Wetter-App auf dem iPad: Dieses Konzept zeigt das, was uns allen fehlt

Designer Timo Weigelt mit hübschem Projekt

Niemand weiß so richtig warum, aber bisher hat Apple es noch nicht geschafft, eine native Wetter-App für das iPad zu veröffentlichen. Mit den Widgets für den Homescreen ist es immerhin möglich, entsprechende Wetterdaten und Vorhersagen auf das Display zu bringen. Genauere Daten erhält man auf dem Apple-Tablet aber nur, wenn man eine Webansicht durch Antippen des Widgets öffnet. Auf eine richtige Anwendung mit kompletten Wetter-Infos, Radar-Ansichten und mehr warten wir aber weiterhin.

Ein tolles Konzept des Berliner Designers Timo Weigelt zeigt Apple nun eindrucksvoll auf, wie eine solche Wetter-App auf dem iPad aussehen könnte. Es ist nicht das erste Mal, dass sich jemand an einem solchen Projekt versucht hat. Gegenüber dem Team von 9to5Mac erklärte Weigelt jedoch, dass sich viele dieser Konzepte nicht an Apples Design-Vorgaben halten würden und demnach unrealistisch wären. Weigelt basierte sein Wetter-App-Konzept daher in großen Teilen an der bereits für das iPhone zur Verfügung stehenden Anwendung.


Bedingt durch die Tatsache, dass das iPad einen deutlich größeren Bildschirm als das iPhone bietet, sind in der Wetter-App entsprechend mehr Wetterinfos zu sehen. Im Querformat zeigt Timo Weigelts Konzept so beispielsweise eine Leiste mit allen favorisierten Orten an. Besonders spannend ist auch der „Jiggle Mode“, mit dem sich die Wetterkacheln ganz nach eigenen Vorlieben auf dem Bildschirm anordnen lassen. Weigelt schlägt zudem vor, Wetterbenachrichtigungen und eine macOS-Wetter-App umzusetzen. Sein Wetter-Konzept für das iPad ist auf Behance einsehbar.

Fotos: Timo Weigelt.

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Kommentare 7 Antworten

  1. Uns fehlt auch eine Taschenrechner und Apple juckt das auch nicht.

    Es soll die Entwickler motivieren ein paar exklusive Apps für iPad zu entwickeln. 😜

  2. Der fehlende Taschenrechner ist echt traurig…
    Manchmal nervt das extrem, weil ich dann mein Handy holen muss. Normalerweise lege ich das nach der Arbeit weg und benutze zu Hause das iPad, aber wenn ich was rechnen will… die Watch ist für längere Rechnungen zu unbequem.

  3. Wäre schon froh über ne WetterApp die halbwegs das anzeigt was auch kommt… Die Vorhersagen in den letzten Monaten/Jahren lassen echt zu wünschen übrig…

    1. Das ist eben das Problem dieser ganzen Apps, die auf einziges, weil kostenloses US-Wettermodell setzen. Wenn man wirklich wissen will, wohin die Reise geht, benötigt man mehrere Modelle. So etwas bietet zum Beispiel Kachelmannwetter.de, aber eben nicht komplett kostenlos.

  4. Yo, Pages, Keynotes und Numbers knetet man irgendwie fürs iPhone zurecht – obwohl man sich da meist die Augen verbiegt oder nur am scrollen und zoomen ist – aber sowas „simples“ wie einen Taschenrechner oder einen Wetter-App, die bereits fürs iPhone vorhanden sind, lassen sie aus. Das, meine Herrschaft, ist Apple.

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