NetzFinder jetzt mit Push bei Rufnummerwechsel

Über den NetzFinder (App Store-Link) hatten wir schon einmal berichtet, jetzt gibt es ein neues Update, das wir euch kurz näher bringen möchten.

Die meisten von euch werden sicherlich einen Vertrag bei einem Provider des Vertrauens abgeschlossen haben. Einige haben eine All-Net-Flat, andere wiederum nur Freiminuten oder eine Flat in ein bestimmtes Netz. Doch welches Netz haben eigentlich meine Freunde? An der Vorwahl kann man nicht immer den Provider erkennen, denn schon lange kann man seine Rufnummer portieren, wenn man den Anbieter wechselt.

Der NetzFinder prüft nach und gibt das aktuelle Netz an. Hier wird nicht nur Anhand der Vorwahl geprüft, sondern wirklich das richtige Netz angezeigt. Wer möchte kann mit einem Klick sein Telefonbuch durchsuchen und markieren lassen. Doch kommen wir zu den neuen Funktionen.

Der NetzFinder hat jetzt einen Push-Dienst bekommen, der den Nutzer informiert, wenn ein Kontakt zu einem anderen Provider gewechselt hat. Das könnte natürlich bei einer begrenzten Flat wichtig sein, denn ansonsten wundert man sich am Monatsende über hohe Kosten. Der Push-Dienst ist ein Premium-Feature und kann via In-App-Kauf freigeschaltet werden. Für einen Monat zahlt man 4,99 Euro, wer direkt sechs Monate wählt, muss dafür 7,99 Euro bezahlen. Hier muss man nicht lange auf die Preise gucken und stellt sehr schnell fest, dass man den Dienst lieber direkt für sechs Monate freischalten sollte – pro Monat sind es dann nur 1,33 Euro.

Ein wichtiges Thema ist natürlich auch der Datenschutz. Um einen Push beim Providerwechsel zu bekommen, müssen die Rufnummern natürlich an den Anbieter übertragen und auf einem Server gespeichert werden. Die Entwickler haben uns versichert, dass die Übertragung verschlüsselt (via SSL) erfolgt und die Daten ausschließlich auf den eigenen Servern gespeichert werden. Die Rufnummern werden nur für den Dienst gesichert und nicht an Dritte weitergegeben.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass die Grundversion des NetzFinders im Moment kostenlos auf das eigene iPhone oder auch iPad geladen werden kann – bisher musste man dafür 79 Cent zahlen.

Kommentare 8 Antworten

  1. Eine Alternative zum Netzfinder ist die App „PIMP-People in my Pocket“
    Dort werden die Rufnummern meiner Kontakte gleich mit dem Anbieterlabel versehen, so dass ich auf einem Blick auf den Kontakt vor versenden einer SMS oder dem Anruf erkenne, auf was ich mich einlasse.
    Schöne Grüße aus Bremen
    Mirko

  2. Na ja. Living-Handy lebt zunächst von Zusammenarbeit mit Sponsoren. Ich kann da nicht ganz glauben, dass keine Daten weitergegeben werden. Im Übrigen halte ich diese Preispolitik für Abzocke.
    Außerdem kann Netzfinder keine Service-Provider herausfinden, da bleibe ich lieber bei PIMP.

  3. Mir stellt sich da eher die Frage, ob mein Kontakt selbst nur den Provider wechselt und seine Rufnummer portiert
    Oder…doch komplett wechselt, mit neuer Rufnummer und jemand ganz anderes, dessen vorherige Rufnummer erhält; bei Kontakten mit welchen man seltener in Verbindung steht, kann das schon passieren und in dem Fall „nutzt“ einem die App wenig.

    1. Für den Fall wird es wohl auch keine App und sonstigen Dienst geben. Da musst du eben ab und zu anrufen, dann findest du evtl. dadurch neue Kontakte 🙂

  4. Ich nutze ProviderFind und aktualisiere das Telefonbuch sowieso 1x im Monat manuell. Einfach auf „Telefonbuch bearbeiten“ klicken und in 1 Minute ist alles wieder auf dem aktuellen Stand. Ich habe zwar nur 300 Kontakte im Telefonbuch, aber in 2 Jahren war nicht einer dabei, der seine Nr. zum anderen Anbieter portiert hat. Ich finde solche Pushbenachrichtigungen fernab der Realität.
    Und wenn ein Kontakt den Anbieter wechselt inkl. neuer Nr., dann muss man das auch weiterhin selbst checken.
    Wer natürlich anbieterwechselfreudige Kontake hat, die jedes Mal die Nr. portieren, für den ist das Zusatzfeature genial.

    1. Mir ist grad was eingefallen: für Leute, die viele Kontakte mit Prepaidkarten haben, kann das Zusatzfeature wirklich Top sein. Denn da wird doch mal der Anbieter bei Rufnummernportierung gewechselt. Ich habe allerdings 90% Vertragskontakte. Deswegen wäre das Push nichts für mich.

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