Reflux Kitchen: Wenn KI beim Essen nicht nur „Verboten!“ sagt

Reflux Kitchen: Wenn KI beim Essen nicht nur „Verboten!“ sagt

Aus einem persönlichen Problem wird eine App

iPhone-Screenshot von Reflux Kitchen vor einer Küchenszene

Schluss mit pauschalen Verbotslisten: Die App Reflux Kitchen (App Store-Link) will Menschen mit Reflux und Sodbrennen dabei helfen, bestimmte Essenssituationen besser einzuschätzen. Statt sich durch lange Listen vermeintlich ungeeigneter Lebensmittel zu arbeiten, können Nutzer und Nutzerinnen mit der App einfach mit dem arbeiten, was gerade verfügbar ist, zu Hause ebenso wie im Restaurant.

Die Idee hinter Reflux Kitchen entstand aus einem ziemlich alltäglichen Problem: Was tun, wenn der Kühlschrank voll ist, aber die üblichen Ratgeber vor allem erklären, was man besser nicht essen sollte? Der deutsche Entwickler Bernhard Kalhammer aus München begann deshalb, KI zu nutzen, um vorhandene Zutaten, Rezepte und Restaurantgerichte an persönliche Auslöser anzupassen. Aus diesem privaten Workflow entstand schließlich eine eigene App, die über sein Entwicklerstudio FibroVitalis kreiert wurde.


Ein zentraler Baustein von Reflux Kitchen ist ein Zutaten-Workflow. Nutzer und Nutzerinnen können ihre vorhandenen Lebensmittel eintippen oder fotografieren. Reflux Kitchen erstellt daraus innerhalb kurzer Zeit eine möglichst milde, refluxfreundliche Rezeptidee. Der Ansatz ist dabei weniger „Dieses Lebensmittel ist verboten“, sondern stärker auf die konkrete Kombination und die individuellen Auslöser ausgerichtet.

Auch im Restaurant soll die KI helfen

Drei iPhone-Screenshots von Reflux Kitchen
So sieht Reflux Kitchen auf einem iPhone aus.

Besonders interessant wird es außerhalb der eigenen Küche: Mit dem Speisekarten-Scanner lässt sich eine Restaurantkarte abfotografieren. Die App analysiert die angebotenen Gerichte und ordnet sie danach ein, wie gut sie zu den hinterlegten persönlichen Auslösern passen. Angezeigt werden Kategorien wie „passt“, „Vorsicht“ oder ein Hinweis darauf, dass ein persönlicher Auslöser enthalten ist.

Reflux Kitchen setzt insgesamt auch auf einen schlanken Datenschutz-Ansatz. Für die Verwendung der App ist kein Nutzerkonto erforderlich, und die Daten sollen auf dem Gerät bleiben. Die Ernährungsinhalte der App wurden laut Anbieter zudem fachlich geprüft. Die Anwendung kann kostenlos gestartet werden, während zusätzliche Premium-Funktionen optional angeboten werden.

Reflux Kitchen ist seit kurzem im deutschen App Store verfügbar und richtet sich vor allem an Menschen, die ihre Ernährung bei Reflux und Sodbrennen individueller gestalten möchten. Der Download der Anwendung für das iPhone ist grundsätzlich kostenlos, die Finanzierung erfolgt über ein Premium-Abo, das ab 4,99 Euro/Woche kostet. Für die Installation auf dem iPhone wird mindestens iOS 17.0 oder neuer sowie rund 15 MB Speicherplatz benötigt. Weitere Informationen gibt es auch auf der offiziellen Website von Reflux Kitchen.

Reflux Kitchen: Rezepte
Reflux Kitchen: Rezepte
Entwickler: FibroVitalis GmbH
Preis: Kostenlos+

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 4 Antworten

  1. Mhh also wenn ich mir alles so anschauen dann habe eine ziemlich einen ziemlich eindeutigen Verdacht:

    KI generierte App mit Vibe Coding.

    KI generierte Inhalte in der APP

    KI in der APP selbst? Also wenn Daten Dienst nicht verlassen entstehen durch die Nutzung dem Anbieter keine Kosten

    Die Webseite ist scheinbar ebenfalls komplett KI generiert. Design und Inhalte.

    4.99 pro Woche oder 30 Euro pro 6 Monate.

    Nee danke. Bei allem Verständnis und es geht auch nicht darum das man gute mit KI erstellte Apps nicht auch monetarisieren soll (das ist halt nun mal so wie es in Zukunft mehr laufen wird) aber der Preis? Für diese App?

  2. Hab mir den Spaß erlaubt die App runterzuladen. Erst muss man die Auslöser für den Reflux und/oder Allergien eingeben. Und wenn ich den nicht kenne? Um nicht, gar nichts angezeigt zu beKommen, habe ich keine Essenspräferenzen angegeben. Dann habe ich im Suchfeld Hühnersuppe eingegeben. Es kam … nichts?! Dafür unter Suppen, 3 fast gleiche Cremesuppen. App wieder gelöscht. Wenn ich eine Doktorarbeit schreiben möchte, brauche ich nicht so eine unübersichtliche, überteuerte App.

    1. Ja die App passiert auf KI und entsprechend muss sie schon wissen was den Reflux bei dir so auslöst. Könnte sie aber rausbekommen, in dem sie schlicht einen fragt was man so als letztes gegessen hat an Gerichten und dann einen Reflux hatte. Aber darauf hat der Entwickler halt verzichtet.

      Fairerweise muss man aber auch sagen jedes freizugängliche Sprachmodell kann dass auch und kostet einen monatlich nichts. Ähnlich wie Essentracking bzgl Kalorien und Makronährstoffe bekommt die auch super hin und machen entsprechende Kalorientracker komplett überflüssig mittlerweile, da sie einfacher zum nutzen sind.

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