Prompt en Place: Neuer Rezeptmanager mit eingebautem KI-Assistenten

Prompt en Place: Neuer Rezeptmanager mit eingebautem KI-Assistenten

Klassische Rezepte in Verbindung mit KI

Ein iPhone liegt auf einer Holzplatte neben Zutaten und zeigt das Hauptmenü von Prompt en Place an

Wer kennt das nicht: Man hat ein Rezept in der Lieblings-App, öffnet nebenbei ChatGPT und fragt sich durch, warum das Gericht im Restaurant irgendwie besser schmeckt. Der neue Rezeptmanager Prompt en Place (App Store-Link) will genau diesen Workflow auf eine elegante Art und Weise zusammenbringen. Der Name der App ist eine Anspielung auf den französischen Küchenbegriff „Mise en Place“: Die Philosophie, alle Zutaten und Utensilien vor dem Kochen vorzubereiten. Genau diese Systematik überträgt die App auf die digitale Welt und will Nutzern und Nutzerinnen ein durchdachtes, natives iOS-Erlebnis bieten.

Die App orientiert sich am Design von „Mela“, einer der führenden Rezept-Apps für iOS, und ergänzt dieses um einen tief integrierten KI-Assistenten. Dieser steht direkt bei jedem Rezept zur Verfügung und ermöglicht es, Fragen wie „Wie würde ein Michelin-Koch dieses Gericht abwandeln?“ oder „Kann ich das Rezept vegan zubereiten?“ ohne App-Wechsel zu stellen. Für häufige Anwendungsfälle gibt es zudem praktische Shortcuts, etwa zum Verfeinern oder Vereinfachen von Rezepten.


Ein besonderes Highlight ist die „Smart Scaling“-Funktion: Wer schon einmal versucht hat, ein Rezept für eine andere Backform anzupassen, weiß, dass einfaches Hochrechnen nicht ausreicht. Volumen, Backzeit und Temperatur hängen eng zusammen, und die App berücksichtigt diese Zusammenhänge automatisch. Auch das Digitalisieren von Rezepten aus Kochbüchern funktioniert besonders gut: Ein Foto wird direkt an eine KI übergeben, die daraus ein strukturiertes, App-taugliches Rezept mit Zutaten und Zubereitungsschritten erstellt.

Eine weitere Innovation ist die Umwandlung von Rezepten in einen echten „Mise en Place“-Workflow. Statt während des Kochens nach Zutaten zu suchen, bereitet die App alles im Voraus vor. Gerade diese Funktion stoße laut Entwickler bei den Nutzern und Nutzerinnen auf große Begeisterung. Zudem kann die App für Rezepte ohne Bild automatisch ein KI-generiertes Bild erstellen. Dabei orientiert sich die KI nicht an bestehenden Fotos, sondern leitet das Aussehen des Gerichts aus Zutaten und Zubereitung ab.

Grundfunktionen von Prompt en Place sind gratis nutzbar

Drei iPhone-Screenshots von Prompt en Place
So sieht Prompt en Place auf einem iPhone aus.

Die Grundfunktionen der App sind kostenlos nutzbar. Für den Zugriff auf die KI-Features gibt es ein Abo-Modell ab 1,49 Euro pro Monat, das die Bearbeitung oder Generierung von bis zu 100 Rezepten ermöglicht. Wer mehr KI-Bilder oder eine höhere Rezeptanzahl benötigt, kann ein Premium-Abo wählen, das etwa fünfmal so viele Rezepte abdeckt und die Bildgenerierung freischaltet.

Interessant ist auch der Entwicklungsprozess der App: Prompt en Place wurde zu großen Teilen mit Claude Code von Anthropic erstellt. Der Entwickler betont, dass KI zwar das Schreiben von Code revolutioniert habe, aber das Denken über nutzerfreundliche Features weiterhin menschliche Kreativität erfordere.

Prompt en Place stammt vom Entwickler Nicolas Neubauer, der in der Vergangenheit bereits die RSS-Reader Feedibus (App Store-Link) in den deutschen App Store gebracht hat. Prompt en Place benötigt zur Installation auf dem iPhone oder iPad mindestens iOS/iPadOS 26.0 oder neuer sowie rund 33 MB an freiem Speicherplatz. Die Anwendung steht komplett in deutscher Sprache zur Verfügung. Weitere Infos finden sich auch auf der offiziellen Website zu Prompt en Place.

Prompt en Place
Prompt en Place
Entwickler: Nicolas Neubauer
Preis: Kostenlos+

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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