Apple stellt Abo-Modell offiziell vor

38 Kommentare zu Apple stellt Abo-Modell offiziell vor

Dass Apple ein neues Abo-Modell einführt, ist seit Anfang Februar kein Geheimnis mehr. Nun gibt es aber die vollen Details.

In den vergangenen Wochen hat sich Apple bei den Verlagen nicht gerade beliebt gemacht, denn man schien die Anbietern von Zeitschriften und Zeitungen dazu zu zwingen, ihr Abo-Modell voll auf die In-App-Käufe umzustellen und damit garantiert 30 Prozent der Einnahmen an Apple abzutreten.


Mit dem erstmals bei der US-Zeitung verwendeten Abo-Modell (was momentan aber noch gar nicht verwendet werden kann, da es die Zeitung bis Ende Februar kostenlos gibt) sollen iPhone- und iPad-Nutzer einfach Abos abschließen können, die nur auf Wunsch automatisch verlängert werden.

Im Normalfall gehen, wie es üblich ist, 30 Prozent der Einnahmen an Apple und 70 Prozent an den Verleger. Außerdem verfolgt Apple eine weitere Philosophie: „Wenn der Anbieter einen bestehenden oder neuen Kunden für die App gewinnt, darf er 100 Prozent des Ertrags behalten und Apple verdient nichts“, lautet ein Zitat von Steve Jobs aus einer aktuellen Pressemitteilung.

Die Kritik der Verleger scheint sich Apple übrigens doch zu Herzen zu nehmen. Zwar werden bei Abo-Abschluss keine Kundendaten automatisch an den Verlag weitergeleitet, der Nutzer soll allerdings eine Möglichkeit erhalten, die Übermittlung zu aktivieren.

Wir finden die von Apple getroffene Regelung richtig gut, alle drei Parteien sollten davon profitieren können. Apple kann 30 Prozent verdienen und lockt Verlage in den App Store, die Verlage können 100 Prozent Einnahmen kassieren und bekommen neue Kunden… Und der Kunde kann selbst bestimmen, wer seine Daten bekommen soll, wie lange ein Abo dauert und ob es sich automatisch verlängern soll. Was denkt ihr?

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Kommentare 38 Antworten

  1. Im Bericht fehlen mir entscheidende Infos: wann hat Apple das vorgestellt und wann soll es kommen? Dann wäre auch klar, wann iOS 4.3 rauskommt.

    1. Tja, und wo steht das nun wieder im Artikel? Insgesamt schlechter Bericht, keine Quelle, das Wesentliche fehlt, wohl auch schlecht übersetzt und wichtige journalistische „Basics“ vernachlässigt. Zeigt sich zum Teil auch an den Kommentaren hier. Am besten nochmals von vorne anfangen zu schreiben, klar und verständlich und mit den wichtigsten Infos drin.

    2. Bist ja fast ein bisschen undankbar, könnte man das Gefühl kriegen. Liest sich zumindest so.
      Wenn einen ein Thema sehr interessiert kann man ja auch google fragen…
      GidF! Google ist dein Freund. Da steht zu Allem was. Ich finde den Artikel gut, er sorgt dafür, dass das Thema für mich interessant wird. Sehr vieles steht ja auch schon drin; für alles weitere gibt’s wie gesagt google.
      Außerdem glaube ich (nix ggn. Appgefahren), dass auch die Admins oder Reporter oder wie auch immer nicht allwissend sind.
      LG
      Josch

    1. @cedman: Sorry, aber da sind schon 2, die die Formulierungen dieses schwer interpretierbaren textes nicht verstanden haben. Ohne weitere Infos sich einzuholen, ist dieser Artikel NICHT zu verstehen. Normalfall, 100% Einnahmen, Voraussetzungen, das alles geht aus dem Artikel NICHT hervor. Das ist schlechter Stil und zeugt nur davon schnell eine Blog-Eintrag zu veröffentlichen, nicht aber von News inm Sinne einer umfassenden Information. Wenn ich Google immer befragen muss, dann frage beim dritten Mal gleich Google, dann hat aber dieser Blog einen dauerhaften Leser weniger – das sollte nicht im Sinne der Betreiber sein, wenn man Kunden binden möchte…my 2 cents…

  2. Abos, die sich nur auf Wunsch verlängern finde ich schonmal extrem gut, unter diesen Umständen werde ich bestimmt öfter mal etwas abonnieren. Und das Geschrei um das Mitverdienen von Apple verstehe ich nicht ganz. Für Papierversionen von Zeitungen und Magazinen verdient der Zwischenhandel auch mit und es gehen nicht 100% an den Verlag. Man kann vielleicht um die Höhe streiten, aber nicht um eine Einnahmebeteiligung allgemein.

