Invoxia Voice Bridge: Update sorgt für geringere Verzögerung & Quick Actions auf dem Homescreen

Die von uns vor einigen Wochen vorgestellte Invoxia Voice Bridge hat jetzt ein interessantes Update erhalten. Wir stellen euch die Neuerungen vor.

Invoxia Voice Bridge 1

Angesichts des mehr als hohen Preises für das Invoxia NVX 200 war es nicht wirklich erstaunlich, dass das am Freitag von uns getestet Tischtelefon mit Bluetooth-Anbindung nicht gut bei euch ankam. Anders sah es bei der Invoxia Voice Bridge aus, die wir euch Anfang Oktober vorgestellt haben: Sie kann innerhalb von Minuten an den heimischen Router oder die Telefonsteckdose angeschlossen werden und leitet eingehende Anrufe zusätzlich zu den vorhandenen Festnetztelefonen auch an das iPhone weiter, selbst wenn man nicht zuhause ist.

Besonders interessant ist die Invoxia Voice Bridge in Verbindung mit iOS 10, denn hier werden eingehende Anrufe in Drittanbieter-Apps wie normale Anrufe angezeigt. Mit dem am Freitag veröffentlichten Update für die Voice Bridge App funktioniert das jetzt noch besser: Die Verzögerung zwischen dem Eingang des Anrufs und dem Klingeln auf dem iPhone wurde in etwa halbiert. Statt bisher drei bis vier Sekunden, beträgt die Verzögerung nur noch eineinhalb bis zwei Sekunden. Das ist vor allem dann sehr angenehm, wenn man sich zuhause aufhält. Wenn man unterwegs ist, merkt man ja ohnehin nicht, wenn das iPhone ein paar Sekunden später klingelt, als die anderen Telefone.

Neben einigen Fehlerbegebungen bietet die neue Version der Anwendung auch Quick Actions auf dem Homescreen. Mit dem einem festen Druck auf das Voice Bridge Icon können Besitzer eines iPhone 6s oder iPhone 7 ohne Umwege auf die letzten Kontakte zugreifen und ohne große Umwege einen Anruf über die Voice Bridge starten.

Was genau ist die Invoxia Voice Bridge?

Bei der 99 Euro teuren Invoxia Voice Bridge handelt es sich quasi um eine kleine Brücke zwischen Festnetzanschluss und Smartphone. Eingehende Anrufe werden über WLAN oder Internet an das iPhone weitergeleitet, zudem können ausgehende Anrufe mit dem iPhone über den bestehenden Festnetzanschluss getätigt werden. Da gerade Rufumleitungen auf ein Mobiltelefon echt ins Geld gehen können, spart man so sogar ordentlich Geld.

Die Einrichtung der Invoxia Voice Bridge könnte übrigens einfacher nicht sein: Die kleine Box wird mit dem Netzteil an den Strom angeschlossen, mit einem LAN-Kabel mit dem WLAN-Router verbunden und mit einem dritten Kabel an den Telefonanschluss gepackt. Notwendige Splitter sind im Lieferumfang enthalten, ich konnte die Bridge bei uns im Büro direkt an den Router anschließen.

Ohne weitere laufende Kosten bietet die Invoxia Voice Bridge dann die folgenden Vorteile: Bei eingehenden Anrufen klingeln nicht mehr nur die normalen Telefone, sondern auch alle mit der App ausgestatteten und verbundenen Smartphones. Bei iPhones funktioniert das sogar außerhalb des heimischen WLAN. Außerdem kann man mit der App bei einer aktiven Internetverbindung Anrufe über den heimischen Anschluss führen, auch wenn man gar nicht Zuhause ist.

Invoxia Voice Bridge - Nehmen Sie Ihr Festnetz...
40 Bewertungen
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  • Festnetzanrufe bequem auf dem Smartphone entgegennehmen und tätigen
  • Benachrichtigung für verpasste Anrufe und Voice-Mails

Kommentare 9 Antworten

    1. Bei mir genauso. Habe zwar noch ein Festnetz Habe das Ding aber gefühlt ein Halbes Jahr nicht mehr in den Händen gehabet. Daher auch für mich völlig überflüssig.

      1. Habe bei allen Verwandten die Anschlüsse abbestellt. Meistens ist es etwas, was viele einfach im Vertrag drin stehen haben und nicht wissen, dass man mit Internet-only Geld sparen kann.

  1. Wie wird eigentlich die Verbindung zwischen der Bridge und der App hergestellt, wenn man nicht zuhause ist? Läuft das über die Server des Anbieters? Das hätte ja gutes Potenzial, später doch mal monatlich zur Kasse gebeten zu werden oder dass das Gerät unbrauchbar wird, wenn der Anbieter seine Dienste einstellt.

    1. Das würde mich auch interessieren. Würde es für den Firmenfestnetzanschluss zuhause (Freiberufler) nutzen. Da wäre es gut zu wissen, worüber die Daten landen und in welchem Land die Server stehen, falls die Daten dort temporär landen.

  2. Wenn ihr eine FritzBox zuhause habt dann könnt ihr für alle Geräte einfach das VPN aktivieren. Von draußen kommt ihr dann ganz einfach (und sicher) in euer Heimnetz.
    Danach kann man die FritzFon App starten und schwuppdiwupp übers Festnetz telefonieren.
    Wozu braucht man da einen Klotz in der Wand, der 99€ kostet?

    Abgesehen davon, dass die Einrichtung nicht nur „reinstecken und fertig“ ist, geht diese Lösung sicherlich nicht über Server von AVM.

  3. Wer sowieso schon IP-Telefonie hat braucht so einen Nepp nicht.

    Einfach die VoIP-Daten in einen kostenlosen SIP-Client eingeben und – oh Wunder – der klingelt, und zwar überall wo man Internet hat…

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