iPhone 12 Pro: Blumen mit der iPhone-Kamera fotografieren

Apple bewirbt die neuen iPhone-Modelle

Die Kameras in Smartphones werden immer besser und sind ein wichtiges Verkaufsargument. Kein Wunder, dass Apple diverse Kampagnen fährt, um die tolle Qualität der iPhone-Kameras hervorzuheben. Diesmal hat man sich mit Nathan und Kiana Underwood zusammengeschlossen. Nathan erklärt, wie man mit dem iPhone 12 Pro wunderschöne Blumenarrangements aufnehmen kann.

Set-up

Alles beginnt mit der Beleuchtung. Am besten nutzt man diffuses natürliches Licht, das idealerweise von der Seite kommt. In Innenräumen erreicht man dies in der Regel, indem man sich etwa 0,5 bis 1 Meter von einem Fenster entfernt hinstellt. Wenn man im Freien fotografiert, sucht man sich einen Platz mit gleichmäßigem Licht und vermeidet zu hellen Lichteinfall und Schatten. Oft bedeutet dies, dass man sich einen Platz mit gleichmäßigem Schatten sucht.
Der nächste Schritt ist der Hintergrund. Am besten sucht man sich einen neutralen Hintergrund (Grautöne und Blautöne funktionieren gut) mit minimalen Mustern. Man sollte Ziegelsteine, Streifen, Punkte und andere ablenkende Muster vermeiden. Das Motiv sollte wirklich zur Geltung kommen, und diese Kombination aus Beleuchtung und Hintergrund erfüllt diesen Zweck.


Bildeinstellung

Für Fotos ist der Bildausschnitt entscheidend. Man kann zwar später beschneiden, aber eine korrekt eingerahmte Aufnahme aus dem richtigen Winkel und der richtigen Perspektive ist entscheidend, um sicherzustellen, dass man das beste Foto zum Bearbeiten hat. Beim iPhone wähle ich fast immer das Objektiv mit der kürzesten Brennweite. Bei den iPhone 12 Pro-Modellen ist dies das Teleobjektiv.
Wenn man ein Blumenarrangement einrahmt, platziert man das Motiv in der Mitte und achtet darauf, dass der Rahmen gleichmäßig ausgefüllt ist. Ich neige dazu, Kameras, einschließlich des iPhones, in der Hand zu halten und einen leichten Abwärtswinkel (nur ein paar Grad) frontal zum Motiv zu verwenden. Dies stellt sicher, dass man die Vase sehen kann, aber auch die große Tiefe und Dimensionalität der Blumen erhält.

Porträtmodus

Wie man auf dem Bild unten sehen kann, schätze ich für Fotos, die nach der Aufnahme bearbeitet und hochgeladen werden, den Porträtmodus, der auf allen iPhone 12-Modellen verfügbar ist. Der Porträtmodus fängt einen unglaublichen Sinn für Tiefe ein, der bei der Bearbeitung in der Fotos App noch verändert werden kann und eine erstaunliche Bandbreite an Kreativität ermöglicht. Dies ist besonders nützlich beim Fotografieren von Blumenarrangements, da diese sehr komplex und dimensional sind. Wenn man gerade mit dem Fotografieren von Stillleben beginnt, ist der Porträtmodus der beste Freund.

Bearbeiten in der Fotos App

Es gibt ein paar „Go-to“-Techniken bei der Bildbearbeitung, die ich bei 99 Prozent meiner Bilder anwende und die alle in der Fotos App gemacht werden. Dies sind persönliche Vorlieben; man sollte unbedingt ein wenig experimentieren, um den eigenen Stil zu finden. Ich konzentriere mich zum Beispiel gerne auf den Ausschnitt oder das Seitenverhältnis, die Belichtung, Sättigung und Wärme.

Um die Werkzeuge im Bearbeitungsmodus in Fotos nutzen zu können, tippt man auf ein Foto, um es im Vollbild anzuzeigen und im Anschluss auf die Symbole am unteren Rand, um so die unterschiedlichen Optionen verändern zu können.

  • Man kann das Foto bei Bedarf zuschneiden, sodass die Blumen den gesamten Rahmen ausfüllen, damit sie so groß als möglich erscheinen.
  • Ein leichtes Erhöhen der Belichtung hellt den Rahmen auf und lässt das Arrangement hervorstechen, besonders auf einem mobilen Bildschirm.
  • Bei Blumenarrangements und anderen farbenfrohen Stillleben kann man die Sättigung um einen kleinen Wert (weniger als 10) erhöhen, um die Farben hervorzuheben.
  • Zum Schluss kann man noch die Wärme des Fotos anpassen. In der Regel bedeutet dies, das Bild nur leicht „kälter“ werden zu lassen, um einen eleganten, beruhigenden Effekt zu erzielen, der die Aufnahme noch dazu sehr naturgetreu aussehen lässt.

Alle diese Techniken zur Bildbearbeitung sind äußerst einfach, aber sehr sinnvoll. Sie sorgen am Ende für ein fantastisches Foto, das schnell geteilt werden kann und andere begeistern wird.

(Foto: Nathan Underwood)

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Kommentare 8 Antworten

  1. Unter BILDEINSTELLUNG hat sich wohl ein kleiner Fehler eingeschlichen: ein TELEOBJEKTIV hat immer eine LANGE BRENNWEITE, bestimmt nicht die kürzeste.

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