Mezando auf Kickstarter: Vegane Apple Watch-Armbänder in neuen Farben

Ab 69 Euro

Im Oktober letzten Jahres habe ich euch die veganen Apple Watch-Armbänder von Mezando vorgestellt. Damals konnte man das Armband in den Farben Braun, Schwarz, Silber und Beige kaufen, euer Feedback war auf jeden Fall sehr positiv. Nun hat das Team aus Münster neue Farben im Sortiment, finanziert wird die neue Kollektion über Kickstarter.

  • Mezando-Armbänder für die Apple Watch bei Kickstarter (zur Kampagne)

Die Mezando-Armbänder werden aus dem Material Piñatex hergestellt, ein Abfallprodukt der Ananas. Piñatex wird als Alternative für Leder gehandelt und wird auf den Philippinen aus den Blättern der Ananaspflanze gewonnen. Es handelt sich um veganes Material, das beliebiges Färben ermöglicht.

Über Kickstarter werden nun die Farben Rough Black, Pure Nature, Earthy Brown, Cheeky Silver, Paprika Red, Washed Indigo Blue, Canela Brown, Wrinkled Gold und Pebble Grey vertrieben, wobei die vier letztgenannten Ausführungen exklusiv über Kickstarter verkauft werden.

Der Preis für ein Armband liegt weiterhin bei 69 Euro. Wer gleich zwei Farben möchte, zahlt 119 Euro, fünf Armbänder kosten im Set 299 Euro. Und wer die komplette Auswahl möchte, zahlt für neun Armbänder 559 Euro. Klickt euch gerne noch einmal in meinen Testbericht, ich konnte die schwarze Version schon länger ausprobieren.

Das Finanzierungsziel liegt bei 2000 Euro. Die Kampagne ist heute gestartet und läuft noch bis zum 17. September, 14 Uhr. Die Produktion erfolgt im September und Oktober, im November wird die Qualitätskontrolle durchgeführt. Im Dezember werden alle Bestellungen verschickt.

Kommentare 70 Antworten

      1. Sorry, auch wenn es hart klingt, Freddy, du bist ein Heuchler!

        Ihr von AppGefahren seid so weit weg von Nachhaltigkeit und umweltschonendem Konsum, dass mir die Galle hochkommt, wenn du in diesem Fall den Finger hochhältst.

        Du verteidigst nur einen Anzeigenkunden, mehr nicht.

        1. War klar, dass du dich auch zu Wort melden musst. Sorry, aber du hast überhaupt gar keine Ahnung, wie mein Lifestyle ist. NULL. Von daher kannst du dir die Beleidigungen sparen!

          Beim Bäcker kaufe ich mit meinem eigenen Jutebeutel ein. Im Supermarkt nutze ich keine einzige Plastiktüte. Ich kaufe keine Wasser(Plastikflaschen) sondern nutze Sodastream. Soll ich weiter machen?

          Und: Das ist keine Anzeige! Ich habe diesen Artikel KOSTENLOS aus eigener Motivation geschrieben und kein Geld erhalten! Warum tätigst du solche Aussagen, wenn du davon keine Ahnung hast? Verstehe ich nicht.

        2. Alter Falter, was geht denn bei dir ab? 😀

          Es muss nicht jeder Perfekt sein. Man darf auch Fleisch essen oder was auch immer machen und muss trotzdem vegane Produkte nicht hassen.

          Genau wie ein Veganer auch mal das Flugzeug benutzen darf, ohne dass ihn jeder dumm macht.

          Leute, was seid ihr unentspannt. Alle meckern über die Veganer, die angeblich überall alles erzählen. Kaum erwähnt man kurz, dass die Armbänder vegan sind, kommen alle (vermutlichen) nicht-Veganer aus den Löchern und pöbeln.

  1. Ein herkömmliches T-Shirt ist auch Vegan, doch dann kommt die böse Verarbeitung und die ganze Chemie, die später ungebremst in die Natur entlassen wird. Wenn ich da bei den Armbändern nur die Varianten von Gold und Silber sehe, fallen mir genug fiese Mittelchen ein.

  2. Muss den Vorrednern Recht geben – das Erwähnen einer Ideologie ist keine Eigenschaft des Materials (wobei es heute verbreitet ist und deswegen auch keine Schuld des Authors).

    Für mich klingt es identisch zu „christliche Armbänder“ und ergibt dadurch wenig Sinn ;).

    Wäre nunmal vernünftiger einfach nur bei den Eigenschaften zu bleiben: Kunststoff, Pflanzenfaser etc. Wir reden bei der üblichen Baumwolle ja auch nicht über restriktive Diäten.

    Zudem muss das tierische Leder ja auch irgendwohin 🤷🏻‍♂️. Ist ja auch zu einem absolut überwiegenden Teil ein Nebenprodukt.

  3. Puh. Also wenn man die Kommentare hier liest, könnte man meinen, dass Apple-Nutzer nicht besonders viel nachdenken und einfach irgendwas hinschrieben. Das kenne ich aus anderen Bereichen, da wird mir ganz anders.

    Ihr müsst die Armbänder nicht kaufen aber was hier für Unsinn geschrieben wird, tut schon weh.

