iFixIt zerlegt den neuen High-End iMac Pro

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Freddy 03. Januar 2018, 07:10 Uhr

Wie sieht der iMac Pro von Innen aus? iFixIt gewährt einen Blick.

imac pro teardown

Diesmal hat es zwar etwas länger gedauert, aber jetzt ist der sogenannten Teardown des neuen iMac Pro bei iFixIt verfügbar. Die Bastler haben den rund 5.500 Euro teuren iMac Pro bestellt, hierbei handelt es sich um das Model mit 8 Kernen, 32 GB RAM und 1 TB SSD.

So haben die iFixIt-Mitarbeiter herausgefunden, dass RAM, CPU und SSD modular sind und nach dem Kauf möglicherweise ersetzt werden können, allerdings erfordern die meisten Komponenten eine vollständige Demontage, wenn man sie ersetzen möchte.

imac pro tear

Auffallend sind zudem die zwei großen Lüfter, die den iMac Pro bei rechenintensiven Aufgaben nicht so schnell "ins Schwitzen bringen". Apple verbaut 288-pin RAM, der sich leicht ersetzen lässt, laut Aussage von Apple sollte man dafür Fachpersonal aufsuchen, iFixIt konnte den RAM aber mit den passenden Komponenten schnell upgraden.

Weiterhin stellt iFixIt fest, dass der GPU fest auf dem Logicboard verbaut ist und sich nicht upgraden lässt, die CPU ist hingegen nicht fest verlötet. Der Teardown zeigt auf, dass das Display dem des i5K iMac von 2017 gleicht.

Alle Details, Bilder und Informationen könnt ihr direkt bei iFixIt aufrufen. Der iMac Pro startet bei 5.499 Euro, in der besten Konfiguration zahlt man mehr als 15.000 Euro.

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Kommentare15 Antworten

  1. giu_1992 sagt:

    15000 Euro 😂😂😂 was soll man dazu sagen und das bei der „beschissenen“ Hardware. Da bekommt der Begriff überteuert, ganz neue Dimensionen

    • Nathanel sagt:

      Ich bin auch der Ansicht das der IMac zu teuer ist aber es gibt ja genügend Stimmen aus dem Profibereich die da anderer Ansicht sind. Anscheind rentieren sich die 15000 nach kurzer Zeit

      • PingPong sagt:

        Baut mal einen gleichwertigen PC und postet mal was der kostet. Und ja, wir dass die Kiste niemals so chic sein wird. Am Ende werdet ihr merken, dass der Preis völlig ok ist. Nur ihr habt nicht verstanden wozu das Teil gedacht ist.

        Ich kann auch Apple nicht verstehen, warum man einen solchen boliden, der in jeder Hinsicht nur für eine relativ kleine Gruppe von User gemacht wurde, anpreisen als bräuchte jeder so ein Teil. Kein Wunder, dass die meisten – meist Windoof-User – dabei durch drehen.

        Ich bin damals mit einen echt fetten PC in die Selbständigkeit maschiert und hatte mich schon nach kurzer Zeit für ein damals ähnlich fetten Mac entschieden. Der war enorm teuer und jeder schüttelte den Kopf wozu man soetwas braucht. Ich war konkurrenzlos schnell, konnte unfassbar große Fotos beackern und lieferte meine Arbeiten in Rekordzeiten ab.

        Zum Beitrag: Lustig wie so Bastelgruppen immer Handy’s und Rechner zerlegen um am Ende das festzustellen (fest verbaute Akkus oder keine Möglichkeit für Erweiterungen, bla, bla, bla) was längst bekannt war. Aber gut das wir das nochmals mit einem Video bestätigt haben – wallbash.

        • Nathanel sagt:

          Ich hab mir den Spaß gegönnt und komme auf 4445,30€. Für 27“ BenQ SW271, 7820X, X 299 Apex, DDR 4 32GB 3000MhZ, 1TB 960 Pro, Vega 56 wenn sie Lieferbar wäre, Noctua NH D15, BeQuiet DPP P 11 650 W, EVOLV Gehäuse weil es schick sein muss ich würde lieber eins mit besserem Airflow wählen der Rechenknecht gehört unter den Tisch und natürlich Windoof. Photoshop ist extra zu berechnen. Wie groß der Unterschied der beiden Betriebssysteme zu einander, bei der gleichen Berechnung im selben Programm, ist kann ich nicht sagen. Komm mir nicht da ist keine Maus und Tastatur dabei, die sind bei Apple auch unterste Qualität. Und meistens ist das auch schon vorhanden. Ich würde dem Windoof PC aber eine höhere Schnelligkeit Gutschreiben auch schon weil der Prozessor schneller Taktet und bei Bedarf übertaktet werden kann und nicht zu vergessen wenn mir irgendwas nicht reicht einfach neue Hardware dazu stecken, statt neu kaufen.

        • Nathanel sagt:

          Achja und weil irgendwas dir nicht passt tausch es aus wir sind Modular und brauchen dafür nicht das Foppelte des ursprünglichen Produktes Zahlen sondern vllt 10-30% mehr.

