AirPods Pro 3 mit Case

Kamera-AirPods: Code enthüllt Bildauflösung, Statusleuchte, Personenerkennung und mehr

Das sind die neusten Erkenntnisse

AirPods Pro 3 werden von einer Hand in die Kamera gehalten

Die Kamera-AirPods sind zwar aktuell in aller Munde, allerdings ist mit einem Marktstart wohl erst 2027 zu rechnen, auch wenn Apple selbst vorab ein Demo-Video geleakt hat. MacRumors hat das Video im Quellcode von macOS Tahoe 26.7 entdeckt, wobei das noch nicht alles war. Weitere Entdeckungen geben vorab einige Details bekannt, die Apple eigentlich unter Verschluss halten will.

Das plant Apple für die Kamera-AirPods

AirPods sind für synchronisierte Farbaufnahmen konzipiert: Aus dem Code lässt sich ableiten, dass sowohl der linke als auch der rechte Ohrhörer über einen eigenen Kamerasensor verfügt. Beide liefern zeitgleich RGB-Standbilder mit bis zu einem Megapixel Auflösung und tragen dieselbe Bild-ID, sodass „Visual Intelligence“ dieselbe Szene aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erfasst. Weitere Sensortypen wie Infrarotkameras sind damit nicht ausgeschlossen, tauchen im Code bislang aber nicht auf.


Fotos ja, Videos nein: Die AirPods sind auf die regelmäßige Erfassung einzelner Standbilder ausgelegt, eine durchgehende Videoaufzeichnung ist nicht vorgesehen. Die intern aufgenommenen Bilder werden direkt von Visual Intelligence ausgewertet, statt als klassische Fotos oder Videos gespeichert zu werden. Im „aktiven“ Modus fordert das Framework entweder ein einzelnes synchrones Bildpaar an oder lässt sich fortlaufend mit einer festgelegten Bildrate beliefern.

Zwei Modi, zwei Auflösungsstufen: Der „aktive“ Modus, vermutlich durch Siri-Befehle des Nutzers gestartet, erfasst zunächst ein 640×640-Pixel-Bild und liefert anschließend ein prozessiertes 1024×1024-Pixel-Ergebnis. Damit liegt die Rohaufnahme bei rund 0,4 Megapixel, während das finale Ausgabebild knapp über einem Megapixel landet. Der „passive“ Modus arbeitet dagegen mit einer 320×320-Pixel-Aufnahme, aus der wahlweise ein 320×320- oder 512×512-Pixel-Bild erzeugt wird. Diese Werte beschreiben laut MacRumors lediglich die für die jeweilige Aufnahme genutzte Auflösung. Der physische Sensor selbst könnte durchaus eine höhere native Auflösung besitzen.

Passiver Modus als Umgebungswahrnehmung: Der passive Modus scheint primär dafür gedacht, die Umgebung im Hintergrund zu erfassen. Im Framework werden verschiedene Auslöser genannt, etwa Stimmen in der Nähe, Veränderungen der Geräuschkulisse, eine andere Körperhaltung, Kopfbewegungen oder ein Verlassen eines vorgegebenen Bereichs. Ob jeder dieser Trigger tatsächlich eine neue Kameraaufnahme startet, lässt sich aus dem Code allerdings nicht eindeutig ablesen.

Bewegungsausgleich: Die AirPods scheinen kontinuierliche Kopfbewegungen aktiv zu berücksichtigen. Das Framework umfasst unter anderem eine Korrektur von Linsenverzerrungen, den Abgleich der beiden Kamerasensoren untereinander sowie eine Kalibrierung zwischen Kamera und Bewegungssensorik. Zusätzlich können unscharfe oder verdeckte Aufnahmen automatisch aussortiert werden.

Verarbeitung teilweise direkt am Gerät: Ein Teil der Bildauswertung findet offenbar unmittelbar auf den AirPods selbst statt. Im Code taucht der Begriff „periphere Inferenz“ auf: gemeint ist damit die geräteinterne Erkennung, ob sich überhaupt eine Person im Sichtfeld befindet.

Vermutlich eine Aufnahme-Leuchte pro Ohrhörer: Der Code enthält Funktionen zur Steuerung einer Hardware-Anzeige samt Helligkeitsregelung. Das spricht dafür, dass jeder AirPod über eine kleine Leuchte verfügt, die andere Personen erkennbar signalisiert, wenn gerade ein Standbild aufgenommen wird.

Wann stellt Apple die Kamera-AirPods vor?

Nachdem der Zeitplan in der Gerüchteküche immer wieder über den Haufen geworfen wurde, scheint man sich jetzt auf einen Markstart im nächsten Jahr geeignet zu haben. Das ist auch ein durchaus guter Zeitpunkt, denn die Kamera-AirPods sollen dann mit dem 20-jährigen Jubiläums-iPhone erscheinen.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

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