Jelly Zoo: FDG Entertainment veröffentlicht Freemium-Spiel

Kann Freemium auch Spaß machen? FDG Entertainment versucht das mit Jelly Zoo zu beweisen.

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Die meisten klassischen Freemium-Spiele haben meiner Ansicht nach nur ein Ziel: Dem Nutzer früher oder später elegant das Geld aus der Tasche zu ziehen. Besonders pikant ist das bei endlosen Aufbau-Spielen, die von Wartezeiten und Hinweisen nur so überflutet sind. Eines muss man aber auch sagen: Viele Entwickler haben mittlerweile eine gute Balance gefunden und liefern kostenlosen Spielspaß für iPhone und iPad.

Der Münchner Publisher FDG Entertainment will nun auch auf dieses Erfolgsmodell aufspringen und sein Glück mit Jelly Zoo (App Store-Link) versuchen. Bei der Neuerscheinung für iPhone und iPad handelt es sich um ein klassisches Puzzle-Spiel, bei dem gleichfarbige Blöcke miteinander verbunden werden müssen. Der große Unterschied zu vielen anderen Spielen dieser Art: Es gibt zum Start 80 vordefinierte Level und damit einen in sich geschlossenen Spielverlauf.

Für Hardcore-Gamer ist diese Universal-App aber wohl nichts: Die Grafiken sind kunterbunt gehalten und im Mittelpunkt stehen kleine Tiere, die man aus den riesigen Jelly-Bergen retten muss. Dazu fährt man einfach mit dem Finger über zusammenliegende oder freistehende Blöcke, um diese miteinander zu verbinden und zerplatzen zu lassen. Sobald man mindestens sieben Blöcke miteinander kombiniert, aktiviert man einen Combo-Boost und darf sich auf kleine Extras freuen, die für einen kurzzeitigen Vorteil im Spiel sorgen.

Jelly Zoo bietet abgeschlossene Level und Welten

Nach gut einem Dutzend Level in Jelly Zoo kann ich behaupten: Man darf nicht einfach mit dem Finger durch die Gegend wischen und hoffen, dass alle Steine zerplatzen und die Tiere irgendwie nach unten gelangen. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad zu Beginn sehr gering ist und sich damit auch für Einsteiger eignet, kann man mit sehr guten Kombinationen besonders viele Punkte sammeln. Ich gehe stark davon aus, dass ein gutes Auge für die passenden Steine im späteren Spielverlauf unabdingbar ist.

Was mir sehr gut gefällt: Jelly Zoo behält die In-App-Käufe im Hintergrund und setzt sich nicht aggressiv ein, um den Spieler zu einem Kauf zu bewegen. Laut Angaben der Entwickler soll man das Spiel problemlos ohne Ausgaben zu Ende bringen können, wobei ich es heute natürlich noch nicht soweit geschafft habe. Wartezeiten – die man selbstverständlich mit Geld überspringen kann – gibt es nach dem Verlust aller fünf Leben. Wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, sollte aber einige Zeit benötigen, bis er überhaupt in diese Situation kommt.

Insgesamt ist Jelly Zoo aufgrund seiner kunterbunten Aufmachung vielleicht nicht etwas für Jedermann, aufgrund der fairen Ausrichtung aber definitiv für Jung und Alt geeignet und eine tolle Beschäftigung für Zwischendurch. Erste optische Eindrücke liefert euch der folgende Trailer.

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