    Selbst wenn für diese Armbänder „fiese Mittelchen“ benutz würden. Am Ende mussten weniger Tiere dafür sterben. Ein erheblicher Vorteil. Zumal viele Hersteller, die sich „vegan“ auf die Fahnen schreiben, auch solche Punkte beachten. Auf der Seite wird übrigens beschrieben, dass hier weniger Chemikalien benutzt werden, als bei der herkömmlichen Lederproduktion.

    Warum erwähnt man, dass das Armband vegan ist? Damit der Käufer weiß was er bekommt. Auf alkoholfreien Bier steht das doch auch drauf 😀 … Wegen solchen Leuten wird der Begriff „Veganer Käse“ verboten. Könnte man ja verwechseln, wenn man nicht lesen kann. Kein Witz.
    Aber mal ehrlich, wenn jemand gerne ein Armband kaufen möchte und gleichzeitig Tiere leben lassen möchte, warum darf der das nicht erfahren? All die, die es nicht interessiert, die kann das doch nicht wirklich stören?

    Metall ist auch vegan, richtig. Aber da ist es eben eindeutig. Ein Apfel ist auch vegan, steht ebenfalls nicht drauf. Aber bei Leder-ähnlichen Armbändern ist das eben nicht klar. Würdest du gerne im Supermarkt jedes Mal den Hersteller anrufen müssen, um zu fragen, ob der Kaffee mit Koffein ist? Weil irgendjemand es blöd findet, dass das drauf steht? 😀 Kann nicht euer Ernst sein…

    Ob eine vegane Lebensweise eine Ideologie ist, sei mal dahingestellt. Im Zweifel wäre der Karnismus (Fleisch von willkürlich ausgewählten Tieren essen) ebenfalls eine. Mit Religion hat das jedoch gar nichts zu tun. Eher mit Fakten. Man möchte das Leiden von Lebewesen so gut es geht vermeiden. Fertig. Tiere töten verursacht eben Leid. Ganz einfach. Den Unterschied zur Religion erkennt ihr sicher selber.

    Nein, bei Baumwolle redet man nicht über Diäten. Einfach weil wir Baumwolle nicht essen. Wow. Zumal, siehe oben, es bei der veganen Lebensweise (ungleich Diät) um die Vermeidung von Leid geht. Daher kann das bei Baumwolle durchauch zutreffen, wenn beim Abbau Lebewesen (Menschen) ausgebeutet werden.

    Leder ist nicht einfach ein Nebenprodukt, bitte ganz kurz google anwerfen, bevor man mit alternativen Fakten herumwirft.

    Leute, bitte informiert euch.

    1. Klasse 👍 Du hast es auf den Punkt gebracht. Ein absolut guter Kommentar! Schade, dass FAST IMMER über alles gemeckert werden muss, anstatt sich auch mal einfach zu freuen, wenn etwas gut ist.

    2. Vegan ist ganz klar eine ideologische Lebensweise nach für sich definierten Regeln. Da kommst du mit leerer Semantik nicht weiter ;).

      Leder ist kein Nahrungsmittel. Damit auch nicht mit deinen Beispielen vergleichbar.

      Alkohol ist gleichbedeutend mit einer Eigenschaft (welche zudem die akute Zurechnungsfähigkeit eines Menschen beeinträchtigt) = Ethanolhaltig. Veganismus nicht.

      Es gibt weder an der regulären Schlachtung etwas auszusetzen, noch an der Verwendung der ach so schlimmen „Chemie“. Wenn du mentale Probleme damit hast, dann kannst du dich gerne in deinem Leben eingrenzen. Der Eingriff in das Leben anderer ist untersagt. Lies das Grundgesetz bevor du es wieder brichst.

      Über die verbesserte Tierhaltung kann man reden.
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      Na wenn du dich so sehr davon sträubst es von Religionen abzugrenzen, sollte ich auch keine Gewissensbisse haben religiöse Gefühle zu verletzen 😉.

      1. Wie oben bereits geschrieben, wenn du es als Ideologie definierst, dann ist der von dir vermutlich gelebte Karnismus ebenfalls eine. Die definierten Regeln wären da z.B. willkürlich festzulegen, welche Tiere man problemlos töten darf und bei welchen es Tierquälerei ist. (Kuh vs. Katze töten) Verstehe nicht, was hier leere Semantik ist 😉

        Auch wenn dir meine Beispiele nicht gefallen haben, glaube ich klargemacht zu haben, worum es geht. Es geht eben nicht nur um blanke Materialeigenschaften. Dass das Band vegan ist, ist nämlich sehr wohl eine Eigenschaft, auch wenn es sich nicht direkt und ausschließlich auf das Material bezieht.

        Bei einem Artikel darüber, ob bei der Herstellung von iPhones die Leute bei bspw. Foxconn ausgebeutet werden, schreibst du hoffentlich auch nicht, dass es nichts mit dem Material des Produktes zu tun hat und dass man doch bitte die Ideologie „Leute nicht auszubeuten“ nicht verbreiten soll 😀

        Also, wenn du an der sinnlosen Tötung von Lebewesen nichts auszusetzen hast, ist das eine ganz andere Diskussion. Die brauchen wir nicht führen. Allerdings fing doch alles damit an, dass u.a. du dich darüber aufgeregt hast, dass in einem Artikel das Wort vegan erwähnt wurde.

        Wo genau schränkt dich hier wer ein?

