Die Apple Vision Pro ist ein bewundernswertes Stück Technik, doch während andere Produkte immer wieder neue Erfolge feiern, bleibt der große Coup bei der Vision Pro aus. Daraus resultiert nun, dass Apple ein ganzes Team entlassen hat, das sich mit der VR-Entwicklung befasst hat.
Wirft man einen Blick auf Apples aktuelle Bemühungen, scheint Vision Pro nur ein Vorbote für AR-Brillen zu sein. Mit visionOS hat Apple die Plattform geschaffen, die stetig weiterentwickelt und später auch für die gemunkelten „Apple Glasses“ herhalten soll. Dazu passt, dass der designierte CEO John Ternus die Kategorie „Vision“ zufolge auf Eis gelegt hat.
Apple entlässt mehr als 60 Mitarbeiter
Bei großen Konzernen ist es üblich, dass einige Stellen nach neuer Marktanalyse gestrichen werden. Doch diesmal betrifft es gleich ein ganzes Team, und laut Quellen von AppleInsider hat Apple mindestens 60 Mitarbeiter entlassen, die im VR-Team der Apple Vision Gruppe gearbeitet haben. Das ist zwar nicht das Ende für Apple Vision Pro, allerdings scheinen das Interesse und die Nachfrage zu gering zu sein, um den Personalaufwand zu rechtfertigen.
War Vision Pro zuvor für viele schon unerschwinglich, macht Apples Preiserhöhung den Kauf dieser Brille fast unmöglich. Kombiniert mit der Tatsache, dass Verbraucher und Verbraucherinnen in naher Zukunft eher auf Smart-Brillen als auf schwere VR-Headsets setzen, scheint das Projekt Vision Pro zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr attraktiv genug. Ohnehin sind Apples Bemühungen auf ein Minimum beschränkt, denn in den letzten Jahren hat Vision Pro nur marginale Upgrades erfahren – ein echter Nachfolger fehlt bisher gänzlich.
Ob Apple die Vision Pro komplett aufgegeben hat, wird die Zeit zeigen. Da visionOS 27 erst im Juni vorgestellt und im Herbst für alle verfügbar gemacht wird, scheint zumindest die Softwareabteilung genügend ausgelastet zu sein.

War doch abzusehen. Bin gespannt was aus dem BS wird
Alles Gute für die Mitarbeiter. Hoffentlich werden diese in anderen Abteilungen untergebracht.
Steht oben doch dass die entlassen wurden und noch dass sie einfach nur umstrukturiert wurden.