Apple bestätigt Ende des Thunderbolt Displays: Das sind tolle Alternativen

Schon bald wird es kein Apple Thunderbolt Display mehr geben. Der Hersteller aus Cupertino verweist sogar schon auf Drittanbieter.

Apple Thunderbolt Display

In den letzten Wochen gab es immer wieder Gerüchte rund um ein neues Display von Apple, denn immerhin hat das Apple Thunderbolt Display bereits einige Jahre auf dem Buckel und bietet beispielsweise keine direkte Anschlussmöglichkeit für die aktuellen MacBooks mit Usb-Typ-C-Anschluss. Die Spekulationen reichten sogar zu einem Monitor mit integrierter Grafikkarte und einer Auflösung von 5K. Wie sich nun herausgestellt hat, wird daraus nichts mehr: Apple hat angekündigt, keine neuen Displays mehr herzustellen.

„Wir werden das Apple Thunderbolt Display nicht mehr fortführen. Es wird über Apple.com, die Apple Retail Stores und autorisierte Apple Händler solange verfügbar sein, wie die aktuellen Vorräte ausreichen. Für Mac-Nutzer gibt es viele tolle Alternativen von anderen Herstellern“, bestätigte ein Apple-Sprecher gegenüber 9to5Mac.

Gleichzeitig betont 9to5Mac aber auch, dass man noch nicht ganz an das Ende der Apple-Monitore glaubt, schließlich hätte Apple ja nur das Aus des Thunderbolt Displays verkündet und keinen kompletten Rückzug. Im Herbst könnte ein Display mit dem Namen „Apple 5K Display“ angekündigt werden.

Wir haben gute Erfahrungen mit LG gesammelt

LG Monitor

Wer nicht so lange auf einen neuen Monitor warten möchte, bekommt auf dem Markt natürlich sehr gute Alternativen. Wir haben in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit Thunderbolt-Displays von LG gemacht: Vom Verkaufserlös unserer gebrauchten Apple Thunderbolt Displays haben wir uns Widescreen-Monitore von LG gekauft. Abgesehen von den nicht funktionierenden Lautstärke-Tasten auf der Apple-Tastatur sind wir mit dem zusätzlichen Platz mehr als glücklich.

Das von uns verwendete Modell ist mittlerweile nicht mehr erhältlich, dafür aber die neue Generation: Den LG 34UM68-P gibt es bereits für 489 Euro (Amazon-Link), was deutlich unter dem Preispunkt von Apple liegt. Dafür bekommt man einen 34-Zoll-Monitor mit einer unglaublichen Breite, auf dem man unglaublich viele Fenster auf einmal unter bekommt – so macht arbeiten Spaß. Für rund 750 Euro (Amazon-Link) gibt es den Monitor mit Thunderbolt und USB 3.0, damit man beispielsweise ein MacBook samt Peripherie wie Backup-Festplatte oder Tastatur noch einfacher anschließen kann.

Für Besitzer eines neuen MacBooks mit USB-Typ-C lohnt sich ein Blick auf den brandneuen LG 27UD88-W, der für rund 700 Euro (zum Shop) erhältlich ist. Bei diesem Monitor reicht ein einziges Kabel aus, um das MacBook anzuschließen und gleichzeitig aufzuladen. Leider gibt es hier keine riesigen 34 Zoll, aber auch mit 27 Zoll sollte man ja ganz gut arbeiten können.

Kommentare 20 Antworten

  1. Seid ihr wirklich mit den LG Monitoren zufrieden? Als ich den im MediaMarkt sah, war das Bild doch ziemlich zusammengedrückt (als wenn man von oben drauf drückt) und unscharf. Ok, eventuell war er nicht korrekt eingestellt, aber das es so „gedrückt“ dargestellt wurde, hielt mich vom Kauf ab.

  2. Wir haben sie seit 1 Jahr in unsern Studios im Einsatz – sind top Monitore !!! Arbeiten sowohl mit pro Tools – Logic Pro und ableton und Adobe Programmen und alles wird korrekt dargestellt!

