Rocketbook Everlast: Das wiederverwendbare Notizbuch mit App-Anbindung

Heute möchte ich euch das Rocketbook vorstellen – passend zum (anstehenden) Schulstart nach den Sommerferien.

rocketbook everlast

Die Crowdfunding-Kampange von Rocketbook ist komplett an mir vorbeigegangen. Bei Indiegogo haben die Macher 2,7 Millionen US-Dollar erzielt, bei Kickstarter weitere 1,8 Millionen US-Dollar. Das Projekt ist also finanziert und das Rocketbook seit mehr als einem Jahr am Markt vertreten. Mir wurde die Version Rocketbook Everlast zum Testen angeboten, meine Eindrücke findet ihr folgend.

Rocketbook Everlast ist ein wiederverwendbare Notizbuch, denn ihr könnt alle 36 Seiten des Collegeblocks wieder löschen. Ihr müsst aber zwingend mit einem FriXion-Stift schreiben, damit ihr die Seiten später auch mit einem feuchten Tuch wieder von der Tinte befreien könnt. Ein schwarzer FriXion-Tintenroller wird mit dem Heft geliefert, weitere Stifte, unter anderem auch in verschiedenen Farben, können nachgekauft werden. Ein 12-Set kostet zum Beispiel 14,16 Euro

Rocketbook Everlast kann wiederverwendet werden

Das Rocketbook Everlast ist gepunktet statt liniert oder kariert und somit universell einsetzbar. Das Schreibgefühl ist gut, das Papier an sich ist leicht beschichtet. Wenn ihr eure Mitschrift beendet habt, könnt ihr euer Notizbuch schnell und einfach digitalisieren. Mit der Rocketbook-App, die kostenlos für iPhone und iPad verfügbar ist, lassen sich alle Seiten scannen und digital ablegen.

rocketbook everlast ios

Gut gelöst: Am unteren Rand jeder Seite gibt es sieben verschiedene Icons. Jedem Icon kann ein individueller Speicherort hinzugefügt werden. Beim Scan erkennt die App das Kreuz und speichert das Dokument automatisch am richtigen Ort. Unterstützt werden Google Drive, Evernote, Dropbox, OneNote, OneDrive, Slack, box, iCloud, E-Mail und SMS. In der App können dann weitere Details definiert werden.

Rocketbook App
Rocketbook App
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Ihr könnt festlegen, ob das Dokument als PDF oder JPEG gespeichert wird, ob ihr Mehrfachscans zulassen wollt und ob ihr die Auto-Send-Funktion aktivieren möchtet. Dann wird das Dokument sofort nach dem Scan an den entsprechenden Ort gesendet – ohne Vorschau und ohne manuelles Bestätigen.

rocketbook app

In der Rocketbook-App werden alle Dokumente in einer „History“ gesichert, können sortiert und durchsucht werden. Für den jeweiligen Dateinamen können Template verwendet werden, zum Beispiel das aktuelle Datum oder die Uhrzeit des Scans.

Wenn ihr also all eure Seiten gescannt und digital abgelegt habt, könnt ihr die Seiten reinigen. Damit wirklich keine Reste übrig bleiben, sollte die Tinte nicht länger als ein Monat auf dem Papier verbleiben. Außerdem solltet ihr das Notizbuch nicht in der Sonne liegen lassen, denn dann kann die Tinte ausbleichen, legt man das Buch dann in das Eisfach, kann man diesen Vorgang rückgängig machen.

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Mit dem Rocketbook Everlast können Schüler und Studenten ihren Alltag meistern, aber auch für Meetings, schnelle Notizen, Mindmaps und Co. eignet sich das Rocketbook sehr gut. Das Rocketbook könnt ihr unendlich lange benutzen und müsst keinen neuen Collageblock mehr nachkaufen. Eine Zettelwirtschaft wird vermieden, da alles schnell gescannt werden kann. Durch die kleinen Icons, lässt sich alles einfach sortieren.

