Timing 2 für Mac: Zeiterfassungs-Tool verfügt nach Update über eine Blacklist-Funktion

Es ist gerade einmal einen Monat her, dass wir über die Neuerscheinung Timing 2 für den Mac berichteten. Nun gibt es weitere Neuigkeiten zu vermelden.

Timing 2 2

Webdesigner, Journalisten oder andere Freiberufler sowie Selbständige, aber auch Studenten oder andere Berufsgruppen können von einer Anwendung wie Timing 2 profitieren. Die Mac-App kann von der Website des Entwicklers heruntergeladen und 14 Tage lang ausprobiert werden, danach lässt sich die App in drei Paketen (Productivity für 29 Euro, Professional für 49 Euro und Expert für 79 Euro) im Webshop erstehen. Timing 2 ist ab OS X El Capitan zu nutzen und unterstützt auch macOS Sierra.

Um die Arbeit mit Timing noch produktiver zu gestalten, liegt die Mac-Anwendung seit Mitte Mai 2017 in Version 2.0 vor. Der deutsche Entwickler Daniel Alm hat dabei nicht nur das Interface optisch an das aktuelle macOS angepasst, sondern auch viele kleine Neuerungen implementiert. So gibt es in Timing 2 eine Zeitleiste, die dem Nutzer anzeigt, mit welchen Aufgaben der Tag verbracht worden ist. Auch gibt es automatische Vorschläge, um komplette Zeitblöcke gleichzeitig zuzuordnen.

Besonders interessant ist ein weiteres kleines Feature: Das Produktivitäts-Tracking im übersichtlichen neuen Dashboard gibt an, zu welchen Zeiten man am besten arbeiten kann bzw. in der Vergangenheit am erfolgreichsten gearbeitet hat. Ein eigener Produktivitäts-Score gibt zudem an, ob man die Arbeit hat schleifen lassen oder richtig produktiv gewesen ist – Prokrastination adé. Zu den weiteren Neuerungen von Timing 2 zählen erweiterte Suchfunktionen für Aktivitäten, automatische Gruppierungen von Aktivitäten und eine Unterstützung für weitere Mac-Anwendungen, beispielsweise Apples Nachrichten, Slack, Skype und Final Cut Pro.

Aktivitäten-Import aus Tyme und OmniFocus via AppleScript

Timing 2 1

Mit dem gestrigen 12. Juni 2017 hat Entwickler Daniel Alm seiner Mac-App nun ein weiteres Update spendiert und Timing 2 nun auf Version 2.1 gebracht. Im Zuge dessen gibt es einige praktische Neuerungen, die auch wir nicht unerwähnt lassen wollen. Besonders nützlich ist eine neue Blacklist-Option, mit der der Nutzer das automatische Tracking von bestimmten Aktivitäten oder auch gleich ganze Apps blockieren kann. Möchte man beispielsweise nicht aufgeführt bekommen, wie viel Zeit man am Tag im Browser Safari verbringt, kann dies in Timing 2.1 problemlos eingerichtet werden.

Ebenfalls neu ist eine Möglichkeit, Projekte über AppleScript zu erstellen und damit auch Aktivitäten aus Anwendungen wie Toggl, Tyme oder OmniFocus zu importieren. Damit wird das Arbeiten mit Timing 2 noch simpler gestaltet, sollte man von einer anderen App auf diese Lösung wechseln.

Auch weitere Verbesserungen haben Einzug in Timing 2.1 gehalten: So gibt es nun unter anderem Pinch-to-Zoom-Gesten in der Timeline, ein erweitertes Browser-Tracking für Safari und Vivaldi samt Erkennung der aktuellen Website-URL, zusätzliche Shortcuts zum Erstellen von neuen Projekten, neue Auswahlmöglichkeiten für Starttage von Projekten, eine Standard-Aktivität von 25 Minuten im Startscreen als Pomodoro-ähnliche Tracking-Option und ein Support für die Touch Bar der neuen MacBooks. Das Update auf v2.1 steht allen Nutzern der Mac-App kostenlos zur Verfügung.

Kommentare 2 Antworten

  1. Ich wette, dass viele User meinen solch Tool nicht brauchen zu müssen. Das wären dann jene, die es mal versuchen sollten – zumindest wenn sie selbst für ihren Unterhalt aufkommen müssen. Gerade FB-, WA- oder Surfsuchtis würden sich wundern was da täglich an GELD verloren geht.
    Unser Chef hat leider nicht Eier seinen Technikern ein Zeitmanagement aufzuerlegen. Er hat Angst, dass die Jungs das Vertrauen verlieren. Aber das sind Diskussionen, die man schon seit Jahren führt und eine Lösung ist nicht in sicht. Wenn jeder so ein Tool für sich nutzen würde, könnte jeder selbst seine Stärken und Schwächen finden. Und ohne Chef im Rücken.

  2. Das sieht echt mal nach einem schönen Programm aus.
    Wäre ich Selbstständig und würde am Mac arbeiten => Das wäre genau mein Ding

    Für den privaten Gebrauch bzw. als smarte Lösung um meine Projektstunden auf der Arbeit aufzuteilen leider nicht sinnvoll…

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