        Ich habe lediglich versucht zu vermitteln, dass die Erwähnung durchaus Vorteile und keine mir erkennbaren Nachteile hat 😉

        Und falls du glaubst, dass an den Chemikalien nichts auszusetzen ist, schau mal die ZDF-Doku: „Gift auf unserer Haut“. Ich wiederhole mich: Informiert euch, bevor ihr alternative Fakten verbreitet 😉

        Und erneut: mit Religion hat das alles hier überhaupt nichts zu tun. Einfach mit Fakten :*

        1. Es gibt keinen „Karnismus“, da dieser nur als Kontrast zu einer entsprechenden ideologischen Restriktion existiert. Hierbei lohnt es sich die Definitionen zu überprüfen 😉 – als philosophische Richtung, kannst du deine Lebensweise auch nicht vermarkten.

          Katzen sind wie alle anderen Tiere nicht ausgeschlossen von einem Verzerr. Zu Friedenszeiten sind sie jedoch ein sozial-domestiziertes Tier (was im Übrigen sowieso einen mangelhaften Nahrungswert besitzt). Dadurch gibt es ein (national gebundenes) gesellschaftliches Interesse diese nicht mit Nahrung zu verbinden.

          Die Katzenpopulation wird ansonsten ebenfalls problemlos in überfüllten Tierheimen oder in verseuchten Gebieten eingedämmt. Nur eben hierzulande nicht für Nahrungszwecke.
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          Die leere Semantik beläuft sich eben darauf, dass du versuchst auf Whataboutism zurückzugreifen, um eine fehlende argumentative Grundlage auszugleichen.
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          Im Artikel geht es um die Beschreibung eines Produktes. Das hat einen Kontext von Eigenschaften.
          Das Erwähnen einer Ideologie ist in einem technischen Blog eher fehl am Platz. Sie können natürlich berichten, worüber sie wollen – nur ist es genau eben auf dem selben Niveau als ob man über die neue Geschmacksrichtung des Koscheren Weins Jahrgang 2014 berichtet und wie sehr es an sich an ein Büchlein hält.
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          Genau wie bei den Haltungsbedingungen, kann man auch über Arbeitsbedingungen sprechen. Auch hier fängst du an mit leerem Whataboutism von nicht vereinbarer Themen.

          Zudem willst du mir doch hoffentlich nicht damit anfangen Menschenrechte an Tiere zu vergeben.
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          Es schränkt mich persönlich darin ein, weil es eine Werbung für eine Ideologie auf öffentlichem Raum ist.

          Wie gesagt – einzig Appgefahren entscheidet hier, was sie für richtig halten zu erwähnen. Das ihr Hausrecht. Jedoch ist es auch mein Recht dies für den zufälligen Leser hervorzuheben.
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          Wer über „Chemikalien“ in so einem gedankenlosen Bashing spricht, sollte das Wort „Fakten“ lieber nicht in den Mund nehmen. Immer wieder nett, wenn Industrieferne versuchen „Gesundheitsministerium“ zu spielen.

          1. Puh das klingt mir alles danach, als ob ich religiöse Gefühle verletzt hätte. Das tut mir leid.

            Ich verstehe erhlich gesagt nicht, warum es so schweirig ist. Keiner hat dir hier irgendetwas verbieten wollen. Nicht einmal ich 😀

            Beim Veganismus geht es einfach darum, das Leid aller Lebewesen möglich zu minimieren. Keine Ahnung warum man da so gegen angehen muss.

            Nenn es meinetwegen Ideologie oder Religion aber Leidvermeidung kann doch nichts schlechtes sein. Wenn du nicht dabei sein willst? OK. Aber den Hinweis, dass dieses Armband weniger leid verursacht als Lederarmbänder als Einschränkung darzustellen ist lächerlich.

            Wenn ein Veganer sowas unter einen Grill-Beitrag schreiben würde, ja dann wäre was los…

            Du bist scheinbar sehr wortgewandt und offenbar auch gebildet. Aber Einfühlsamkeit ist da auch meiner Sicht etwas in den Hintergrund gerückt. Das finde ich sehr schade. Das kann sich aber auch ändern. Verlangt keiner, dass du Veganer wirst. Aber einfach mal nicht gegen etwas positives zu sein, wäre der erste Schritt 🙂

          2. Das Problem ist, dass es sehr wohl auch unter Grillbeiträgen auftaucht.^^

            Ich danke für die nett gemeinten Worte, möchte aber eher auf Pragmatismus hinweisen. Man löst keine Probleme mit verschenkter Sentimentalität – man such sich nur weitere.

            In einem Kommentar kannst du nicht über mein moralisches Fundament urteilen. Du siehst nur meine zusammengefasste Haltung zu „ideologischem Vorgehen“.

            Hierbei vergisst du, dass das Fehlen einer Loyalität zu einer bestimmten Ideologie nicht heißt, dass ich nicht parallele Ergebnisse anstrebe.

            Ich bin zB ein großer Verfechter von Laborfleisch und sehe darin eine gute, effiziente und nachhaltige Entwicklung der Industrie, welche auch die Preise senken würde.
            Dass dies auch „ideologische Probleme“ löst, ist für mich nicht relevant, da sich diese nicht für mich stellen.

