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Nach massiver Kritik: Apple wird Domain von „Hide My Email“ nicht ändern

Apple hört auf die Community

Apple nimmt eine geplante Änderung bei „Hide My Email“ zurück: Die E-Mail-Adressen der iCloud+-Funktion werden auch künftig über die bekannte icloud.com-Domain laufen. Das berichtet Apple in einer Mitteilung auf der eigenen Website. Damit reagiert das Unternehmen auf Kritik von iPhone-Nutzern und -Nutzerinnen, die befürchtet hatten, dass die neue Domain leichter von Websites und Plattformen blockiert werden könnte.

Ursprünglich hatte Apple im Juni angekündigt, die Domains der eigenen E-Mail-Dienste stärker zu vereinheitlichen. Für „Hide My Email“ war dabei ein Wechsel von icloud.com zu private.icloud.com vorgesehen. User warnten jedoch davor, dass Dienste solche Adressen leichter als Wegwerf- oder Alias-Adressen erkennen und aussperren könnten.


Nach erneuter Prüfung des Feedbacks zieht Apple die geplante Änderung nun zurück. Für „Hide My Email“ bleibt damit alles beim Alten. Das ist vor allem für Personen relevant, die den Dienst regelmäßig verwenden, um sich bei Websites und Online-Diensten mit separaten, anonymen E-Mail-Adressen zu registrieren.

„Mit Apple anmelden“ bekommt neue Domain

Anders sieht es bei „Mit Apple anmelden“ aus. Hier hält Apple an der geplanten Umstellung fest: Neue Adressen sollen später in diesem Jahr über private.icloud.com statt über privaterelay.appleid.com vergeben werden. Bereits bestehende Adressen bleiben davon unberührt und werden weiterhin wie gewohnt weitergeleitet.

Für Entwickler und Entwicklerinnen bedeutet die Änderung vor allem etwas zusätzliche Aufmerksamkeit. Wer „Mit Apple anmelden“ in einer App oder Website integriert hat, sollte neben privaterelay.appleid.com künftig auch private.icloud.com akzeptieren. Andernfalls könnten neu angelegte Nutzerkonten bei der Anmeldung Probleme bekommen.

„Hide My Email“ ist Bestandteil von iCloud+ und erlaubt es, für unterschiedliche Websites und Dienste eigene zufällige E-Mail-Adressen zu erzeugen. Eingehende Nachrichten werden an die echte Adresse weitergeleitet, ohne dass diese beim jeweiligen Anbieter bekannt wird. Wird eine Adresse nicht mehr benötigt, lässt sie sich jederzeit deaktivieren oder löschen. Genau dieses Prinzip bleibt bei Apple auch künftig unter der bekannten icloud.com-Domain bestehen.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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