Rocketbook Everlast kostet in der Größe A4 39,99 Euro und beinhaltet das Notizbuch, ein Mikrofasertuch und einen schwarzen Stift. Nur heute könnt ihr das Notizbuch mit schwarzem Deckel für nur 31,99 Euro bei Amazon kaufen.

Zum Abschluss ein Vergleich: Ja, das Rocketbook Everlast ist ziemlich praktisch. Natürlich kann man weiterhin normale Notizbücher verwenden und die Seiten manuell scannen, zum Beispiel mit Scanbot oder Scanner Pro. Allerdings könnt ihr die beschriebenen Seiten nicht löschen und erneut verwenden.

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211 Bewertungen
Rocketbook Everlast Wiederverwendbares Dotted...
  • WELTPREMIERE: Die Einführung der weltweit ersten unendlich wiederverwendbaren Notebook - 36 wiederverwendbaren Seiten wischen mit einem feuchten Tuch ab, wenn sie mit Pilot FriXion Stiften verwendet...
  • 2 GRÖSSEN JE NACH DEINEM BEDARF: Wave gibt es in der Executive- und Letter. Executive ist 15.2 x 22.3 groß und entspricht damit in etwa A5 (148 x 210 mm). Die Letter ist 21.6 x 27.4 cms und...

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Kommentare 13 Antworten

  1. Ich interessiere mich schon länger für das Rocketbook habe aber immer noch nicht den Vorteil gegenüber einem normalen Block und Einsatz einer Scanner-App verstanden.

    Notizblöcke sind doch wesentlich günstiger als die Spezialstifte die ich benötige und die „normalen Notizblöcke“ kann ich ja mit allen möglichen Stiften nutzen und dann auch einscannen.

    Wenn dann doch lieber gleich die Notizen aufm iPad mit dem Pencil erstellen.

    1. Hm naja auf einem normalen Block kann ich auch mit einfachsten Stiften schreiben. Hier benötige ich Spezialstifte und dann ja wahrscheinlich auch noch in verschiedenen Farben. Ob das soviel umweltschonender ist bezweifle ich.

  2. Für was hier eine Crowfounding Kampagne benötigt wurde ist das einzigste was sich mir nicht erschließt. ^^

    Das ist ein Whiteboard im Mini Format und mehr nicht.
    Die eigentliche Entwicklung lag bei den Herstellern der Stifte, welche im übrigen gar nicht so teuer sind.
    Gerade die Magic Stifte deren Farbe bei Hitze verschwindet und bei Kälte wieder kommt gibt es schon länger und können mit jedem normalen Papier verwendet werden.

    Eigentlich ist das alles, rein vom Gedanken das geschriebene zu Digitalisieren, Quatsch und kein bisschen umweltfreundlich.
    Schaut euch mal die Chemie in den Stiften an … Wisch und Weg? Nee eben nicht. Der Dreck hängt im Tuch und von da in die Umwelt.
    Lieber gleich eine der zahlreichen Notizapps nutzen, am besten mit Stift und Handschrift Erkennung.
    Geht schneller und sauberer.

  3. Der Sinn erschließt sich mir auch nicht.

    Am Ende muss ich ein Spezialstift nutzen und die Seiten manuell scannen.

    Häää? Wo ist da der Vorteil? Einfach Block kaufen, jeden Stift nutzen. Danach scannen und ins Altpapier.

    Interessant wäre gewesen, wenn das geschriebene mit einem Sync automatisch digitalisiert werden würde. Aber so, da gebe ich Cofrap recht, ist das ein Whiteboard.

  4. Also ich habe das Rocketbook und finde es eine sehr gute Lösung. Das Papier ist tatsächlich wesentlich dicker und es macht sehr viel spaß seine geschrieben Unterlagen sauber ablegen zu können.
    Ich kann es jedem empfehlen der gerne schreibt, denn die Pilot Stifte laufen sehr gut über das Papier, und der seine Sachen gerne beisammen hat.

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