Twinkly Squares: Erster Eindruck der neuen LED-Panels

Je mehr, desto beeindruckender

Im Laufe des Septembers sollen die Twinkly Squares auf den Markt kommen. Falls ihr auf der IFA in Berlin wart, habt ihr die smarten LED-Panels vielleicht schon live in Aktion gesehen. Noch vor dem Marktstart hatte ich die Gelegenheit, mir die Twinkly Squares selbst genauer anzusehen. Heute möchte ich euch von meinen ersten Eindrücken berichten.

Falls euch die Twinkly Squares interessieren, könnt ihr sie schon jetzt vorbestellen. Click-Licht hat alle drei Pakete bereits gelistet: Ihr bekommt das Starter-Set mit einem Master-Panel und fünf weiteren Modulen für 249,99 Euro. Zudem gibt es eine Erweiterung mit drei LED-Panels für 99,99 Euro sowie ein einzelnes Master-Modul für 49,99 Euro. Der Startschuss soll nach aktuellen Informationen im September erfolgen, ein genaues Datum kann ich euch nicht nennen.


So werden die Twinkly Squares montiert

Die einzelnen Twinkly Squares sind 16 x 16 Zentimeter groß und rund 3 Zentimeter tief. Jedes Panel verfügt über 64 LEDs mit einer Größe von jeweils 2 x 2 Zentimeter. Jede einzelne LED kann einzeln angesteuert werden und wie man die verschiedenen Panels miteinander verbindet oder ausrichtet, das spielt keine Rolle. In der Twinkly-App kann das Layout, genau wie schon bei den Lichterketten, einfach mit der Kamera kartiert werden.

Beim Auspacken der einzelnen Panels habe ich zunächst einen Schreck bekommen. Anders als bei ähnlichen Produkten, wie etwa den Nanoleaf Shapes, ist kein doppelseitiges Klebeband zur Wandmontage enthalten. Stattdessen gibt es eine Bohrvorlage, bei der vier Löcher pro Panel eingezeichnet sind. Muss ich nun also 24 Löcher für mein Starter-Set in die Wand bohren?

Vermutlich nicht. Denn die einzelnen Elemente der Twinkly Squares werden nicht nur mit Kabel miteinander verbunden, sondern auch mit kleinen Halterungen. Das ist so fest, dass man das ganze Konstrukt mit der Hand hochheben und an einem Element festhalten kann. Ich gehe davon aus, dass ähnlich wie bei einem normalen Bild, zwei Schrauben an der oberen Seite ausreichen dürften. Hier werde ich aber noch einmal beim Hersteller in Erfahrungen bringen, was genau empfohlen wird.

Ein wenig herumgespielt habe ich mit den Twinkly Squares auch schon. Der Hersteller liefert in der App bereits kleine Artworks mit, außerdem kann man auch eigene Animationen und Effekte erstellen. Sogar Text oder auch GIFs lassen sich einfügen. Wer möchte, kann aber auch jede einzelne LED mit einer eigenen Farbe versehen.

Ich bin schon schwer angetan von den Twinkly Squares, vor allem weil zu einem späteren Zeitpunkt noch Widgets mit Wetterdaten, Uhrzeit oder sogar Mitteilungen hinzugefügt werden sollen. Allerdings befürchte ich, dass man gerade für eine ordentliche Anzeige von Schrift kaum mit den sechs Elementen aus dem Starter-Set auskommen wird. Ein oder gar zwei Erweiterungen-Sets würden sicherlich deutlich mehr Möglichkeiten bieten.

Twinkly Squares

ab 49,99 EUR

Anzeige

Kommentare 8 Antworten

  1. Bin auch sehr interessiert. Werde aber noch abwarten, wie sich alles entwickelt.
    Gerade als Deko mit Info-Funktionen direkt über dem TV wäre bei mir der Platz meiner Wahl.

    1. An einen Master kann man 15 Panels anschließen, also 16 insgesamt. Du kannst aber noch mehr zu einem „Bild“ zusammenfassen, nur dann eben mit zusätzlichen Mastern.

  2. Auf der Twinkly Webseite war mal eine ganz Wand damit bepflastert, die ich mal flott kalkuliert hatte. Ich ging von 50,- pro Stück aus und kam auf rund 18.000EUR (!). Nice.

    Ich habe da auch Lust drauf. Auf deren Webseite steht, dass es am 15.9.2022 losgeht.

    Ich würde die Befestigung mittels Metallstreifen an der Wand und Magneten am Panel umsetzen. Nur mit doppelseitigem Klebeband ist mir zu einmalig und Dübeln zu aufwendig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Copyright © 2022 appgefahren.de