Mezando: Vegane Armbänder für die Apple Watch im Detail

Die Armbänder sind vegan und werden aus Ananasblättern hergestellt.

Mezando

Ihr legt einen großen Fokus auf Nachhaltigkeit? Dann müsst ihr euch jetzt die Apple Watch-Armbänder von Mezando ansehen. Ich konnte das Armband in der Variante Schwarz ausprobieren und möchte euch gerne meine Eindrücke schildern. Doch zuerst ein paar Worte zu Mezando selbst.

Mezando hat im Juli 2018 einjähriges Jubiläum gefeiert und möchte die Fashion-Industrie nachhaltig verändern. „Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit und Trendbewusstsein sich nicht widersprechen, sondern sich ergänzen.“, lassen die Macher wissen. Bei der „1st Collection“ handelt es sich um Armbänder für die Apple Watch, die auch mit den neuen Generationen kompatibel sind.

Piñatex ist eine Alternative für Leder

Die Mezando-Armbänder werden aus dem Material Piñatex hergestellt, ein Abfallprodukt der Ananas. Piñatex wird als Alternative für Leder gehandelt und wird auf den Philippinen aus den Blättern der Ananaspflanze gewonnen. Es handelt sich um veganes Material, das beliebiges Färben ermöglicht. Aktuell gibt es die Farbpalette Braun, Schwarz, Silber und Beige.

Mezando apple watch vegan

Das Armband selbst wird wie gewohnt ausgetauscht und ist atmungsaktiv und nicht entzündbar. Durch die Verarbeitung des Materials weisen die Armbänder ein ähnliches Aussehen wie Leder auf. Das Anlegen am Arm erfolgt über eine Dornschließe aus Edelstahl. In den ersten Tagen ist das Armband noch ein wenig steif, danach schmiegt es sich aber besser ans Handgelenk an.

Die Mezando-Armbänder sind zeitlos im Design und sowohl für Sie als auch für Ihn geeignet. Wenn auch ihr viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, sind die hier vorgestellten Armbänder definitiv einen Blick wert. Die Verarbeitung und Qualität stimmen, der Preis liegt bei 69,90 Euro. Der Verkauf erfolgt bisher nur über den hauseigenen Online-Shop.

Kommentare 24 Antworten

  1. Es besteht ein Unterschied zwischen Nachhaltigkeit und Tierquälerei auf Grund von Prestige. Tierleder ist auch nachhaltig, allerdings alles andere als human in der Herstellung.

    1. Warum ist Tierleder nachhaltig? Weil die Häute beim Schlachten „übrig“ sind? Ist es denn noch nachhaltig, wenn man sich an eine nicht nachhaltige Industrie hängt?

      1. Naja wenn wir über den Begriff Nachhaltigkeit diskutieren würde ich die Armbänder aus Ananas auch nicht als nachhaltig beschreiben. Wenn wir allerdings über Apfel Reste die zu einem Lederersatzstoff verarbeitet werden reden dann würden diese vermutlich nachhaltiger sein, wenn man bedenkt wo die Ananas her kommt und wo das Material über all hingebracht werden muss ist wohl Italien näher dran. Naja Leder ist so eine Sache, auf der einen Seite sowieso übrig und dann doch ziemlich übel in der Produktion ( Produktion bezieht sich darauf als das Produkt noch lebte sowie später in bei der Gärbung) so welche Diskussionen sind leider ziemlich doof per Kommentar

        1. Ja, da stimme ich dir soweit zu. Die Annanas selber ist natürlich nicht das nachhaltigste Produkt überhaupt.
          (Ich stimme dir auch zu, dass die Kommentar-Spalte nicht die beste Diskussionplattform ist ;))

          Ich sehe einfach das Problem, dass man „Leder als Abfallprodukt“ so hinnimmt. Müsste man ja aber nicht. Man braucht keine Tiere essen und daher auch keine „Leder-Abfälle“.

          Im direkten Vergleich mit der Leder-Industrie und allem was eben zwingend dann damit zusammenhängt, kommt dann die Ananas wohl wieder ziemlich gut weg 🙂

          Das soll aber kein Plädoyer für die Ananas werden, meinetwegen können die Armbänder aus irgendeinem anderen nicht-tierischem Material gefertigt werden.