          3. Ach dort taucht es auch auf? Und dann dachtest du dir: „Wie ihr mir so ich euch.“?… 😀

            Du redest von Pragmatismus, bewirfst uns aber gleichzeitig mit tausenden Begriffen, die keinen weiterbringen.

            Weißt du was pragmatisch ist? Wenn man einfach eine gute Sache unter einem Begriff vereint.

            „Dieses Produkt ist vegan“ -> Cool, wenn mir das Produkt sonst gefällt, kaufe ich das lieber als ein ähnliches nicht-veganes. Und ich muss nicht noch stundenlang recherchieren und E-Mails schreiben, ob da nicht doch etwas tierisches drin ist. („Kunstpelz“ bspw. ist oft sogar echt, weil das billiger ist)
            Und oft verbirgt sich hinter dem Begriff noch einiges andere positives, wie das Beispiel hier beweist. Versuch mal Apple Watch Bänder zu finden, die Tierleid-frei sind. Da steht bei den wenigsten „vegan“ dran. Will man da 2 Wochen lange recherchieren? Ich nicht. Steht da vegan dran, ist das prima. Und Pragmatisch.

            Hast du dir irgendwie mal auf einer Ideologischen Herdplatte die Finger verbrannt? Du schreibst immer wieder davon. Und wenn es eine Ideologie ist. Na und? Wenn „man soll keine Kinder schlagen“ eine Ideologie wäre, würdest du das auch doof finden? 😀

          4. Nicht wirklich. Wenn es um Grillzubehör geht, dann ist es eine zweckgebundene Ausrüstung.

            Wenn es um Armbänder geht, gibt es keinerlei ….nennen wir es mal „Verpflichtung“ es mit einer bestimmten Gruppe zu verbinden. Es mag ja sein, dass der Produzent der Armbänder genau diese Nische gerne ausnutzen möchte – genau dies wird hier jedoch genauso kritisiert.

            Ich meine du kannst gerne einen Laden für Linkshänder aufmachen – ein Laden für zwanghaft Rechtshändige (aus welchen Überzeugungen auch immer) hat nichts mit einer Eigenschaft zu tun.
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            Welche Begriffe bringen dich denn hier nicht weiter? Es wird im Gegenteil versucht möglichst präzise Zu sprechen, statt alles über einen Kamm zu scheren.

            Das ist ansonsten unter keinen Umständen eine Definition von Pragmatismus. Schon allein das Wort „gut“ ist als Part von „gut und böse/schlecht“ rein ideologischer Natur.
            Du bist oder handelst nicht „gut“. Du folgst einer deiner willkürlicher Ideale.

            Pragmatisch heißt ein bestimmtes Ziel mit den zur Verfügung stehenden Mitteln möglichst effizient zu erreichen. Jegliche Ideologie ist hierbei per Definition ein Umweg (zudem ein unflexibler).

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            Im Übrigen ist dein „vegan“ völlig willkürlich definiert. Ab welcher ebene ist etwas Vegan? Müssen die Werkzeuge auch vegan sein? Darf es keine Industrien verbinden, die nicht vegan sind? Etc pp. Die ewige Suche nach sinnlosen Problemen.
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            Zum OT Beispiel bezüglich der Züchtigung von Kindern:
            1. Ja, ich wäre aus Prinzip gegen die damit verbundene Ideologie. Ungeachtet dessen, ob sie die auch so soziologisch und gesellschaftlich abgelehnte Praktik kritisiert.

            2. Ideologien sind nicht dafür bekannt sich anzupassen, was auch hier hervorgehoben werden kann. Denn umgekehrt verlangt die uns hier verbreitete Anhängerschaft die Prügelstrafe/Züchtigung: „Wer seine Rute spart, der haßt seinen Sohn, wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn beizeiten.” (Spr 13,24)

          5. Hilfe, diskutierst du alles so philosophisch aus.

            Ich würde gern einfach mal klipp und klar wissen, wo genau das Problem ist. Abgesehen von „die Veganer nehmen mir meine Wurst weg“. Tun sie nämlich gar nicht. Schon lange nicht, wenn am Armband vegan dran steht.

            Es klingt immer so, als ob für dich Veganer einem Glauben folgen. Du kommst sogar mit Bibel-Zitaten. Ernsthaft? 😀
            Was genau ist denn am Veganismus Glaube? Das sind einfach Fakten. Iss Fleisch: Kuh tot. Leder am Arm: Kuh tot. daran muss man nicht glauben, ist so.

            Und dass Veganismus so schwammig definiert ist, hat doch auch Vorteile. Es ist eben ein Club oder eine Religion mit Bibel wo alles drin steht.
            Es kann also das jeder so handhaben, wie es aktuell für ihn passt? Du magst Honig? Dann iss Honig. Manche machen das, andere nicht.

            Das spricht irgendwie gegen dieses „Veganer wollen allen alles aufdrücken“. Und im wahren Leben habe ich noch nie einen Veganer jemanden „missionieren“ sehen. Und das hat auch mir noch nie jemand bestätigt, dass es mal so war.

          6. Mit Philosophie hat das hier nichts zu tun. Wir reden hier über alltägliche Prinzipien.

            Das Problem liegt bei einem Verkauf einer Moral – statt eines Produkts. Niemand braucht deine Moral, und wer sie mag, der schließt sich ihr persönlich an.

