BlitzAlarm: Neue App warnt vor Gewittern und gefährlichen Blitzeinschlägen

Wer sich berufs- oder freizeitbedingt sehr oft im Freien aufhält, ist schnell den Gefahren eines Blitzeinschlages während eines Gewitters ausgesetzt. BlitzAlarm kann dieses Risiko minimieren.

Die neu erschienene App für das iPhone ist derzeit zu einem Preis von 2,69 Euro im deutschen App Store zu haben. BlitzAlarm (App Store-Link) richtet sich vornehmlich an alle Outdoor-Begeisterte, beispielsweise Angler, Bergsteiger, Fahrradfahrer, Wanderer oder Golfer. Die nur 5 MB große Applikation ist bereits an das größere Display des iPhone 5 angepasst worden.


Die Entwickler von BlitzAlarm, die nowcast GmbH aus München, schreibt in ihrer Mitteilung zu ihrem eigenen Produkt, „BlitzAlarm ist die erste Blitz-Ortungs-App, die mit Nowcasting und in Echtzeit vor Gewittern mit Blitzeinschlags-Risiko warnt“. Dazu liefert die App für einen Zeitraum von einer Stunde verlässliche Angaben darüber, ob ein Gewitter eine ernstzunehmende Gefahr darstellen kann – das auch per Push-Meldung, sobald der Nutzer seinen Standort ändert oder ein einzelner Blitz niedergeht.

Dazu ist es natürlich vonnöten, die Ortungsdienste des iPhones zu aktivieren, damit die App den aktuellen Standort herausfinden kann. Ebenfalls möglich ist es, sich eine komplette Deutschlandkarte – entweder als Karten- oder Satellitansicht – anzeigen zu lassen. Drei Gefahrenstufen, grün, gelb und rot, informieren in einem Header über die Bedrohung durch Gewitter und Blitzeinschläge für den Nutzer der App. Grundsätzlich zeigt die Karte jedes aktuelle Gewitter an: So erkennt der User blitzschnell, in welche Richtung es zieht, und wie er sich in Sicherheit bringen kann.

Auch an zusätzliche Features haben die Developer gedacht: So ist es möglich, in den Einstellungen bestimmte Ruhephasen für Meldungen festzulegen, einen Energiespar-Modus zu aktivieren, oder auch zwischen einer Satelliten- und einer Kartenansicht zu wählen. Eine umfangreiche Sammlung von Informationen zum richtigen Verhalten bei Gewitter für verschiedene Outdoor-Gruppen rundet den Umfang von BlitzAlarm ab.

Der technische Hintergrund der App basiert auf der von nowcast entwickelten Technologie „Cell Tracking“, einer Erkennung und Verfolgung von Gewitterzellen, sowie das sogenannte „Nowcasting“, einer Kürzestvorhersage für Gewitter. Damit können bestehende Gewitterzellen frühzeitig erkannt und ihre Zugbahn für eine Stunde vorausberechnet werden. Gerade in Gebieten, wo sich die Wetterlage schnell ändern kann, beispielsweise im Gebirge, kann BlitzAlarm daher vielleicht sogar lebensrettend sein. Benötigt ihr weitergehende Wetterwarnungen, in der unter anderem auch vor Frost oder Windboen gewarnt wird, empfehlen wir den Download der 1,79 Euro teuren App WetterAlarm (App Store-Link).

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Kommentare 5 Antworten

    1. 2,69€ finde ich dann aber doch etwas überzogen und ist es mir nicht wert.
      Daher mal den appgefahren Preisalarm gesetzt und auf eine 0,89€ Reduzierung warten, denn mehr würde ich mir diese App nicht kosten lassen.

  1. Das eröffnet ja ungeahnte Möglichkeiten; ich frag mich gerade, ob mich eine Pushnachricht schneller erreicht als der Blitz selbst

    (Sorry, wenn ich das Thema nicht so ernst nehme, im Gebirge ist das sicher nützlich mit der Stunde Vorlauf. Ich komme aber vom flachen Land, da sieht man ein Gewitter schon drei Tage vorher kommen. und wenn es dann da ist, stellt man sich einfach breitbeinig unter den höchsten Baum und spannt sicherheitshalber seinen Regenschirm auf! NICHT)

  2. Ziemlich abgefahren ist jedenfalls, dass die App von einer Menge von Leuten sehr gut bewertet wurde die der nowcast GmbH von der die App stammt sehr nahe stehen. Auf der Play Store der App sieht man als ersten Eintrag den von Daniel Betz, Marketingleiter der nowcast GmbH. Im Apple Store kommen die Beiträge von Daniel Betz, Alexander Betz (Geschäftsführer) und Jürgen Goldfuß (Partner der nowcast GmbH).

    Ich dachte damit wäre die Welt mittlerweile eigentlich durch.

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