nicht alles auf einer Ebene, aber selbst mir ab und zu umsetzten ist es eine Wahnsinnserleichterung. Klar man sollte nicht zu viel rumliegen haben, aber wenn man nen Katzenspielzeug rumliegt oder so ist kein Problem. Nur sowas wie Socken kann halt zum Blockieren führen. Um Stühle etc saugt er sehr gut rum. Wenn der Platz natürlich nicht reicht, dann lässt er den Bereich halt aus. Bei nem Großputz stelle ich deswegen die Stühle hoch. Beim normalen wöchentlichen Saugen lass ich ihn einfach fahren und setzte ihn dann von Raum zu Raum. Aber besser drei vier mal umsetzten als eine Stunde selber saugen.

  5. Wie macht ihr das bei mehreren Räumen?

    Ständig alle Türen offen lassen, damit der Roboter in jedem Raum kommt, kann auch keine Lösung sein. (Außer man heizt nie)

    Oder setzt ihr den wirklich alle täglich um? Heute Wohnzimmer, morgen Schlafzimmer?

    1. Wir saugen ein Zimmer nach dem anderen, das große Wohn/Esszimmer meist, wenn wir außer Haus sind.
      Haben den VR200 und möchten ihn nicht mehr missen

    2. Wenn die geplante Fahrt ansteht die Türen offen lassen. Dann noch bissle aufräumen (zwei Kids und zwei Katzen) und wenn jemand von uns nach Hause kommt werden die Türschließer wieder aktiviert.

      Für den 2. und dritten Stock wird er zu seiner Arbeit getragen, war bisher zu geizig noch mehr anzuschaffen.

      Er reinigt bei uns 3 mal die Woche unten und nach Bedarf tragen wir ihn hoch.

      Der normale Staubsauger kommt fast ausschließlich für größere Putzaktionen zum Einsatz. Der Mi V1 leistet eine wirklich grandiose „Grundreinheit“.

      Man muss allerdings seine Bude schon ein wenig Saugersicher gestalten. Das Merk man bei der ersten Fahrt wo es klemmt.

      Ist jetzt doch mehr Text geworden als die reine Antwort 😉

  6. Ich habe in meiner 60qm-Wohnung den Deboot 79s einer ohne Laser. Er navigiert zwar ziemlich planlos – saugt aber trotzdem ganz gut.
    Ich persönlich brauche keinen anderen…

  7. 1. Proscenic 790T: 1,5 Jahre sehr zufrieden wenn auch er Wüst durch die Gegend fuhr. Selbst eine Nachrüstung mit Alexa Chip habe ich durchgeführt. Leider fuhr er plötzlich ständig ungefragt einfach los. 229 Euro
    2.Ersatz irobot roomba 671: hochgelobt meiner Meinung nach Müll. Fuhr sich ständig fest trotz hinzugekaufter Wall. Komplett mit Wall 350 Euro
    3.Ecovacs Robotics Deebot Ozmo 930. Diesen Roboter kann ich empfehlen. Mit Laser Technik. Dank virtueller Wände wunderbar steuerbar. Leider mit 500 Euro nicht der günstigste.

  8. Ich habe seit kurzem den xiaomi Roborock S50 und bin super zufrieden. Wir haben 97qm, zwei kleine Kinder und zwei Katzen. Er fährt einmal am Tag und es ist Wahnsinn, wie voll der Staubbehälter trotzdem ist. Unseren sehr hohen Teppich schafft er nicht und eine zone im Kinderzimmer, wo viel Spielzeug rumliegt packt er auch nicht, daher habe ich die Bereiche in der App abgegrenzt und das klappt einwandfrei. Ich sauge nur noch 1mal in der Woche oder in 1,5 Wochen mit dem normalen staubsauger.

  9. Würde das nicht so pauschal sagen. Bei uns fahren iLife A4, iLife V7s und Roborock S55. Alle haben ihr Vor- und Nachteile. Der S55 ist natürlich schneller fertig mit der Reinigung, jedoch kommt er überall nur 1x vorbei, Krümel die er mit der Seitenbürste wegschießt werden also nicht aufgefangen, wohin gegen die iLifes oft an derselben Stelle fahren und daher auch vergessene Krümel mitnehmen. Und der iLife A4 ist so flach dass er überall drunterkommt. Der Roborock S55 hingegen bleibt unter Sofas und Küchensockeln hängen mit seinem Laserscanner. Die oben angesprochenen Defizite eines Lasergerätes könnte man aber mE wett machen wenn es eine Option gäbe „wenn du noch Akku hast fahr überall 2mal entlang, beim zweiten Mal aber mit 10cm Versatz“. Wir merken deutlich die Generationen-Unterschiede zwischen den iLifes und dem Roborock. Die iLifes sind deutlich wartungsintensiver, die Hundehaare hängen in jeder Ritze und verstopfen gern auch mal die Bürsten. Das ist uns mit dem Roborock noch nie passiert.

    1. Marcus, wenn dich das Wegschießen von Krümmel so stört. Lass ihn doch einfach zweimal hintereinander losfahren. Lässt sich in der App einrichten. Übrigens fährt er mit Versatz.

  10. Habe in den letzten Tagen einige Roboter in meinem Haus begrüßen dürfen. Letztendlich bin ich auch bei dem VR300 gelandet. Jedoch bin ich mit seiner Navigation und den Reinigungsmodis nicht zu 100 Prozent zufrieden. Auf dem Teppich fährt er sich fest (Bürste blockiert), reinigt in 4X4 Meter Segmenten, bei manuellem Start werden die No-Go-Lines nicht berücksichtigt, fährt sich auf den Füssen der Schwingstühle fest, wenn er über 30 cm versetzt wird, kennt er seine Position nicht mehr, eingeben der Reinigungsbereiche nicht möglich. Also auch ein Roboter für 949,- Euro ist nicht fehlerfrei, kostet nur viel geld….

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