            Ich bitte dich… beschmutze das Wort „Fakten“ doch nicht so oft.
            Es geht nicht, darum ob eine Kuh tot oder lebendig ist, sondern wie ich es unabhängig vom Kontext ideologisch zu bewerten habe.

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            Bezüglich Honig gibt es leider klare Glaubensrichtungen ;).

            Über schlechte Beispiele solltest du dich auch nicht aufregen, wenn du derjenige bist, der sie vorschlägt.

          7. Was heißt denn Verkauf von Moral? Und warum meine? Steht ja nicht mein Name dran. Ich hab das auch nicht erfunden.

            Ist denn „kein Tier dafür gestorben“, „möglichst wenig Menschen dafür ausgebeutet“ einfach ein sinnvoller Hinweis?

            Oder sollte das generell egal sein? Wenn du das so siehst, dann solltest du dir vielleicht etwas Moral kaufen 😀

            Vielleicht sollten wir auch mehr Moral an die Menschen bringen. In einem Land in dem nur jedem 80. Gewissensbisse bekommt, wenn er verantwortlich wird, dass Lebewesen sinnlos getötet werden, sollte man vielleicht mehr Moral verteilen. Muss ja nicht meine seine.

            Ist das denn wirklich OK, wenn jeder einfach tut worauf er Bock hat? Ohne Rücksicht auf Verluste? Mal ganz einfach diese Frage. Ohne Moral oder Ideologie oder Kausalität im Satz.

            Das mit dem Honig schnall ich nicht ganz 😀 Also sicher gibt es da Glaubensrichtungen. Die gibt es doch überall. Gibt sogar Menschen die glauben an ein unsichtbares Wesen, das über alles herrscht und ihnen manchmal das tanzen verbietet 😀 hui.

          8. Du bist ein Repräsentant dieser Gruppe (was hier eindeutig zu lesen ist), weshalb es auch sinngemäß *deine* Moral ist.

            Nein, es ist kein sinnvoller Hinweis. Denn die Begriffe „gestorben“ und „ausgebeutet“ sind nicht absolut definiert.

            Eine Züchtung für das Schlachten hat nichts mit moralischem Mord zu tun. Eine Nutzung von unterschiedlichen Lohnstufen von Ländern hat nichts mit Ausbeutung zu tun.
            Nach der Logik müsste man Menschen verhungern lassen, nur weil sie in einer Fabrik einen überdurchschnittlichen nationalen Lohn verdienen würden, mit dem sie ihre ganze Familie ernähren könnten – nur weil man völlig weltfremd falsche Maße an den Lebensstandard setzt, den man selbst nie kennengelernt hat.

            Über Arbeitsbedingungen kann man sprechen. Über den Wert von Arbeit nicht. Das regelt die Wirtschaft und entsprechende Länder müssen und wollen konkurrenzfähig bleiben und daran entsprechend inflationieren.

            Aber ich muss mich ja erneut wiederholen: So etwas macht keinen Sinn mit einem Ideologen auszudiskutieren.
            Wenn du dich fragst, was wir als Nation für „OK“ halten, dann stelle eine Frage an das Bundesverfassungsgericht.

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            Honig ist laut deren Auffassung höchstens vegetarisch ;). Damit nicht mit Extremisten vereinbar.

    1. Woran erkennt man alle anderen? Daran, dass sie, noch vor dem Veganer, alle gleichzeitig kommentieren müssen, dass ihnen das kleine Wörtchen „vegan“ ganz schlimm weh tut.

        1. Geilt dich das ein wenig auf, so hochgestochen zu reden? Freust dich sicher auf die erste Gelegenheit allen zu erklären, was das genau heißen soll und wie alles definiert ist xD

          1. Ja dann erkläre doch bitte die „ironische Kausalität“.

            (Jeder normale Mensch (ich erwarte die Definition von normal und warum genau du normal bist oder auch nicht) hätte vielleicht einfach „Ironie“ geschrieben.)

          2. Ironisch, da du etwas angesprochen hast und für dich nutzen wolltest, was man an deiner Position hier kritisiert hat.

            Kausalität, da hier der Auslöser ganz klar bei der Werbung einer ideologischen Lebensweise vorliegt.

          3. Was? 😀 Ich glaub du musst nochmal in deinem Buch die Definitionen nachschlagen.

            Wenn doch der Artikel selber das Wort vegan beinhaltet (und vermutlich auch von einem nicht-Veganer geschrieben). Und daraufhin fünf (in Worten fünf!!) Leute fast gleichzeitig meckern, wie doof sie „vegan“ finden, dann ist _das_ doch die Ironie.

            Alle sagen „der Veganer erzählt’s dir“. Dabei wart ihr doch viel schneller damit ALLEN zu erzählen, dass ihr nicht Veganer seid xD

          4. Ich komme mit dir nicht vorran.

            Wir machen nochmal ganz langsam die Verständnisabfrage: Bitte nenne mir den Auslöser der Reaktion.

          5. Ich vermute der Auslöser war für die fünf Kollegen, dass im Artikel „vegan“ stand. Vor Schreck blieb dann gleich die Wurst im Hals stecken. Und damit die böse vegane Mafia-Ideologie ihnen nicht die Wurst für immer wegnimmt, musste man das eben kundtun.
            (Ich unterstelle das, kenne die Leute ja nicht. Aber du hast gefragt.)