          1. Man bräuchte auch keine lebenden Pflanzen zu essen, dann hätte man sehr viel Abfallprodukte vermieden, die man nun notgedrungen in Armbändern verwerten muss.

            Nachhaltigkeit sieht anders aus.

          2. Oh, wow, hier musste ich fast etwas schmunzeln 😉

            Ich schätze du trollst einfach. Sei dir gegönnt. Hoffe aber, du bist nicht einer dieser uninformierten „Anti-Veganer“.

      2. Nachhaltig, da Leder ein natürliches Produkt in unserem Ökosystem ist. Ebenso wie das Schlachten einer Ananas.
        Es mag sicher Hardcore-Typen geben, die das eine oder das andere oder beides als nicht nachhaltig sehen, aber über solch Blödsinn kann man ewig reden.

        1. Falls du das ernst meinst: Bitte informiere dich mal, was das „Schlachten von Tieren in unserem Ökosystem“ für folgen hat. Für uns alle aktuell und vor allem unsere Nachkommen. Blödsinn? Ernsthaft? 😀

          Falls du nur trollst: *gähn* Erneut, so gar nicht mein Humor…

          1. Schlachten von Tieren? Dazu habe ich doch nie was erzählt, ich sprach von Schlachten von Ananas. Falls du das meinst.?

  2. Super, dass ihr solche Armbänder testet!

    Ich habe schon öfter nach „Leder“-Armbändern gesucht, welche eine klassische Optik aufweisen aber eben auf Tierhäute verzichten bzw. optimalerweise vegan sind.

    Im Netz finde ich nur ganz billig verarbeitete oder (für meinen Geschmack) zu flippig designte Bänder.
    Falls ihr noch mehr solcher Hersteller kennt (und im besten Fall deren Bänder testen könnt), immer her damit! 🙂

    1. Ich muss mal was fragen wo ist der Unterschied zwischen einem Armband das aus Öl produziert wird und diesem aus Ananas sind doch beide Vegan, oder?

      1. Ja und nein. Kann sein, muss aber nicht. Vegan bedeutet ja unterm Strich, dass keine Tiere (oder leidfähige Wesen) leiden bzw. man das so gut es geht unterbindet. Kann man enger oder weiter fassen.

        Ein Armband aus Öl ist daher womöglich Vegan. Eines aus Öl, dass dann mit Leim verklebt wird, der aus Tieren gewonnen wird, wäre dann nicht mehr vegan.

        1. Ja gut wenn es mit Kleber zusammen gesetzt wird der aus Tierüberresten hergestellt wird aber meistens ist der Kleber ja auch aus der Chemie Fabrik und hat vermutlich so viel Tier gesehen wie ein Plastik Teil

        2. @torna: Haben wir alle mal herlich gelacht… Nicht! 😉

          @Nathanel: Goggel mal „Glutinleim“ oder Caseinklebstoffen. Vor allem bei Etiketten durchaus noch aufzufinden. Bei dem Armband hier glaube ich nicht daran aber war auch nur ein Beispiel.

          1. Ja der Anteil ist mir bekannt und doch wird nicht jeder Kleber so hergestellt und grad in Verbindung mit teilen die Schweiß und Wasser ausgesetzt sind wohl eher geringerer Natur, Thema Wasserlöslichkeit ?

          2. Ja klar, da hast du recht. War wie gesagt nur ein Beispiel wie man das unvegan machen könnte.

            Du glaubst nicht, was die Hersteller (in allem Bereichen) an eigentlich veganen Sachen alles unvegan hinbekommen…

  3. Die Länge wäre sehr Interessant, habe von „ Bandwerk „ das Carbon und es ist recht klein. Muss auf das letzte bzw. vorletzte Loch zurück greifen.

  4. Ich finds immer so schade/unverständlich, wenn das Ende des Bande zu einem Spitz verläuft und nicht einfach gerade abschliesst. Sieht meiner bescheidenenen Meinung nach leider nicht so toll aus. Gibts denn Gründe dafür, weiss das jemand?

    1. Bin kein Experte aber ich vermute:
      1) Es lässt sich dann leichter einfädeln?
      2) Es war schon „immer“ so und die Leute haben sich daran gewöhnt, wollen es daher weiter so.
      3) Ist eh subjektiv, ich bspw. finds ganz gut so.

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