Technik-Blog mit dem Dyson V11 Outsize: Hier ist alles größer

Wie machen sich die Änderungen im Alltag bemerkbar?

Vor ein paar Tagen habe ich einen Anruf von Dyson erhalten. Leider wurde mir kein neues smartes Produkt mit App-Steuerung angeboten, sondern die Frage gestellt, ob ich mir den neuesten Staubsauger des Unternehmens näher ansehen möchte. Und das ist der Dyson V11 Outsize, eine ganz besondere Variante des Testsiegers der Stiftung Warentest.

So neu ist der V11 Outsize allerdings gar nicht, denn in den USA ist er bereits seit einigen Monaten auf dem Markt. Kein Wunder, schließlich soll ja im Land der unbegrenzten Möglichkeiten alles etwas größer sein. Und genau das ist auch beim neuen Staubsauger der Fall. Genauer gesagt geht es um zwei bestimmte Bauteile des V11, auf die ich in diesem Artikel schon einmal einen genauen Blick werfe.


Dyson V11 Outsize bekommt größere Bodendüse

Los geht es mit der Bodendüse. Diese ist nun 25 Prozent breiter und deckt damit direkt mal 32 Zentimeter ab. Das ist schon ordentlich und soll so eine noch schnellere Reinigung ermöglichen. Das klingt zunächst einmal auch vollkommen plausibel, immerhin deckt man ja mit jedem „Zug“ einen größeren Bereich ab.

Ob man damit aber überall schneller ist, das wage ich zum aktuellen Zeitpunkt noch zu bezweifeln. Klar, auf einer Autobahn ist man mit einem Porsche ziemlich schnell unterwegs, in der Stadt findet man mit einem Twingo aber vielleicht schneller eine Parklücke. Und so sieht es auch beim Dyson V11 Outsize aus: Auf freier Fläche kann man ordentlich Gas geben – zischen den Beinen von Esstisch und Stühlen habe ich aber schnell gemerkt, dass die große Düse auch etwas unhandlicher ist.

Deutlich weniger Wege zur Mülltonne erforderlich

Mit der anderen Änderung kann ich mich auf jeden Fall anfreunden, das weiß ich bereits nach wenigen Tagen mit dem Gerät. Der Staubbehälter ist 150 Prozent größer geworden. Das klingt gar nicht mal so viel, wir sprechen hier allerdings von einer Volumen-Steigerung von 760 auf 1.900 Milliliter. Ich habe in der Vergangenheit ehrlicherweise nicht darauf geachtet, wie oft ich den Behälter meines V11 geleert habe, er ist aber auf jeden Fall immer randvoll. Vielleicht sind es zwei Wochen, bis ich dann doch mal den Weg zum Mülleimer finde. Mit dem Outsize wäre das erst nach fünf Wochen erforderlich.

Natürlich haben diese ganzen größeren Bauteile auch einen Nachteil: Sie wiegen etwas. Das Gewicht steigt von 2,97 auf 3,5 Kilogramm und ich kann euch an dieser Stelle ganz klar sagen: Wer bisher mit einem klassischen Bodenstaubsauger unterwegs war, wird den Dyson am Anfang definitiv als zu schwer empfinden. Ohnehin ist er ja einer der schwersten seiner Gattung. Nach V6, V10 und V11 kann ich euch nun beim V11 Outsize aber sagen: Daran gewöhnt man sich.

Soweit jedenfalls mein erster Eindruck des Dyson V11 Outsize. Weitere technische Details und einen Blick auf das mitgelieferte Zubehör bekommt ihr direkt beim Dyson im Online-Shop, wo ihr die Neuerscheinung für 699 Euro bestellen könnt. Ich werde nun erst einmal ein paar Wochen saugen und mich dann mit weiteren Eindrücken melden.

Dyson V11 Outsize

Die Saugkraft eines Dyson V11 Staubsaugers mit einer 25 Prozent breiteren Bodendüse zur Abdeckung einer größeren Fläche und einem 150 Prozent größeren Staubbehälter für längeres Reinigen zwischen Behälterentleerungen. Passt die Saugkraft und Laufzeit intelligent an die Bodenart an. Für die gründliche Reinigung Ihres gesamten Zuhauses. Konstant hohe Saugkraft. Statusinformationen in Echtzeit auf dem LCD-Display geben einen noch besseren Überblick über die Reinigung.

699 EUR

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Kommentare 3 Antworten

  1. Nein, einfach einschalten. Boost Modus auswählen und los geht es 😉 Wobei der normale V11 schon schwer ist daher kann ich mir nicht vorstellen das sich irgendwer einen Outzize holt. Es sein den man ist 2m groß und hat Arme wie Hulk.

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