        • Nathanel sagt:

          @PingPong ich kann deine Argumentation voll verstehen, außerdem muss man sich um nichts kümmern der läuft einfach und wenn nicht, schrei ich die vom Service an.

        • Souldream sagt:

          Sich Selbstständig nennen aber Namen wie „PingPong“ haben die eher an an ein Kleinkind erinnern, sowas sagt schon alles. Aber es hat schon immer Leute gegeben die an Selbstüberschätzung und Einbildung gelitten haben.

    • Teddy2001 sagt:

      Schnuppel… das ist dann auch mit dem 18 Kerner den Intel noch nicht produziert 😊aber trotzdem saftiger Kurs..

  2. supermaiskolben sagt:

    15.000€ für einen Computer..wenn ich so einen zu Hause stehen hab, ohne dass es mir weh tut hab ich’s geschafft 😂 WTF
    Also 5.000 finde ich schon krank, denke mir aber wenn man das brauht und es ein Arbeitsgerät ist oder man ein totaler Freak ist, dann bitte. Kann ich irgendwo noch nachvollziehen. Aber 15.000€ (!!!).. da muss man‘s richtig dicke haben! (Abgesehen von riesen Firmen, die riesige Sachen bearbeiten und darauf angewiesen sind..)
    Ist sicherlich ne Rakete! Hardwear finde ich eigentlich immer schon richtig gut bei Mac/. Die Komponenten sind so gut auf einander abgestimmt, dass allzeit alles gut und schnell läuft. Mein Macbook Pro late 2011 schnurrt wie zur ersten Stunde. Einen normalen Laptop von 2011 will ich mal sehen.

  3. Piporosso sagt:

    Lüfter, die den Rechner ins Schwitzen bringen, wären ein ganz schöner Fauxpas seitens Apples. Egal, ob sie das schnell tun oder nicht so schnell.

  4. AppleBastian sagt:

    Manche Kommentare hier sind echt so sinnbefreit, kaum zu glauben 😓

    Dass man sowas nicht unbedingt zuhause braucht ist doch vollkommen klar. Aber es gibt eben auch anspruchsvollere Software als ein Webbrowser mit YouTube.

    Einfach mal ArchiCAD (Software für Architekten) auf einer richtig guten Windowsmaschine starten und dann mal auf einem Mac. Schon dieser Unterschied ist extrem. Und obwohl ArchiCAD auf meinem Mac wirklich gut und auch viel besser als auf einen vergleichbaren Windowsrechner läuft, dauert das Rendern von fotorealistischen Ansichten eine gefühlte Ewigkeit. Für ein mit 4K vergleichbaren Bild braucht mein Mac ca. 45 Minuten (Windows auf der gleichen Hardware benötigt hier ca. 25 Minuten länger). Da sitzt man ganz schön lange nur herum und wartet. Und in der Regel wollen die Kunden je Projekt ca. 10 solcher Bilder…

    Der iMac Pro schafft das gleiche in ca. 5-7 Minuten.

    Wenn man das mal nachrechnet macht das bei einem Stundensatz von 90€/h für einen selbstständigen, freiberuflichen Architekten, was auch eher unteres Niveau ist, eine Ersparnis von 600€ je Projekt. Das Ganze rechnet sich also ziemlich schnell.

  5. veeman sagt:

    Ich war lange still und habe mir die Kommentare auch immer zu diesem Gerät durchgelesen – und muss sich mal sagen – das die „ normalen User „ wirklich mal überlegen sollten – für Wen dieses Rechner ist. Für Leute , die so einen Rechner beruflich nutzen ( Film – Web – Ton ). Betrachtet man die Leistung so kann man sagen – das so ein Rechner zb bei uns in den Tonstudio eine Zeitspanne von locker 5-8 Jahren reichen würde, was die Leistung Angeht. Betrachtet man da auf die Investition pro Jahr – kommt man auf unter 1000€. Das ist ein WITZ für eine halbwegs laufende Firma. Für das was man bekommt. Und an die PC User – nein das bekommt man nicht unbedingt billiger und schicker hin. Kunden achten auf Firmen Ausstattung. Oder würdet ihr zu jemanden gehen und wenn ihr reinkommt es sieht aus wie eine Studenten Bude ? Nein – würdet ihr nicht – ihr würdet gehen. Zudem laufen eben viele Programme – bei uns ist es pro Tools (Avid) und Logox Pro X – und nein Musik Maker und FL Studio sind KEINE Professionelle Alternative😂 – also – bitte – und das wäre ein schöner Vorsatz fürs neue Jahr – nicht immer jedes Produkt in Bezug zu „privaten nutzen“ sehen. Sondern auch mal die Profis denken, die Rechner beruflich in Eier Firma nutzen.

    • veeman sagt:

      In „ einer Firma – sorry für die Schreinfehler , man kann ja leider nlcht nachträglich den Text editieren.

    • Nathanel sagt:

      Bei deinem Fall mag es sicher Stimmen das es keinen Ersatz für eure Programme gibt und natürluch rechnet es sich anders in einer Firma aber ich kann mir nicht vorstellen das ein Windoof PC eine so schlechte Alternative ist. Ich würde eine Firma die am PC Ihre Arbeit verrichtet nicht als Studentenbude betiteln

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