iPhone 18 Pro

iPhone 18 Pro: Neuer Startpreis bei 1.399 Euro?

Preisaufschlag beim neuen Smartphone zeichnet sich ab

9 Kommentare zu iPhone 18 Pro: Neuer Startpreis bei 1.399 Euro?

iPhone 18 Pro in der Farbe Dark Cherry

Beim iPhone 18 Pro könnte Apple erstmals seit längerer Zeit wieder deutlich an der Preisschraube drehen. Mark Gurman von Bloomberg hält in seinem neuesten Power On-Newsletter einen Aufschlag von rund 100 US-Dollar für realistisch. Damit würde das Pro-Modell in den USA bei etwa 1.199 USD vor Mehrwertsteuer starten, was rund neun Prozent mehr als beim Vorgänger ist.

Für Deutschland könnte eine Preiserhöhung deutlich merkbarer ausfallen. Ausgehend vom aktuellen Preisniveau des iPhone 17 Pro, das aktuell ab 1.299 Euro kostet, würde ein Plus von etwa neun Prozent rechnerisch bei rund 1.416 Euro landen. Apple könnte daraus einen typisch runden Einstiegspreis von 1.399 Euro machen. Damit würde die nächste iPhone-Generation hierzulande voraussichtlich noch einmal teurer werden.


Dass Apple vor Preiserhöhungen nicht zurückschreckt, zeigen die jüngsten Anpassungen bei anderen Produkten. Macs und iPads wurden teilweise massiv teurer, auch das Apple TV 4K legte deutlich zu. Das einfache iPad kostet inzwischen 499 statt 379 Euro, beim 14-Zoll-MacBook Pro stieg der Preis von 1.899 auf 2.199 Euro. Das iPhone war von diesen Anpassungen bislang weitgehend ausgenommen.

Speicher und Chips werden zum Problem

Drei mögliche Farben des iPhone 18 Pro
Dies könnten drei mögliche Farbvarianten des iPhone 18 Pro sein. Fotos (c) Macworld.

Jetzt wächst allerdings auch beim iPhone der Kostendruck: Engpässe bei Speicher und Chips verteuern die Produktion und erhöhen den Druck auf Apples Margen. Gleichzeitig dürfte der Konzern genau beobachten, was die Konkurrenz macht. Samsung und Google haben ihre aktuellen Smartphone-Modelle ebenfalls um ungefähr 100 US-Dollar verteuert. Ein ähnlicher Schritt würde Apple preislich weiterhin in Schlagdistanz zu den beiden Konkurrenten halten. Gurman berichtet dazu:

„Apple hat Gründe, nicht zu weit zu gehen. Eine Preiserhöhung um 100 Dollar würde das iPhone weitgehend im Preisbereich von Samsung halten und den Schock vermeiden, den die drastischeren Preiserhöhungen bei einigen Macs und iPads ausgelöst haben. Dennoch hat Apple angesichts der treuen iPhone-Kundschaft Spielraum für weitere Preiserhöhungen (man bedenke, dass die Preiserhöhungen bei Mac und iPad weitaus höher ausfielen). Darüber hinaus könnte ein neues ‚Upgrade‘-Abonnementprogramm den Schlag durch monatliche Zahlungen abfedern.“

Trotz der steigenden Ausgaben muss Apple den kompletten Aufschlag nicht zwangsläufig an die Kundschaft weiterreichen. Das Unternehmen hat bereits vor Belastungen für die Bruttomarge gewarnt. Ein Plus von 100 US-Dollar könnte deshalb ein Kompromiss sein: Das iPhone wird teurer, während Apple gleichzeitig einen Teil der gestiegenen Produktionskosten selbst übernimmt. So oder so wird man sich wohl auch in Deutschland darauf einstellen müssen, dass die neue iPhone 18 Pro-Generation einen größeren Preisanstieg bekommen wird.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 9 Antworten

  1. Die Hersteller erhöhen ja alle die Preise, nur die Kaufkraft wird nicht größer. Daher werden die Umsätze bei allen sicherlich in Zukunft nicht mehr so steigen, damit die Gewinne …. Eine Spirale, die zu Lasten der Käufer geht, schade. ☹️

      1. Hier handelt es sich ja um Preiserhöhungen, weil für die KI-Sucht sämtliche RAM-, Flash-Chips und Festplatten benötigt werden. Mit Inflation hat das nichts zu tun.

        1. Die letzten Jahre ist das Zeug auch regelmäßig teuerer geworden und da gab es keine KI Rechenzentren die Massiv den ganzen Markt abgekauft haben bzw. dass die Hersteller lieber entsprechende Komponenten dafür herstellen alls Konsumer Komponenten.

          Und auch da sind die Preise mehr gestiegen als die Kaufkraft der Kunden.

          Darauf habe ich es bezogen und da hat gingen die Teile auch immer noch weg wie warme Semmel.

          Wenn jetzt der Preis auf einmal ein Problem darstellt, ist man vorher schon eigentlich auf sen Zahnfleisch daher gekommen und hätte sich lieber mein iPhone gekauft.

          1. Sicherlich gibt es gleichzeitig auch eine Inflation, dagegen habe ich auch nichts geschrieben.

            Der exorbitante Anstieg der RAM, Flash und Festplattenpreise hat damit aber nichts zu tun.

          2. Stimmt zwar Heinrich aber Chief hat es schon gut zusammengefasst, Apple hat immer wieder an der Preisschraube gedreht und es wurde weitgehend hingenommen. Nun „mussten“ sie und es wird ein Fass aufgemacht….

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