      1. Es sind gebogene IPS Monitore mit allen ihren Vorteilen und Schwächen.

        Glow an den Ecken musst du voraussetzen – dieses Problem hat kein einziger Hersteller gelöst.

        Die hohe Auflösung packt bei weitem nicht jede Grafikkarte – wenn du über anspruchsvolle Spiele sprichst, sollten schon mindestens 2x der letzten/vorletzten Generationen verbaut sein.

        Eine ausreichende Datenversorgung mit 60fps an einem normalen PC bietet nur der DisplayPort Anschluss.

        Die Reaktionszeiten der großen Bildschirme sind trotz Angaben in den Tests stets größer ausgefallen (eher schlecht für schnelle Spiele).

        An der Kurve haben einige Hersteller Probleme mit der Farbtreue. Wie es bei diesem LG aussieht, weiß ich nicht.

        Solche Bildschirme sind für Büroarbeiten mit wenigen dunklen Anzeigen jedoch bestes geeignet. Auch für CAD sind sie sehr praktisch – man behält viel leichter den Überblick und muss weniger hin und her schalten.

          1. Ja Shooter sind da eher zu schnell für ihn. Obwohl 5ms angegeben werden, kommt man selbst auf den schnellsten Einstellungen nicht unter die 22ms bei diesem Modell.

            Außerdem ist die Pixeldichte mit 81 PPI eher ein sehr starker Downgrade.

  3. Ich habe eins der ersten Modelle und bin voll zufrieden. Das Arbeiten macht Spaß und die Anschlussvielfalt überzeugen. Lediglich „Aufwachen“ aus dem Ruhezustand geht manchmal gar nicht … aber ob das an LG liegt … ?

    1. Das habe ich auch festgestellt, vielleicht einmal pro Woche. Ich klappe dann das MacBook kurz einen Spalt auf und dann läuft alles. Für mich kein großes Thema.

  4. Der Markt für derartiges ist halt zu klein, das lohnt sich für Apple nicht hier weiter zu investieren ?
    Aber weiterhin wird sich Apple dafür einsetzen das seine Kunden eine unglaubliche Gesamterfahrung machen mit Apple Produkten ??

  5. Ich habe das Thunderbolt-Display im Büro im Einsatz und benutze den LG zu Hause. Der LG ist beileibe kein Ersatz für das Apple-Display, da dieses zusätzlich Kamera, Lautsprecher und Mikrofon für eine exzellente Verständigung in der Online-Kommunikation ermöglicht. Alles in einem formschönen Gehäuse ohne zusätzlichen Installations- und Anschlussaufwand und in der Funktion wirklich perfekt. Schade, dass es das nun nicht mehr geben soll.

  6. @Fizz: Nicht zu vergessen der GB-LAN-Port! Stationär nutze ich viel lieber stabiles LAN unser WLAN wird, wenn zu viele Kollegen in Büro sind sehr schnell langsam.

    1. Stimmt, den LAN-Port habe ich glatt vergessen! Wie auch die UBS-Ports, die ich z.B. für den Dongel meiner Logitech-Tastatur und den iPhone-Dock verwende. USB-Hubs gibt’s zwar auch bei anderen Displays, aber nicht alles über den Thunderbolt-Anschluss!

  7. Ich finde das gar nicht mal so schlimm. Die Preisgestaltung wäre für Apples Verhältnisse schwierig, da der kleinere iMac relativ günstig ist. Dieser bietet zwar kein Retina aber das Bild kann sich dennoch sehen lassen.

    Derzeit nutze ich an meinen Mac mini (late 2012) einen Dell Ultrasharp U2515H und bin sehr zufrieden.

    Noch besser sind Eizo Monitore. Das wird wieder der nächste sein.

  8. So einfach wie mit einem Thunderbolt Display arbeitet kein anderer Monitor mit macbooks zusammen. Das war doch der riesen Vorteil von dem Teil und deswegen hab ich mir den ja auch geholt.

  9. Mein Favorit Is der LG 34UC97S der sieht Hammer aus und hat ein wunderbar scharfes, leicht gebogenes Display, das aus jedem Blickwinkel super aussieht!

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