    1. Also irgendwie ist der Artikel nicht sehr verständlich! Wann bekommt Apple 30% und wann nichts? Es liegt der Verdacht nahe, dass hier schlecht übersetzt wurde. Wie wäre es mal mit einer

      Vg

  3. entschuldigung, aber wie kann man bitteschön 30% GEBÜHR PRO VERKAUF als fairen kompromiss ansehen. Das ist reine abzocke und die idioten bei den verlagen sind das auch noch selbst schuld. Wer hat denn steve jobs zum retter der verlage hoch stilisiert?

    wenn die preise für elektronisch gelieferten content höher werden als das papier und ich das erworbene dann nicht mal besitze im sinne von eigentum mit dem ich machen kann was ich will, dann wird es langsam zeit zu merken, dass wir uns nach strich und faden verarschen lassen

    1. Soweit wird es nicht kommen. Die 30%, die an Apple gehen, decken ja fast den kompletten Vertrieb des Contents ab.
      Würde man alles selber aufstellen, müssen kleinere Verlage Unsummen für die Infrastruktur bezahlen.
      Als Geschäftskunde kann man mit den 30% leben. Die Verlage wollen halt mit der Stimmung noch mehr Profit rausholen.
      Für mich ist es eine Win-Win Situation.

  4. Ok.. Ich kläre euch mal auf 🙂

    Apple sagt: ihr dürft eigene Zahlungsmöglichkeiten anbieten, es muss jedoch auch ein inAppkauf ( nur in diesem Fall kriegt Apple was) angeboten werden.

    Warum? Es hat sich gezeigt, user wählen meist eh den inApp weg, da er unkomplizierter ist

    Quelle: Tagesschau-App. 😉

    1. Der Anbieter hat auch die Möglichkeit das Abo außerhalb zu verkaufen zB. durch einen AboCode. Dabei bekommt Apple nichts.
      Nur diese Möglichkeit darf nicht in der App. erwähnt werden.
      Apple ist diesen Weg gegangen, weil eine Unterbindung sehr Aufwendig ist und sich wohl für nicht lohnt.

  5. Ihr blöden basher! Guckt mal auf das Logo oben, steht da heise, Stern oder Tagesschau????? Hier schreibt kein überbezahlter Journalist mit 30 jahriger Berufserfahrung, sondern ein eher unbekannter, dem dass hier spaß macht. Da dass App. Kostenlos ist, wird er wohl nebenbei noch woanders seine Brötchen verdienen…

    Ihr solltet selbst ersteinmal ein app entwickeln und es dann jeden Tag pflegen, bevor ihr hier so neunmalklug rumnörgelt, ihr Pansen!!!!

    1. Jaja halt mal den Ball Flach jungchen!

      Blogger dürfen immer ohne rücksicht Alles und jeden kritisieren aber wenn man sie selber mal kritisiert kommt der erhobene Zeigefinger?

      Wenn man so eine wie diese App. Macht bzw. Pflegt hat man mit sicherheit journalistische Ambitionen und sollte die kritik annehmen, um sich zu verbessern. Auch wenn der Ton vielleicht manchmal zu rauh ist. Das ist ja leider ein grundsätzliches Phänomen im Netz insbesondere bei kommentarfunktionen. Du bist ja der beste Beweis 😉

  6. das wichtigste an allem sind sinnvolle preise für die virtuellen machwerke – damit steht und fällt die ganze party
    3-4 € für’n virtuelles magazin (natürlich mit werbung) sind mir einfach zu viel – will und werde ich nicht bezahlen !!

  7. Hat sich eigentlich jemand schon mal gefragt was für Kosten für die (vorbildlichen) Unterhaltung eines App-stores tatsächlich entstehen?
    Die ganze Infrastruktur, Vorhaltung der Daten, um nur einige zu benennen. Allein die Bezahldienste, wie z.B. click

  8. moon, das ist doch bullshit. der vertrieb ist im einfachsten fall ein pdf das sowieso bei der produktion der print ausgabe mit abfällt. die vrlage distribuieren digital um mehr leute für weniger geld zu erreichen oder mehrwerte anzubieten. wenn apple diese ersparnisse einstreicht, dann ist das modell für den verleger für den arsch oder u.u. teurer als das print. 30% sind eine frechheit.

    1. Google hat heute gezeigt, dass es auch anders geht. Google verlangt nur 10% und die Benutzerdaten werden erhoben. Apple muss nun reagieren.

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