            Wie ein guter Fleischfresser das eben macht. Er erzählt jedem ständig was er so tierisches zu sich nimmt und wie toll das ist. Wenn aber der Veganer mal was von Curry mit Tofu erzählt… ouuhhh 😀 Dann knallt’s aber, das darf der nämlich nicht, sonst „missioniert“ er.

            Vegane Realität 😉

          6. Sehr schön. Kleine Schritte in die richtige Richtung. Also haben wir schon mal die Kausalität hergestellt, welche das unnötige Nennen einer Ideologie ist.

            Jetzt müssen wir nur das Problem finden, welches dich davon abhält zu verstehen, warum es unangebracht ist, Ideologien an Produkte zu klatschen.

          7. Ich würde so gerne mal dein Alter erfahren und was du so machst, bin echt neugierig. Aber bitte sag es nicht, bleibt so geheimnisvoller.

            Aber redest du mit deinen Freunden auch so wie ein kleiner Professor? Oder drückst du dich nur hier so „klar und korrekt“ aus?

            Aber zurück: Es ist nicht unangebracht, sondern praktisch. Wie lang soll der Zettel an der Jacke im Kaufhaus denn sein, um alles aufzulisten was so dahintersteckt? Da bin ich ja nur am Lesen und komm nicht dazu die Jacke zu kaufen. Viel einfacher, wenn da ein kleines Papp-Label dranhängt, auf dem „vegan“ steht. Pragmatisch und so. Deine Worte.

          8. Interessant was mein Alter und mein Beruf für deine Argumentative Basis nützen würden ;).
            Achja ganz vergessen… ad hominem Ablenkungen lassen sich schlecht verpackt schmeißen, wenn man nichts über das Gegenüber weiß.
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            Was genau ist daran praktisch? Bist du nicht derjenige, der sich grad davor gefreut hat, dass der Begriff absolut frei aus der Luft gegriffen wird?

            Was daran ist praktischer als die tatsächliche Beschreibung des Produkts ohne implizierter Klientelmoral? „Armband aus Planzenfaser“?

            Achja ganz vergessen… mit „Vegan“ im Namen kann man Gläubigersteuer draufschlagen 😉

    1. Es wird vor allem immer trauriger, wie es bergab geht mit der Menschheit. Keiner denkt mehr ein wenig nach. Dann fangen die Leute an komisch Leute zu wählen, weil die einem was erzählt haben und darüber hat man dann auch wieder nicht nachgedacht. Und tadaaa haben wir Trump an der Macht 😀 Ein Traum.

      Aber mal Ehrlich so schlimm ist es wirklich nicht. Ich mag Kaffee mit Koffein. Sehe ich Leute mit entkoffeiniertem Kaffee, dann lasse ich die in Ruhe trinken 😉 Versuch das mal hier anzuwenden!

      1. Nicht das ich mich hier jetzt für oder gegen irgendwas positionieren will aber ich kann mir die Frage nicht verkneifen wie man sehen kann ob jemand entkoffeinierten Kaffee trinkt 🤔? Aber wenn der/die/esjenige es sagt, weiß ich es sicher 🤭. 😊

        1. 😀 haha, musste ich auch kurz erst überlegen. Ja wenn die Person eben den Kaffe aus der Verpackung in die Maschine kippt oder so. War ja nur ein Beispiel 😉

        1. „mit aller Macht“ Ernsthaft? 😀

          Du versuchst ja selber „mit aller Macht“ der veganen Lebensweise etwas negatives anzuhängen. Anstatt einfach zu sagen „aha, wird vegan produziert.“ und fertig.

          Ich verstehe nach wie vor nicht, was genau man an der Idee Veganismus schlecht finden kann? Da gibt es nichts schlechtes dran. Und machen muss das doch keiner. Aber wenn man das Armband so labelt, dann hilft das denen, die bewusster Kaufentscheidungen treffen wollen.

          1. An welcher Stelle versuche ich Veganismus etwas anzuhängen?

            Die Tatsache, dass wir hier überhaupt über eine bestimmte Lebensweise reden müssen, verdeutlicht das grundlegende Problem mit dessen Anhängern.

          2. Das Grundlegende Problem ist wohl tatsächlich die kognitive Dissonanz auf deiner Seite, weil du ja schon die einfache Frage nicht beantworten kannst.

            Aber immerhin hast du nicht schon wieder Ideologie gesagt. Wir kommen voran 😀

          3. Interessant. An welcher Stelle widerspreche ich mir?

            Und muss ich annehmen, dass du tatsächlich die Antwort nicht verstanden hast?

          4. Hörst du jetzt Stimmen? Wer hat denn geschrieben, dass du dir widersprichst 😀

            Ich weiß auch schon gar nicht mehr welche Antwort du meinst. Ist ein bisschen wirr hier geworden.

            Aber auch irgendwie spannend. Fühl mich dir schon viel näher.

          5. Verstehst du jetzt plötzlich schon gar nicht mehr deine eigenen Worte? Oder hast du sie auch davor schon nicht verstanden?

            Du hast auf eine kognitive Dissonanz verwiesen, was eine Folge eines Logikbruchs oder widersprüchlichen Arguments ist.

            Du darfst es gerne ausführen, wenn du eine Reaktion darauf erwartest. Denn du hast damit absolut nichts ausgesagt.

