WordPress-App: Apple hat Entwickler nicht zu In-App-Käufen gezwungen

Ein großes Missverständnis

Eventuell habt ihr es ja schon aus anderen Quellen erfahren: Apple soll die Entwickler der WordPress-App (App Store-Link) dazu aufgefordert haben In-App-Käufe zu integrieren. Da es bei diesem Prozess zu Diskussionen mit den Entwicklern kam, verzögerte sich das angekündigt Update um mehrere Wochen. Während der WordPress-Entwickler Matt Mullenweg diesen Umstand öffentlich per Twitter teilte, hat sich nun Apple zum Vorfall gemeldet.

Apple wollte, dass WordPress In-App-Käufe für die Premium-Pläne anbietet. Diese werden normalerweise nur über die Webseite verkauft. Da WordPress in der iOS-App aber Infos zu den Kaufoptionen integriert, aber keine In-App-Käufe anbietet, verstoßen die Entwickler gegen die Richtlinien und wurden aufgefordert In-App-Käufe zu integrieren, um das Problem zu lösen.


Nachdem alles öffentlich wurde, ging es jetzt schnell und das Missverständis wurde aufgeklärt. Es gibt nämlich auch eine zweite Option. WordPress muss nur die Infos mit Preisen und Plänen aus der App entfernen, um die Richtlinien einzuhalten. Nachdem diese Info nun nicht mehr per App aufrufbar ist, müssen auch keine In-App-Käufe integriert werden und die WordPress-App wird wieder als Gratis-App ohne In-App-Käufe eingestuft.

Ein Apple-Sprecher gegenüber Appleinsider:

Da der Entwickler die Anzeige seiner Service-Zahlungsoptionen aus der App entfernt hat, ist sie nun eine kostenlose, eigenständige App und muss keine In-App-Käufe anbieten. Wir haben den Entwickler informiert und entschuldigen uns für die Verwirrung, die wir verursacht haben.

‎WordPress
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Entwickler: Automattic
Preis: Kostenlos

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