Die beliebte ToDo-App Things hat ein Update spendiert bekommen: Mit der neuen Version 3.23 wird der Umgang mit wiederkehrenden Aufgaben deutlich komfortabler. Das berichtet das Entwicklerteam in einem eigenen Blogbeitrag. Bisher waren die automatisch erzeugten Aufgaben stark an ihren Zeitplan gebunden. Jetzt können Nutzer und Nutzerinnen sie einfach über ein ganz normales Kontrollkästchen vorzeitig abhaken. Things erzeugt anschließend die nächste Instanz wie gewohnt auf Basis der bestehenden Wiederholungsregel. Das ist besonders praktisch, wenn eine Aufgabe schon früher erledigt wurde und nicht bis zum ursprünglich geplanten Termin warten soll.
Auch beim Verschieben hat sich einiges getan. Wiederkehrende Aufgaben lassen sich nun wie normale Aufgaben auf einen anderen Tag verschieben. Bei Aufgaben mit einem festen Zeitplan, etwa einer wöchentlichen Aufgabe, bietet Things anschließend zwei Möglichkeiten: Entweder wird nur diese eine Instanz als Ausnahme verschoben oder die gesamte Wiederholungsregel wird angepasst. Aus „jeden Montag“ kann so beispielsweise dauerhaft „jeden Dienstag“ werden. Aufgaben, die sich erst nach ihrer Erledigung wiederholen, werden dagegen einfach auf den neuen Termin verschoben.
Wer Ordnung in seine Routinen bringen möchte, findet in Things außerdem eine zentrale Übersicht für alle wiederkehrenden Aufgaben und Projekte. Dafür genügt es, im Suchfeld nach „Wiederkehrend“ zu suchen. Die Liste zeigt sowohl die eigentlichen Wiederholungsregeln als auch bereits erzeugte, anstehende Kopien. So lässt sich schnell erkennen, welche Routinen eingerichtet sind und wo möglicherweise Anpassungen sinnvoll sind.
Aufgaben und Projekte können früher gestartet werden

Things 3.23 bringt noch eine weitere praktische Neuerung: Über „Wiederholen“ → „Nächste Kopie erstellen“ lässt sich die nächste Ausgabe einer wiederkehrenden Aufgabe schon vor dem eigentlichen Termin anlegen. Dadurch kann man beispielsweise vorab Notizen ergänzen oder Checklisten bearbeiten. Das funktioniert auch mit wiederkehrenden Projekten. Außerdem tragen alle automatisch erzeugten Kopien nun ein kleines graues Wiederholungssymbol, wodurch ihre Herkunft auf einen Blick erkennbar ist.
Auch die Verwaltung größerer Mengen wiederkehrender Aufgaben wurde verbessert. Mehrere Wiederholungen können nun gleichzeitig pausiert, fortgesetzt oder beendet werden. Dazu kommt ein überarbeitetes Design für den Einstellungsdialog, der die Auswahl des nächsten Termins übersichtlicher macht. Insgesamt soll die Verwaltung von Routinen damit weniger nach Konfigurationsarbeit und mehr nach dem normalen Umgang mit Aufgaben funktionieren.
Things in Version 3.23 ist als kostenloses Update für iPhone, iPad und Mac angekündigt. Die iPhone- und iPad-Versionen sind bereits verfügbar, während die Mac-Ausgabe noch auf die Freigabe durch Apple wartet. Wer auf dem Mac bereits Things 3.22.14 nutzt, kann die neuen Versionen auf iPhone und iPad trotzdem synchronisieren. Voraussetzung sind macOS 13.3, iOS/iPadOS 16.4 oder watchOS 9.1. Things lässt sich kostenlos aus dem deutschen App Store herunterladen und kostet im Einmalkauf je nach Plattform ab 9,99 Euro.

Das geht doch genauso im Kalender.
Ne, Things bietet da deutlich mehr. Nutze es jeden Tag.