          6. Ich hab das schon verstanden. Nur verstehst du scheinbar nicht, was in den Köpfen vieler nicht-Veganer so abgeht. Vielleicht auch in deinem. Betonung liegt hier auf Kopf und nicht Text.

            Jemand sieht einen Veganer leckeren Tofu essen und unterbewusst weiß er, das Schnitzel auf seinem Teller ist nicht am Strauch gewachsen, sondern hatte mal Augen und wurde auf Grund seiner Handlung getötet. Solche Gedanken mag man (in der Regel) natürlich nicht. Denn es widerspricht dem eigenem Denkmuster, man würde ja alles prinzipiell richtig tun. Dazu gehört das Schnitzel. Dieser Knall im Kopf veranlasst viele dann zu nicht so ganz nachvollziehbaren Handlungen :p

            (*pssst*… z.B. bis spät in die Nacht mit einem Ideologen-Trottel auf einer Webseite zu diskutieren…)

          7. In den Kopf anderer sehen kannst du also auch schon ☺️.

            Wie dem auch sei – nicht nur, dass das hier leere Suche nach Argumenten ist, sie interessiert mich leider nicht an dieser Stelle. 🤷🏻‍♂️

            PS(sst): Ich bin eine Eule ;). Für mich ist es noch nicht spät.

  4. Man hätte ja auch sagen, dass das Produkt rein pflanzlich ist. Dann hätte man das gleiche erreicht und die Gemüter wären nicht so hochgekocht. Ich finde es zwar auch nicht dramatisch, aber „vegan“ wird mittlerweile fast inflationär benutzt. Neulich Kokos-Fett gesehen mit „vegan“-Label. Von was sonst gehe ich aus, wenn ich Kokos-Fett kaufe. Das Problem ist glaub eher die Art der Nutzung des Labels. Dadurch, dass man es überall draufknallt (wohl eher der Werbung wegen), verliert es eben an Strahlkraft. Bei einem Bier neulich auch gesehen. Was will man mir damit sagen? Nichts! Das Bier war in den meisten Fällen schon immer vegan.

  5. Ich verstehe einfach nicht, warum überhaupt irgendwelche Gemüter hochkochen.

    Bzw. doch. In vielen Fällen liegt es daran, dass Menschen unterbewusst sich schlecht fühlen, weil andere etwas „besser“ machen als sie selbst. Und das beißt sich im eigenen Gehirn dann. Kognitive Dissonanz. So nun habe ich auch mal mit ungebräuchlichen Wörtern geworfen, googelt das mal. 😀

    Manche denken aber sicher einfach nur „aber ich will mein Steak, grunz“.

    (Das ist jetzt nicht alles auf dich persönlich bezogen)

    1. Genau darin liegt ja auch das Problem ;).
      Du denkst, dass du doch tatsächlich etwas „besser“ machst. Aber wie dem auch sei – mit blindem Gehorsam an eine Sache lässt sich nicht streiten.

      1. Nee nee. Ich weiß, es ist schon spät. Aber lies doch richtig. Die Vermutung ist, dass DU denkst, das ich etwas besser mache 😉
        Google doch ruhig mal den fiesen Begriff den ich hier öfter hab fallen lassen. Gibt sogar Studien dazu, falls du sowas magst. Es lässt sich nicht alles mit Ideologien erklären.

        Und du hast weiterhin nicht beantwortet, warum es so schlimm ist, einfach zu versuchen, allen Lebewesen wenig Leid zuzufügen. Wie man das am Ende nennt ist doch Wurscht. Und wenn manche es „Ideologie“ nennen wollen, meinetwegen. Aber wenn man dem Kind einen Namen gibt, ist das einfacher als immer drumherum zu reden. „Machst du auch dieses hier, wenig Leid, Pflanzen und so?“ 😀

        1. „In vielen Fällen liegt es daran, dass Menschen unterbewusst sich schlecht fühlen, weil andere etwas „besser“ machen als sie selbst.“

          Absolut richtig gelesen und absolut korrektes, impliziertes Samaritersyndrom.
          Es geht hier nicht darum, was ich denke – sondern dass du glaubst, dass andere ein Problem damit haben, weil sie ja „ganz klar wissen“, dass man „besser“ ist.

          Wieder die ganze Geschichte von vorne, dass die Leute ja „wissen“, dass voreehlicher Sex schlecht ist ;))
          Neue Marken, alte Ware.

          ____
          Der Begriff ist im übrigen weder fies, noch wenig benutzt. Das ist ein üblicher Miesepeter ohne Inhalt – denn diesen hast du anscheinend vergessen anzufügen ;).

          _____
          Deine Definition von Leid ist nicht absolut und – ich wiederhole – die Tatsache, dass wir überhaupt darüber reden, obwohl es mich in keiner Weise betrifft, verdeutlicht das Problem und irrationales Vorgehen deiner Glaubensrichtung.

          1. Ich antworte mal auf den Kommentar oben gleich mit:

            Ich kann natürlich nicht in die Köpfe schauen, hast du gut erkannt 🙂
            Aber es gibt Studien, die genau das untersucht haben. Und wenn man eine Weile vegan unterwegs ist, klingt die Erklärung der Studien schon sehr schlüssig. Denn man erlebt wirklich enorm viel komische Reaktionen der Leute, einfach auf die Tatsache, dass ich kein Fleisch esse oder sie von andern wissen, dass ich keine Tiere esse. Dabei habe ich in der Regel kein Wort gesagt.

