GhostRide: Neues App-Projekt bei Kickstarter um den schwersten aller sportlichen Gegner

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Mel 30. Mai 2017, 08:08 Uhr

Sich mit einer GPS-basierten Fitness-Tracking-App auf die Joggingrunde zu begeben, kann ja jeder. Das Kickstarter-Projekt GhostRide geht noch einen Schritt weiter.

GhostRide Kickstarter

Unser Leser Rainer Werner ließ uns kürzlich eine E-Mail zukommen, in der er von seinem aktuellen Projekt berichtet, das sich nun auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter wiederfindet. GhostRide ist eine aktuell noch in der Entwicklung stehende iOS-App, die mit Hilfe des Schwarms bis zum 19. Juni dieses Jahres finanziert werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Betrag von 10.000 Euro notwendig.

Das Prinzip von GhostRide basiert auf einem natürlichen kompetitiven Level: Neue sportliche Bestleistungen werden häufig erst dann erreicht, wenn ein entsprechender Wettbewerb vorhanden ist. Bei der täglichen Runde auf der Joggingstrecke fehlt dieser direkte Ansporn zumeist - und hier kommt GhostRide ins Spiel.

Die App eignet sich laut Entwickler Rainer Werner für jede sportliche Aktivität, sei es Laufen, Radfahren, Skating oder Rudern. „Dein iPhone oder die Apple Watch verfolgt deine Route und sammelt Daten über Tempo, Herzfrequenz und Standort“, so der Entwickler bei Kickstarter. „Sobald du den Lauf beendet hast, kannst du dich jetzt zu einem Rennen herausfordern. Das nächste Mal, wenn du auf dem gleichen Weg bist, wird deine frühere beste Zeit durch den Geist dargestellt. Während des Laufens gibt dein Gerät dir ein Live-Feedback über deine Distanz zum Geist sowie einen Herzfrequenz-Monitor, um dich zu warnen, wenn dein Puls zu hoch wird.“

GPX-Export und Tracking ohne iPhone möglich

Auf einer Karte auf dem iPhone kann der Sportler für jeden Punkt der Strecke seine Position, Herzfrequenz, die Pace und die Zeit im Vergleich zum Ghostrun einsehen, und bekommt nach jeder Aktivität zudem eine detaillierte Analyse geboten. Auch ein GPX-Export per E-Mail oder als Upload in die Dropbox bzw. bei iCloud ist möglich. Ist man im Besitz einer Apple Watch Series 2, kann das Aktivitätstracking auch komplett ohne iPhone vorgenommen werden. 

GhostRide soll im September dieses Jahres im deutschen App Store für alle iPhones ab iOS 9.0 zur Verfügung stehen. Neben einer kostenlosen Basis-Version der App, die ohne GPX-Exportfunktion und mit nur einer Ghostrun-Referenz auskommt, gibt es eine GhostRide Pro-Variante geben, die sich per In-App-Kauf freischalten lässt. Bei Kickstarter lässt sich das Projekt ab 1 Euro unterstützen, für 5 Euro erhält man bei erfolgreicher Kampagne im September 2017 die Pro-Version der App.

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Kommentare14 Antworten

  1. Martin sagt:

    Oder einfach runtastic oder Strava nutzen.

    • nec sagt:

      Nervt leider total, wenn man nahezu mit ähnlicher Leistung läuft. „Achtung, Sie liegen zurück – jetzt haben Sie aufgeholt!“ Und das leider alle 20 Meter.

  2. Strg+Alt+Entf sagt:

    Wo bitte kann man bei Runtastic oder strava eine Ghostfunktion aktivieren?

    • axeld sagt:

      Klick rechts oben auf das Männchen und das „Standard Workout“ auf „Aktivität herausfordern“ stellen. Da kannst Du dann eines Deiner absolvierten Trainings auswählen.

      • RobertW sagt:

        Hast schon mal versucht dich mit Runtastic und nur mit der Apple Watch am Arm herauszufordern? Geht nicht! Richtige Sportler lassen das iPhone am liebsten zu Hause.

        • Kevin Rdel sagt:

          Was ist denn das für ein Klischee? Ich bezeichne mich selbst als richtiger Sportler und würde mein iPhone nie zu hause lassen. Wie soll ich denn dann meine Frau anrufen damit Sie mich abholt weil ich nicht mehr kann 😂

        • axeld sagt:

          Schon aus Sicherheitsgründen (vor allem im Herbst/Winter) finde ich es ganz praktisch wenn ich mein iPhone dabei habe – Warte noch auf eine Uhr die eigenständig Telefonate machen kann.

  3. Steff007 sagt:

    Gegen mich selber antreten ist jedenfalls eine tolle Idee! Ich bin dabei.

  4. Kevin Rdel sagt:

    @strg+alt*entf
    Einfach auf einen Aktivität gehen und ganz unten auf Aktivität herausfordern klicken. Dann passiert genau das was dieses Projekt beschreibt.

    • RobertW sagt:

      Ich vermisse aber eine echte GPX Export Funktion und haptisches Feedback bei zu hohem Puls. Darüber hinaus ist die Darstellung mehr als unübersichtlich. Schon mal auf dem MTB die Funktion getestet??

      • Kevin Rdel sagt:

        Bis jetzt habe ich das ganze nur beim laufen verwendet. Für mich aber kein muss da ich meine Zeiten ganz gut kenne und die eigen Motivation noch ausreicht 😂

  5. STR sagt:

    Bei iSmoothRun kann ich jeden absolvierten Lauf, der im Protokoll geführt wird, als Ghostrun neu starten und gegen mich selbst antreten. Egal welche Lauf. Sogar mit den gleichen Intervallen etc. inkl. Audioansagen. Richtig spannend finde ich die Idee jetzt nicht.

  6. STR sagt:

    Momentan gibt es noch keine Watch App Only. Aber vor ner Zeit habe ich danach gefragt und er meinte, dass käme noch. Mit iPhone geht es natürlich.
    Unabhängig von der Watch ist die App aus meiner Sicht zum individuellen Training die kompletteste App. Es ist kein Mainstream aber zumindest von jemandem gemacht, der selbst läuft und nicht von den Kommerzfirmen.
    Grüße

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