Canva: Kostenlose iPhone-App ermöglicht schnelles Erstellen von Collagen, Einladungen, Logos & mehr

Mit zusätzlichen Infos

Gestern bin ich über die iOS-App Canva (App Store-Link) gestolpert, da diese aktuell im App Store beworben wird. In einer kleinen Story stellt die App Store-Redaktion die App sowie die Macherin dahinter vor. Die Australierin Melanie Perkins hat mit Canva ein neues Unternehmen geschaffen, das nun ein Einhorn-Unternehmen ist. Also ein Unternehmen, dass mit mindestens einer Milliarde US-Dollar bewertet wird. Wir sagen: Respekt.

Perkins wollte ein Programm erschaffen, mit dem man im Handumdrehen professionell Grafiken, Bilder, Collagen und Co. erstellen kann. Und aus dieser Idee ist das milliardenschwere Unternehmen Canva entstanden. „Während der jahrelangen Arbeit an Canva gab es immer wieder Menschen, die nicht an mich oder das Unternehmen glaubten. Aber davon ließ ich mich nicht abschrecken. Ich nutzte ihr Feedback, um meine Pitches zu verbessern und meine Strategie zu stärken“, lässt Perkins wissen. Und ein Großteil des Geldes kommt natürlich von Investoren.

Das Ziel lautet: Jeder Mensch soll auf Canva zugreifen können. Die Plattform ist in 108 Sprachen und 190 Ländern verfügbar. Unter anderem nutzen 80 Prozent der Fortune 500-Firmen die App, die auch kleinere Unternehmen bei der Erstellung unterstützen.

Und nachdem wir uns die Canva-App im Juli 2016 erstmals angesehen haben, möchte ich heute noch einmal einen Blick darauf werfen. Die Aufmachung ist wirklich sehr einfach und die Auswahl an Vorlagen richtig groß. Über eine Suche könnt ihr auch gezielt Vorlagen ausfindig machen, in der Vorauswahl sind die Templates nach Kategorien aufgeteilt. Blog, Social Media, Einladungen, Karten, Collagen, Flyer, Logos und vieles mehr.

Bei der Bearbeitung könnt ihr mit wenigen Handgriffen den Hintergrund ändern, aus über 100 Schriftarten wählen und mehr. Ihr könnt eure Grafik also nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. Mit den erweiterten Werkzeugen wie Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Tönung, Weichzeichner, X-Pro und Vignette könnt ihr eure Grafik optimieren.

Viele Vorlagen und Grafiken können kostenlos genutzt werden, wer exklusiven Zugriff auf noch mehr Vorlagen und Grafiken will, muss zum Abo „Bilder Pro“ greifen. Für 4,99 Euro pro Monat könnt ihr auf Millionen Fotos zugreifen, die nur für Abonnenten verfügbar sind. Einzelne Pakete zum Einmalpreis kann ich nicht mehr ausfindig machen.

Wer eine Einladung, einen Beitrag für Facebook, Instagram und Co., eine Postkarte, ein Poster oder weitere Grafiken schnell und einfach erstellen will, sollte sich Canva definitiv ansehen. Eine richtig gut gemachte App mit einer großen Auswahl. Die Bearbeitung auf iPhone und iPad ist wirklich intuitiv und einfach. 

Kommentare 22 Antworten

      1. Ich habe nix gegen ein Anmeldung, meinetwegen auch als Voraussetzung für bestimmte Funktionen. Das ich aber überhaupt keinen Blick auf die App werfen kann ohne Anmeldung ist für mich ein Ausschusskriterium. Ich weiß doch noch gar nicht, ob ich die App nutzen möchte?

      2. @elimes: Weil man nicht für jede App einen Account anlegen möchte. Wozu soll das für den Nutzer gut sein, außer für Cloud-Synchronisation zwischen mehreren Geräten (was jedoch längst nicht jeder nutzen möchte)? Welcher Nutzen für den Anbieter entsteht, dürfte auf der Hand liegen.
        Insofern habe auch ich eine ausgesprochene Allergie gegen Registrierung in allen möglichen Furz-Apps. Und auch gleich eine probate Lösung: Wegwerf-Identitäten für solche Datensauger.
        Sie wollen Daten? Sie kriegen Daten. Nur eben nicht meine Daten ?

  1. Na, so ganz stimmt die Beschreibung hier wohl nicht.
    Für 4,99€ gibt es nur einen 3 Pack – was das ist wird nicht beschrieben.
    Ein 100 Pack kostet 109,99€.
    Wenn Tipps bzw. Programme vorgestellt werden, sollte die Info schon korrekt, umfassend wie aktuell sein, oder?

    1. Stell dir vor, auch diese App nutzen Menschen die einen Nutzen daraus ziehen! Nur weil du damit nichts anfangen kannst, gilt das nicht gleich für die ganze Menschheit. Apps mit Abos? Wirst du in diesem Zeitalter nicht drum herum kommen!

  2. Ich nutze die Anwendung übers Web. Habe innerhalb kurzer Zeit 2 Magazine erstellt. Bin begeistert, wie einfach das geht und wie professionell das aussieht. Hat übrigens keinen Cent gekostet.

  3. Nach den Worten „Abo“ und „Registrierung“ hab ich gar nicht mehr weitergelesen – solche App´s interessieren mich überhaupt nicht mehr. Wenn ich in Zukunft für jede Softwareinstallation meine persönlichen Daten offenlegen muß und auch noch monatliche Gebühren bezahlen soll… tut mir leid, bei den vielen Apps, die ich nutze, kann ich mir das nicht leisten. zum Glück bits noch genug faire Anbieter.

    1. Danke. Du sprichst mir aus der Seele. Aber wie Freddy weiter oben so schön schreibt wird auch appgefahren dafür sorgen, dass es bald nur noch Abo-Apps gibt. Ich habe die appgefahren App mal gelöscht.

      1. @Cpx3: Sollte es soweit kommen, werde ich eben gar keine Apps mehr kaufen. Ich habe im Laufe der 10 Jahre im Apple-Universum (bin seit dem iPhone 3GS dabei) locker 300 Apps gekauft, viele davon kostenpflichtig. Jedoch kann ich die Apps, die ich in den letzten 3 Jahren gekauft habe, an einer Hand abzählen. Es nimmt rapide ab und je mehr die Abo-Seuche zunimmt, desto weniger Apps kaufe ich. Abo ist das Gegenteil von Kostenkontrolle!

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