            Und jetzt packst du neue Wörter aus, großartig 😀 Wie gesagt, ich glaube nicht, dass ich besser bin. Ich glaube auch nicht, dass andere denken, ich sei etwas besseres. Aber die Theorie der besagten Studien erklärt das eben wie beschrieben und das leuchtet mir schon ein.

            Das mit vorehelichem Sex verstehe ich auch nicht. Da bin ich vielleicht noch nicht alt genug. Wenn auch schon ziemlich lange volljährig. Ich bekomme immer mehr ein Gefühl dafür, mit wem ich es hier zu tun habe 😉 Vielleicht wirklich ein älterer Professor. Viel gearbeitet im Leben, lässt sich das dann auch ungern wegnehmen. Verständlich.

            Warum verdeutlicht es denn nur meine „Glaubensrichtung“? :D:D:D Du schreibst doch auch noch, herrje. Wie ist denn meine Definition von Leid? Woher kennst du die? Wenn dich all das nicht betrifft, warum bockt dich das, dass dort vegan im shop steht? 😀

            Aber ich merke, auch dir Eule hat der lange Tag zu schaffen gemacht. Denn die wirklich simplen Fragen, ohne Theorien und Professoren-Wörter möchtest du nicht beantworten. Vielleicht, weil du innerlich doch weißt, dass es nicht so nett ist, Lebewesen zu töten. Egal wie man Leid definiert 😉

            Ich mach dann mal Feierabend für heute. Du kannst dich aber mit Stolz geschwellter Brust zurücklehnen, du hast deinen Glauben inkl. Ideologie super verteidigt. Lass es dir schmecken.

          2. Da habe ich doch mal gerne etwas geblättert, wenn man sich schon anfängt mit Studien zu brüsten ;).

            Wie bereits vermutet beziehst du dich auf reine Umfragestudien ☺️ – die niedrigste Qualitätsstufe in der Wissenschaft.
            Im Detail ist auch sofort deine liebe Aktivistin aufgetaucht, die den Begriff „Karnismus“ popularisieren wollte :).
            Als Basis hat sie unter anderem die korrelative Verbindung von Fleischverzerr und der Meinung über die verzerrte Spezies benutzt (doi – 10.1016/j.appet.2010.05.043).
            Ihr ist aber nicht eingefallen, dass der Mensch auch einfach nur leichte Beute weniger wertschätzt und entsprechend als weniger intelligent einstuft 😉. Aber hey, ein bisschen Eigenpublicity und ein schönes, neues Schlagwort sind halt so viel interessanter…
            _____

            Die Frage an dieser Stelle ist nicht, warum die Leute auf „deine“ Vorlieben reagieren. Sondern warum wissen sie von „deinen“ Vorlieben und wie haben sie es erfahren?
            Du bist hier sinnbildlich für die ganze Gruppe in der es systematische Probleme gibt.
            ________
            Bei „kein Sex vor der Ehe“ leuten bei dir keine Glocken? 😉
            Naja was solls, leider stirbt der Witz an der stelle.
            ________
            Es geht darum, dass du – grundsätzlich – keine absolute Definition von Leid besitzt, weshalb deine Moral irrelevant für den Nächsten ist.

            Mich bockt es nicht auf. Es hat damit angefangen, dass ich eine spezifische, ideologische Werbung kritisiert habe – mehr nicht. Wir leben in einer säkularen (faktisch laizistischen) Gesellschaft, wo keiner eine fremde Moral tolerieren muss, wenn sie im öffentlichen Raum verbreitet wird.
            ________
            Welche Fragen habe ich denn nicht beantwortet?

            Und weshalb fühlst du dich von meiner Wortwahl eingeschüchtert?

            Fühlst du dich etwas sicherer in dem, was du verbreitest, wenn dabei etwas belangloses ad hominem herausspringt?

  6. Danke übrigens an appgefahren, dass ihr das schlimme Wort in die Überschrift genommen habt. Es gab ja schon öfter beitrage zu Armbändern und jedes Mal durchsuche ich die Seiten und stelle fest, dass es fast immer aus Leder hergestellt wird. Sowas kaufe ich einfach nicht mehr. Daher war ich sehr froh, das sofort erkennen zu können und hab mir die Armbänder gleich im Shop angesehen.

    Ich hoffe die Kommentare hier bringen euch nicht dazu, so etwas weniger zu posten.

    1. Respekt Sebastian wie wacker du dich unter diesen ganzen Idioten und Trollen schlägst! Ich finde es auch super wenn sowas gelabelt ist! 🖖egane Grüße!

      1. Respektlos wie man seine Meinung nie kundtun kann ohne andere gleichzeitig zu diffamieren. Immer gleich die Beschimpfungen auspacken. Geht‘s denn wirklich nur noch so, nur weil man nicht einer Meinung ist? Die Welt rettet so sicher mal keiner, egal was gegessen wird oder auch nicht 😏

    2. Haha, danke. Hab ich auch schon lange nicht mehr gemacht. Jetzt weiß ich wieder warum 😀
      Wollte eigentlich anfänglich nur klarstellen und nicht den ganzen Tag diskutieren.

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