Apples Kopfhörermarke Beats könnte schon in Kürze die neuen Beats 360 auf den Markt bringen, dessen technischen Spezifikationen schon vorab durchgesickert sind. Einige findige Reddit-Nutzer haben im britischen Onlinehandel Produktlistungen gefunden, die wohl zu früh online gegangen sind. Genau aus diesem Grund können wir schon jetzt sagen, welche Neuerungen die Beats 360 bekommen.
Neue Over-Ear-Kopfhörer ähnlich zu den AirPods Max
Optisch gehen die Beats 360 offenkundig einen anderen Weg als das aktuelle Flaggschiff Beats Studio Pro. Statt der bisher eckigeren Formsprache setzt Apple künftig auf rundere Ohrmuscheln sowie einen Kopfbügel aus feinem Netzgewebe. Sowohl die Polster der Ohrmuscheln als auch die des Bügels lassen sich austauschen. Wer möchte, greift zum mitgelieferten „Performance Knit“-Material, alternativ soll später eine Variante namens „UltraPlush“ nachgereicht werden. Farblich ist ebenfalls einiges geboten, denn geplant sind laut aktuellem Stand die Farben Pink, Schwarz, Sky und Cloud. Ob zusätzlich noch Volt und Navy folgen, bleibt bislang offen, schließlich gibt es dazu bisher nur Angebote für passende Wechselpolster, nicht aber für komplette Kopfhörer.
Erstmals Schweiß- und wasserabweisend
Laut einer der aufgetauchten Produktbeschreibungen handelt es sich bei den Beats 360 um die allerersten Over-Ear-Kopfhörer der Marke, die sowohl schweiß- als auch wasserabweisend ausfallen. Damit wären sie deutlich alltagstauglicher fürs Training konzipiert als die bisherigen Over-Ear-Modelle von Beats, die eher fürs Wohnzimmer als fürs Fitnessstudio gedacht waren.
Auch klanglich und funktional soll einiges geboten werden. Die aktive Geräuschunterdrückung passt sich demnach automatisch an Umgebung und individuelle Kopfform an und filtert störende Nebengeräusche bis zu 1,75-mal effektiver heraus als beim Studio Pro. Für satten, verzerrungsarmen Klang soll eine eigens entwickelte Akustikplattform sorgen, ergänzt durch räumliches Audio samt dynamischer Kopfverfolgung für ein besonders immersives Hörerlebnis. Die Ohrpolster selbst bestehen aus akustisch abgestimmtem Memory-Schaum, der sich eng an die Ohrform anschmiegen und so für optimale Klangabdichtung sorgen soll.
Bedienung, Akku und Zubehör
Auch bei der Gesprächsqualität will Beats nachlegen: Ein KI-gestützter Algorithmus in Kombination mit einem Beamforming-Mikrofonsystem soll Hintergrundgeräusche zuverlässig aussortieren. Gesteuert wird alles über Bedienelemente an der Rückseite jeder Ohrmuschel, darunter eine Lautstärkewippe, eine Multifunktionstaste für Musik und Anrufe, ein Ein-Ausschalter sowie eine eigene Taste zum Wechseln des Hörmodus. Sowohl mit iOS- als auch mit Android-Geräten sollen die Kopfhörer per One-Touch-Kopplung unkompliziert zusammenarbeiten. Dank eines flach klappbaren Designs lassen sie sich platzsparend verstauen, inklusive einer Tragetasche aus robustem, gewebtem Ripstop-Material.
Im Lieferumfang sollen neben den Kopfhörern selbst die austauschbaren Performance-Knit-Polster, die erwähnte Tragetasche, eine Garantiekarte sowie eine Kurzanleitung enthalten sein. Wer zusätzliche Polster-Sets, ein USB-C-Ladekabel oder ein Netzteil benötigt, muss diese separat dazukaufen.
Preis und möglicher Marktstart
Preislich zeichnet sich für den US-Markt ein Einstieg bei rund 299 US-Dollar ab. Wann genau die Beats 360 offiziell vorgestellt werden, ist weiterhin unklar. Angesichts der bereits kursierenden Handelsangebote könnte eine Ankündigung aber durchaus kurzfristig erfolgen.
Ganz überraschend kommt die Entwicklung ohnehin nicht: Bereits im Mai waren bei der US-Regulierungsbehörde FCC Unterlagen aufgetaucht, die das nun bekannte, abgerundete Design zeigten. Im Juli folgte dann ein weiterer Hinweis, als Beats das Modell offenbar als Vorgeschmack an Spieler der Fußball-Weltmeisterschaft übergab.

Beats ist so eine kack Firma. Damals von 3 Fußball Stars getragen wollte sie jeder haben. Klanglich haben die nicht gut geklungen und das Apple die gekauft hat habe ich auch nicht so verstanden
passt doch perfekt zu apple…
ausstattung+qualität mäßig, aber easy zu bedienen, außerdem überteuert und hübsch designed.